Christoph Wachter
Geboren 1966 in Zürich
Lebt in Berlin, Deutschland
Mathias Jud
Geboren 1974 in Zürich
Lebt in Zürich
Seit 2000 arbeiten Christoph Wachter und Mathias Jud gemeinsam. Mit ihren Projekten untersuchen sie die Möglichkeiten einer selbständigen Betrachtung. Welche Kräfte wirken auf unsere subjektive Ansicht, wie weit sind wir Urheber einer eigenen Anschauung? Scheinbar individuell durchgeführte Wahrnehmungsprozesse entpuppen sich als kollektive Phänomene. Damit wagen sich Wachter und Jud in die Grauzonen unseres alltäglichen Sehens und erforschen Bereiche des eigenen Betrachtens, die zum eigentlichen Selbstversuch zwischen Macht und Ohnmacht avancieren.
2006 Launch von Zone*Interdite (www.zone-interdite.net), das die militärische Geheimhaltung als ein Konstrukt individueller Ausblendungen entlarvt. Selbstkritisches Betrachten von öffentlichem Propagandamaterial führte zur spektakulären Enthüllung verschiedener „geheimer“ Militärgefängnisse.
2007 picidae (www.picidae.net) . Durch eine aktive Vernetzung und die Möglichkeit, Webseiten als Bilder zu verschlüsseln wird das World Wide Web als fragmentiertes, gefiltertes, heterogenes Netzwerk entlarvt. Der spezifische Zugang, auf den Behörden, Dienstleister und Provider einwirken, relativiert sich zu einer subjektiven Ansicht.
Ausstellungen wie NGBK Berlin, Futuresonic - Art Gallery Manchester, Galerie IG Bildende Kunst Wien, Ars Electronica, File Sao Paulo & Rio de Janeiro, monitoring Kassel, plug.in Basel, shiftfestival Basel
Auszeichnungen von der Ars Electronica, der Transmediale, dem Golden Cube in Kassel, Werkbeitrag Migros Kulturprozent, Werkbeitrag Kt. Zürich und EMARE Stipendium Werkleitz Gesellschaft Halle/Saale
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