White Noise 1999 - Computermusik 1957-1998# Gerald Bennett, Bruno Spoerri, Chris Silence, Rainer Boesch, Gary Berger, Michael Heisch, Andreas Gutzwiller, Rico Gubler |
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Mit Werken von Gerald Bennett, Rainer Boesch, Bruno Spoerri, Gary Berger und Michael Heisch |
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Die Verwendung von Computern für musikalische Ziele begann schon Ende der fünfziger Jahre. Allerdings war sie lange Zeit auf die wenigen Orte beschränkt, wo grosse Computer für musikalisch Interessierte zugänglich waren, das heisst auf die grossen Universitäten. Erst nach 1980, als Computertechnik auch für kleinere Budgets erschwinglich wurde, konnten sich digitale Klangerzeuger und Spielhilfen durchsetzen. Heute wird ein wesentlicher Teil der populären Musik mit Computerhilfe produziert; die analogen Synthesizer geniessen eine Modewelle der Nostalgie. Die Veranstaltungsreihe WHITE NOISE versucht, verschiedene Seiten des musikalischen Arbeitens mit Computerhilfe zu zeigen, von der Forschungsarbeit in den Universitäten bis zum voraussetzungslosen Spiel mit vorgeformten Klangbausteinen. Im Einführungskonzert am 14. Januar 1999 kommt im ersten Teil die "klassische" Computermusik zum Zug, mit einem wichtigen Werk von Gerald Bennett, das im Schweizerischen Zentrum für Computermusik realisiert wurde, und einer kurzen Einführung in die Entwicklung der Computermusik. Im zweiten Teil werden Schweizer Werke von Rainer Boesch, Gary Berger, Michael Heisch und Bruno Spoerri aufgeführt, die verschiedene Arbeitsweisen mit Klangmaterial und den Einbezug von Improvisation und Live-Elektronik zeigen. Programm 1999: FORTY YEARS + TWO Computer Music 1.Teil:
2. Teil: Neue Werke aus Zürich
Veranstaltungen im ersten Halbjahr 1999 Von Bruno Spoerri
Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 1999 Von Bruno Spoerri
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| Biographie Gerald Bennett |
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Geboren 1942 in New Jersey (USA). Studienabschluss 1964 magna cum laude an der Harvard-Universität. 1967–1976 Dozent für Musiktheorie und Komposition am Konservatorium Basel, 1969–1976 Direktor des Konservatoriums Basel. 1976–1981 Abteilungsleiter am Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique, Paris. Seit 1981 Dozent für Musiktheorie und Komposition am Konservatorium und an der Musikhochschule Zürich. 1985 Mitbegründer des Schweizerischen Zentrums für Computermusik. 1983 Mitbegründer, 1986–1992 Sekretär der Confédération Internationale de Musique Electroacoustique (UNESCO). Seit 1993 Mitglied der Académie Internationale de la Musique Electroacoustique. Kompositionen erschienen bei Edition Modern und Mnémosyne und auf Compact Disc bei Wergo und Jecklin, Veröffentlichungen bei Gallimard, Oxford University Press, Eulenburg, MIT Press, etc. |
| Biographie Bruno Spoerri |
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Bruno Spoerri ist Saxophonist, Komponist & Arrangeur, Spezialist für elektronische Musik und interaktive Computermusik-Installationen. Komponierte die Musik u.a. zu vielen Filmen, Hörspielen und TV-Produktionen. 1965 erste elektronische Gehversuche, Improvisation mit interaktiven elektronischen Mitteln seit 1971. Seit 1985 Co-Direktor des Schweizerischen Zentrums für Computermusik, Lehrtätigkeit im Gebiet der elektronischen Musik, der Jazzgeschichte und der Filmmusik. |
| Biographie Chris Silence |
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Chris Silence - Jahrgang 1969 - mühte sich zuerst mit einem Atari-Computer und einem Sampler ab, bevor er auf die elektrische Gitarre umstieg und während zwei Jahren bei den Ganglords mitspielte. 1996 stellte er sich ein eigenes Homestudio zusammen und begann bei Heinz Saurer im Musikfachgeschäft UP BEAT, Zürich zu arbeiten. 1998 erschien das erste von ihm allein produzierte Stück auf dem Sampler Play Vol.2 von Minus 8 auf dem Markt (Sunsonic. the only one thing). |
| Biographie Rainer Boesch |
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Rainer Boesch wurde 1938 in Männedorf bei Zürich geboren. Nach der Matura studierte er Klavier und Komposition (u.a. bei Olivier Messiaen). Er komponiert sowohl für Computer und Elektronik wie auch instrumental. 1966-68: Forschung am GRM, Radio France, 1972: Mitarbeit am Aufbau des computergesteuerten Forschungsstudios an der Musikakademie Basel, 1976: Aufbau von Ausbildungskursen für Komponisten in der Technik der Computermusik am IRCAM in Paris und am Conservatoire Populaire in Genf, Improvisationslehrer am Institut Jaques-Dalcroze in Genf, 1984: Cortaillod-Preis für seine Verdienste um die Verbindung von Musik und Technologie, 1985: Mitbegründer des Schweizerischen Zentrums für Computermusik, 1988: Forschung am Media-Lab des MIT (Boston), 1991: Aufbau eines Forschungszentrums am Institut Jaques-Dalcroze in Genf, 1992: Forschung am CCRMA (Universität Stanford), 1994: Improvisationslehrer am Conservatoire National Supérieur de Pariis, 1995: Komponisten-Werkjahr der Stadt Zürich. |
| Biographie Gary Berger |
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Gary Berger wurde 1967 in Baden geboren. Seit frühester Jugend beschäftigte er sich intensiv mit dem Schlagzeug und studierte es von 1990 - 1994 im Hauptfach am Konservatorium Zürich. Seine intensive Auseinandersetzung mit Zeitgenössischer Musik führte ihn 1992 ans Schweizerische Zentrum für Computermusik, wo er sich während eineinhalb Jahren in Elektroakustischer Musik ausbilden liess und sein Kompositionsstudium bei Gerald Bennett begann. 1994 - 1995 setzte er sein Studium am UPIC (Unité Polyagogique Informatique du CEMAMU) in Paris fort; Komposition bei Julio Estrada und Technologie, Akustik und Psychoakustik bei Curtis Roads. Während dieser Zeit besuchte er auch diverse Kurse am IRCAM, wo er später zu praktischen Arbeiten beigezogen wurde. Zurzeit lebt und arbeitet er in Zürich. Bisher wurde seine Musik an Konzerten im In- und Ausland gespielt, so zum Beispiel im Rahmen von drei internationalen “Synthèse” - Festivals in Bourges (1994-95-96), den Tagen für Live Elektronische Musik in Basel (1995), Elektroakustisches Festival in Bogota / Kolumbien (1996), Elektrokomplex in Wien (1998), dem Festival Musica Scienza in Rom (1998) und am First International Symposium on Computer Music in Corfu / Griechenland (1998), wie auch in diversen Radioausstrahlungen. Produktionen am Schweizer Radio DRS II. |
| Biographie Michael Heisch |
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Michael Heisch geboren 1963 in Schaffhausen, lebt und arbeitet in Zürich. Wesentliche Impulse über Musik erhielt er an der Schule für Gestaltung, was ihn dazu bewog, mit einem Musikstudium zu beginnen. Er studierte Theorie an derPrivaten Schule für Musiktheorie in Zürich (bei Martin Neukom und Christian Bänninger) und Chorleitung/Dirigieren (bei Christian Siegmann). Sein Kompositionsstudium setzte er bei Hans Ulrich Lehmann fort. Eichtige Anregungen und Anleitungen in der elektroakustischen Musik erhielt er ebenfalls von Martin Neukom. Michael Heisch ist in verschiedenen Performance- und Musikensembles als Kontrabassist zu hören. |
| Biographie Andreas Gutzwiller |
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Geboren 1940 in Basel. Musikwissenschaftliche Studien an der Freien Universität Berlin und der Wesleyan University (USA), wo er 1974 promovierte. Shakuhachi-Studien in Japan von 1970 bis 1978 bei Araki KodIo V und Kawase Junsuke III. 1976 wurde Gutzwiller als erstem Europäer den Meistertitel (shihan) der Kinko-Schule der shakuhachi mit dem Meisternamen Fukû verliehen. Gutzwiller konzertiert häufig in Europa und Japan. Er hat ein Buch über die shakuhachi der Kinko-Schule veröffentlicht sowie mehrere Compact Discs klassischer japanischer Musik für shakuhachi. Seit 1980 unterrichtet er an der Musik-Akademie der Stadt Basel, wo er auch das Studio für Aussereuropäische Musik leitet. |
| Biographie Rico Gubler |
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Rico Gubler geboren 12. Januar 1972 in Richterswil bei Zürich. Saxophonstudium bei Iwan Roth an der Musikakademie Basel, bei Marcus Weiss am Konservatorium Zürich (Lehrdiplom) und bei Jean-Michel Goury am CNR de Boulogne-Billancourt (Premier Prix à l‘unamité). Spezialisierung auf zeitgenössische Musik, freie Improvisation und Live-Elektronische Aufführungen. 1997 und 1998 Studienpreis des Migros Genossenschaftsbundes und der Ernst Göhner Stiftung. Kompositionsstudium bei Balz Trümpy in Basel und Salvatore Sciarrino in Florenz. Kompositionskurs bei Heinz Holliger. Arbeit in den elektronischen Studios der Musikakademie Basel und des Schweizerischen Zentrums für Computermusik. Preisträger des Kompositionswettbewerbes des Kammersprechchor Zürich 1996. Composer in Residence im Arc in Romainmôtier 1997. Prix du Club de mécénat suisse en France 1998. |
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