Am 20. Juni läuft im Zürcher Kino Riffraff der Dokumentarfilm "A Road Not Taken" des Zürcher Künstler-Duos Christina Hemauer und Roman Keller an: Der Film, der sich mit Jimmy Carters Solarenergie-Visionen der späten 70er Jahre auseinandersetzt, wurde vom Schweizer Fernsehen zum Film der Woche erklärt. Und ist eigentlich trotzdem weniger ein Film als eine Installation, wie die WOZ in ihrer aktuellen Ausgabe nachweist. Wir erlauben uns zu ergänzen: eine Installation mit Verwurzelung in der Medienkunst. Und den Hinweis: Premiere am Sonntag, 13 Uhr, mit Anwesenheit der Regisseure!
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Wie lässt sich die chinesische Fire-Wall umgehen? Wie lässt sich die Toplevel-Domain ti (ti für Tibet) installieren, obwohl die globale Poltiik diese Domain nicht zulässt? Wer vermutet, Wachter und Jud hätten sich mit solchen Fragen auf China eingeschossen, liegt falsch. Wachter und Jud geht es um globale mediale Phänomene - Firewalls gibt es auch in der Schweiz. Ihre neuste Fragestellung, für die sie gerade das Schweizer Kunststipendium "Swiss Art Awards" bekommen haben: Wie werden in der Schweiz Internet-Blockaden gegen Kinderpornographie konkret gehandhabt? Das gesellschaftspolitisch und moralisch brisante Projekt "Blacklist" ist an der Kunstmesse "Art" in Basel zu sehen.
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Gibt es einen Trend zum Do-it-yourself? - Ja meint Ellinor Landmann vom Schweizer Radio DRS. Und natürlich gehts auch um das Do-it-yourself Prinzip in der Kunst.
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Morgen abend, 19 Uhr, wird die Hamburger Künstlerin und Copyright-Expertin Cornelia Sollfrank in der Shedhalle über "Kunst als Anti-Copyright-Aktivismus" sprechen. Lassen Sie sich morgen nicht täuschen von Sollfranks Gelassenheit: Sie birgt einen unbeirrbar rebellischen Geist, wie er jeder echten Urheberin eigen ist! Doch was heisst bei Sollfrank schon echt?
Karl Bartos - einst Mitglied der Band "Kraftwerk" - verfolgt seit 1990 eine unabhängige muskalische Karriere und hat sich in den letzten Jahren noch stärker mit dem Visuellen in der Musik befasst: Als Künstler, aber auch als Dozent an der Universität der Künste (UDK) in Berlin. Seine Auftritte gehörten zu den Höhepunkten am diesjährigen m4music, dem Clubfestival des Migros-Kultuirprozent
Ein Ausschnitta aus der Weltkarte des siebenbürgischen Reformators Johannes Honters gehörte zu den Bestsellern der Zürcher Druckerei Froschauer und wurden hier seit 1546 gleich viermal gedruckt. Die Weltkarte ist nur eines von 800 Raritäten aus Schweizer Bibliotheken, die ab sofort online abrufbar sin.d
Die Geräte im Depot des Museums für Kommunikation gehören zum Besten und Teuersten, was es einmal gab: Fernsehkameras, Projektoren, Radios – aber auch Handies, Computer und sogar Postkutschen. Die hier gelagerten Appörarate haben die besten Chancen, mindestens die nächsten Jahrzehnte zu überstehen und dereinst vielleicht in einer Ausstellung wieder aufzutauchen.
Der Zürcher Künstler Ingo Giezendanner hat eine Reise nach Baku dokumentiert, wie er vielleicht noch die ganze Welt allmählich zu erfassen gedenkt: zeichnenderweise. Und hat nun aus diesen aserbeidschanischen Aufzeichnungen das Buch "Baku & Back" gemacht, das er vor einigen Wochen in der Galerie Perla Moda an der Langstrasse präsentierte. Doch warum erfahren ausgerechnet Blog-Leserinnen und Leser von einer Buch-Vernissage erst Wochen später, und was hat ein Buch mit Zeichnungen überhaupt in einem Blog über digitale Kultur verloren?![]()
"Die Form der Unruhe" heisst ein dickes Buch, das rebell.tv im Herbst 2009 vorgelegt hat. Erstaunlich daran ist die Tatsache, dass es von zwei Personen stammt, die bisher primär mit ihren Blogs in Erscheinung getreten sind: Tina Piazzi und Stefan M.Seydel. Im digital brainstorming Podcast erklärt Stefan M.Seydel warum das so ist.
Seit einigen Jahren ist Google daran, ganze Bibliotheken zu digitaliiseren. Weltweit - und Google hat auch Verträge mit europäischen Bibliotheken, sogar eine Schweizer Bibliothek macht mit. Das ist aus urheberrechtlicher Sicht nicht unproblematisch, erklärt der Zürcher Jurist Mathis Berger im digital brainstorming Podcast.
"Ein Schwarm an engagierten Usern macht ein mindestens so gutes Programm wie eine herkömmliche Redaktion." Auf dieser These baut das Basler Radioprojekt Open Broadcast auf, das ab 15. November ein Testprogramm sendet und am 1. Januar 2010 regulär auf Sendung geht. Wollen wir uns zurücklehnen und mal abwarten, ob das Projekt auf Sand gebaut ist? Klingt nach guter Unterhaltung, doch der Haken: Die User sind wir. Wollen wir Sand sein oder der Fels, auf dem die Informationsgesellschaft einen ihrer neuen Paläste baut? Morgen 21 Uhr im Zürcher Kunstraum Walcheturm erfahren wir mehr.
Cornelia Sollfranks inspirierender Brückenschlag zwischen ihrem Netzkunstgenerator und dem Werk von Andy Warhol war nicht ihr letztes Wort: Nun kommt die Hamburger Künstlerin mit Leibniz ins Gespräch. Sollfranks Netzkunstgenerator wird durch die Verschwägerung mit dem Universalgenie Leibniz nobilitiert, was sich ersterer auch ehr- und redlich verdient hat. Wobei Redlichkeit gerade in Urheberrechtsfragen strittig ist. Was der Netzkunstgenerator mit diesem Streit - und Sollfrank mit Warhol - zu tun hat, können Sie aufgrund des nebenstehenden Bildes leicht erahnen.
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Morgen, Donnerstagabend, ist erneut Vernissage im temporären Kunstraum Videotank unter der Zürcher Dreirosenbrücke, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Paradeplatz und Baur au Lac. Die Nachbarschaft ist diesmal nicht nur eine räumliche, sondern auch eine inhaltliche: Unter den Passanten der Brückenunterführung wie auch auf den Bildschirmen werden Banker zu sehen sein. Noch keine Ausstellung des seit drei Jahren bestehenden Ausstellungsraumes hat so direkt das lokale Publikum zum Thema gemacht. Wie wird die zuweilen umstrittenen Medienkunst mit einer zuweilen umstrittenen Berufsgruppe umspringen?
Der bugnplay.ch Teilnehmer Sandro Bertozzi aus Brunnen (SZ) konnte seinem feuerspeienden Roboter "Firesnake" an diesem Wochenende an der Ars Electronica in Linz präsentieren. Dies, weil es zwischen dem Medien- und Roboterwettbewerb bugnplay.ch des Migros-Kulturprozent und dem Jugendwettbwerb U19 der Ars Electronica seit kurzem eine Zusammenarbeit und einen Austausch gibt.
Die Suche nach dem neuen Klang hat im 20.Jahrhundert viele Musiker und Komponisten angetrieben. So auch den österreichischen Komponisten Max Brand (1896-1980). Der amerikanische Synthesizer-Pionier Bob Moog 1934-2005) hat für ihn in den 60er Jahren einen eigenen Synthesizer gebaut, der im Rahmen der Ars Electronica 2009 in Linz zu sehen war.
Alte Computer bereiten meist wenig Freude: Sie brauchen Platz, müssen entsorgt werden und erinnern uns daran, wie schnell unser teuer erworbenes Gerät veraltet. Anders bei Beatrice Tobler: Sie betreut die Computersammlung im Museum für Kommunikation in Bern. Im digital brainstorming Podcast stellt sie einige Objekte aus ihrer Sammlung vor
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Am 20. Juli jährt sich die Mondlandung zum 40. Mal - daran erinnern zahlreiche Gedenkveranstaltungen und Medienberichte. In der Veranstaltungsreihe digitalbrainstorming haben sich der Weltraum-Publizist Bruno Stanek und der Musiker Bruno Spoerri aus ihrer Sicht an das Jubiläum erinnert. Die Veranstaltung von 2007 auf unseren Seite exklusiv als vollständiger Podcast zu hören.
Zum zweiten Mal hat sich vom 4.-6.Juni eine Gruppe von Wissenschaftern und Künstlern getroffen um die Thematik "Digitalisierung und Kultur" und im Speziellen Fragen von speichern, erinnern und überliefern zu diskutieren. digitalbrainstorming dokumentiert das Colloquium - alle Referate sind hier zu hören und können auch (via iTunes Shop) abonniert werden.
Letzten Samstag war Generalversammlung der etoy corporation. Die Kunstaktiengesellschaft hat ab sofort keinen CEO mehr, stattdessen wird ein Triumvirat die Geschäfte führen: Dazu gehören Ex-CEO Zai sprich Agent Zai, Agent Monorom und Agent Haefliger. Die andere Neuigkeit: etoy geschäftet weiter. Die letzte: Aus etoys Underground-Tank-System ist eine Container-Burg mit Sonnenterrasse in silbern glitzerndem Weidenwäldchen geworden.
Der Tages-Anzeiger resp. der Online-Dienst Newsnetz greift die aktuelle Aktion der !Mediengruppe bitnik auf. In einem Stadtrundgang spüren sie nämlich Video-Überwachungskameras auf. Die Aktion, so der Newsdienst, passiert in einem Moment, wo solche Videokameras im öfffentlichen Raum spektakuläre Fahndungsresultate liefern
Seit letztem Freitag und bis am 26. Juni ist im Videotank unter der Zürcher Dreikönigsbrücke eine dreiteilige Videoarbeit sowie Wandbemalung des Zeichners Ingo Giezendanner alias Grrrr zu erleben. Dass Giezendanner für den Videotank der ideale Künstler ist, hat einige Gründe. Die Liebe zum Streunertum ist einer davon.
Über drei Seiten berichtet die neuste Ausgabe der Schweizer Kulturzeitschrift DU über die !Medienkunstgrupe bitnik. Den Artikel gibts bei digital brainstorming exklusiv als pdf
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# Wie restauriert man Videokunst
# Amerikanische Solar-Visionen und der Freiheitswille der Medienkunst
# Art Basel 2010: Swiss Art Award fuer Internet-Analysen der Kuenstler Wachter und Jud
# Niklas Roy: Maschinen - Spiel mit Medien und Wirklichkeit
# HITHIT - Teste Deine Kraft...
# Die tönenden Röhren des Maschinenkünstlers Martin Müller
# Radiosendung: Trend zum Do-it-yourself
# Hochkaraetige Copyright-Expertin in der Zuercher Shedhalle