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Tote Medien leben länger - Zu Besuch beim Medien-Restaurator

# Tabea Lurk, Johannes Gfeller



 
Mi 23. Feb 2011 18.00 Uhr | Bern
 

Irgendwann ist da nur noch ein Rauschen, Flimmern oder schlimmer: nichts. Datenträger sind nicht für die Ewigkeit gebaut und verlieren ihre Informationen. digital brainstorming besucht das Atelier von AktiveArchive und gibt Einblick in die Möglichkeiten und Methoden zur Dokumentation, Konservierung und Restaurierung elektronischer Kunst und Kulturgüter.

Die Erhaltung von Medienkunst ist durch die rasante Entwicklung von Hard- und Software sowie Computer- und Betriebssystemen ein Problem. Dieser Herausforderung stellt sich das Forschungsprojekt AktiveArchive, das im Jahr 2002 lanciert wurde. AktiveArchive untersucht die Möglichkeiten zur dokumentarischen Erfassung, nachhaltigen Konservierung und Restaurierung sowie Aufbewahrung unterschiedlichster Werkformen der Medienkunst und -kultur.

Prof. Johannes Gfeller wird Teile der Sammlung an historischen Maschinen vorstellen und die grundlegenden Fragen bei der Erhaltung videobasierter und elektronischer Kunstwerke erläutern. Tabea Lurk erklärt ihre Forschung zur Erhaltung computer- und internetbasierter Kunst und zeigt grundlegende Herausforderungen im Umgang mit digitalen Kulturgütern auf.


Anmeldung: Bitte per Mail an workshop@digitalbrainstorming.ch

In Zusammenarbeit mit: Vertiefungsrichtung MMM – Moderne Materialien und Medien des Fachbereichs Konservierung und Restaurierung der HKB


Biographie Tabea Lurk
Jg. 1977. Studierte Kunstwissenschaft und Medientheorie (Nebenfach Philosophie und Ästhetik) an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und promoviert an der Kunsthochschule/Universität Kassel. Seit September 2006 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt AktiveArchive an der Hochschule der Künste Bern (HKB) und leitet seit Mai 2008 das Artlab im Fachbereich Konservierung und Restaurierung der HKB. Zwischen 1999 und 2006 arbeitete sie in unterschiedlichen Abteilungen und Funktionen am ZKM – Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.

Biographie Johannes Gfeller
1956 | Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Allgemeiner Sprachwissenschaft an der Universität Bern. Seit 1978 mit der Videoproduktion verbandelt, autodidaktische Ausbildung zum Fachfotografen und Medientechniker, bis 2001 selbständigerwerbend in diesen Bereichen tätig. Seit 1980 in der Erwachsenenbildung tätig; 1987-2002 Lehrauftrag für Aesthetik und Technik der Videokunst an der SfGB. Seit 2001 Dozent im Studiengang Konservierung und Restaurierung, Vertiefungsrichtung Moderne Materialien und Medien. Seit 2002 Projektleitung AktiveArchive. Mitglied des Kompetenznetzwerks Video und des Kompetenznetzwerks Film von Memoriav. Seit 2006 Gastdozent an der Akademie der bildenden Künste Wien, seit 2009 Member of the Advisory Council von IMAP, New York.





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  VERANSTALTUNGSORTE  
     
  # Bern - Hochschule der Künste Bern HKB  
  Fellerstrasse 11 - 3027 Bern
P +41 (0) 44 277 22 29 http://www.hkb.bfh.ch/hkb.html
Verantwortlich: Raphael Rogenmoser Anmeldung erforderlich: (workshop@digitalbrainstorming.ch)