Schreiben und Lesen im digitalen Netzwerk# Heiko Idensen |
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Von literarischen Hypertexten zu virtuellen Schreibräumen der Netzwerkkultur |
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1987 hat Michael Joyce die Hyperfiktion "afternoon, a story" geschrieben, eine Erzählung auf Diskette die mittels Computer gelesen werden muss und die aus vielen einzelnen Textfenstern besteht, die netzartig miteinander verknüpft sind und ganz verschiedene Lesepfade zulassen. Elf Jahre später haben wir auch im deutschen Sprachraum eine kleine Fangemeinde, die sich mit den Antipoden Literatur und Computertechnologie befasst, die ahnt dass die neue Medientechnologie Potential zu revolutionären Entwicklungen für die Literatur bergen könnte. Selbst ein gigantischer Hypertext bietet das Internet vor allem auch für Geschichtenerzähler und Experimentatoren neue Räume, Verknüpfungs-, Kreations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Die Grenzen zwischen Experiment, Fiktion und Spiel sind fliessend. Unter den experimentierfreudigen Autoren ist auch Heiko Idensen, der seine Ideen vortragen wird. |
| Biographie Heiko Idensen |
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Heiko Idensen wurde 1956 geboren. Er befasste sich intensiv mit den Wechseltwirkungen zwischen Literatur und Neuen Medien und hat auch zu diesem Thema auch bei verschiedenen Publikationen mitgewirkt. |
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| # NZZ Artikel von Beat Suter zum Thema Netzliteratur | ||
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