etoys Hang zur Nekrophilie bekommt japanische Konkurrenz
Ab Montag ist im Basler Medienforum "Plug.in" die Ausstellung "exonemo - UN_DEAD-LINK" zu sehen. Die japanische Künstergruppe exonemo hat gerade die goldene Nica der Ars Electronica gewonnen. Und noch etwas dürfte exonemo mit der vorwiegend schweizerischen Künstlergruppe etoy, die denselben Preis rund zehn Jahre früher gewonnen hat, verbinden: keine jugendliche Scheu vor dem Nekrophilen. Denn wie in etoys "Mission Eternity" geht es in der Basler Ausstellung um Fragen rund um unser aller Sterben.
Die Vernissage zur aktuellen Ausstellung im "plug.in" beginnt heute um 20 Uhr, die Künstler werden live anwesend sein und eine musikalische Invervention darbieten. Es wird interessant sein, diese aus Japan stammende medienkünstlerische Auseinandersetzung damit zu vergleichen, wie etoy die Todesthematik in ihrem Langzeitprojekt "Mission Eternity angeht. Zum aktuellen Stand des etoy-Projektes, das übrigens gerade in einer Mammut-Ausstellung in Peking gastiert, siehe den "Mission-Eternity-Blog" von etoy.
