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The Future of the Body: Zombies, Avatars und Cyborgs

# Stelarc



 
Di 09. Apr 2002 20.00 Uhr | zürich
Mi 10. Apr 2002 20.00 Uhr | bern
Do 11. Apr 2002 20.00 Uhr | basel
Di 16. Apr 2002 20.00 Uhr | luzern
 

Visionen zum Thema Mensch und Maschine

Der australische Maschinenkünstler Stelarc provoziert mit seiner Radikalität: Der menschliche Körper, so lautet seine These, ist obsolet geworden. Seine Schwächen sollen mit Hilfe der Technik überwunden werden.

Wie dies aussehen könnte zeigt der Künstler in der Vergangenheit in der Form von Performances immer wieder auf - so beispielswiese in "Exoskeleton", einer sechsbeinigen, lebensgrossen Gehmaschine, zu deren Teil sich der Künstler macht.

Immer mehr holt die Realität die Visionen des australischen Cyborg-Phantasten ein: Ersatzteile für den Körper sind Realität und verhelfen Tausenden von Menschen zu mehr Lebensqualität.

Stelarc zeigt in seiner Lecture im "digital brainstorming" neuere Ideen zum künstlichen Menschen - aus seiner Sicht.


Biographie Stelarc
Stelarc (geboren als Stelias Arcadiou) ist einer der aussergewöhnlichsten Vertreter cybernetischer Body Art. Lange bevor die virtuelle Realität zum Thema in der Populärkultur wurde, experimentierte er bereits mit einfachen Simulationstechniken,

Der US Autor Mark Dery, Verfasser des Buches "Cyber" schreibt über den australischen Maschinenkünstler:


"Stelarcs Performances sind Cyberpunk in Reinkultur. Wenn er seinen Körper in einer Cyborg-Variante verrenkt, entfesselt er damit ein aberwitziges Geräuschchaos, das sich anhört wie das Gezänk zwischen einem Kurzwellenradio und einem Geigerzähler. Die Zwillingsstrahlen aus seinen Laser Eyes durchbohren die Finsternis, Lichtbögen winden sich wie Lebewesen in den gläseren Röhren,und Video Shadows huschen über die Bildschirme, bald zu Standbildern eingefroren, dann wieder wild flackernd. Sein Arm wird von einem Stromstossnach oben gerissen, als wäre er eine Marionette, während seine Third Hand in der Luft herumfuchtelt. In Stelarcs cybernetischem Synergismus verwischt der Unterschied zwischen dem, der kontrolliert, und dem, was kontrolliert wird. Er ist in gleichem Masse die Erweiterung seines High-TechSystems, wie er seinerseits von ihm erweitert wird."



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