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30.04.10

Niklas Roy: Maschinen - Spiel mit Medien und Wirklichkeit

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"Maschinen" heisst die Ausstellung des Berliner Künstlers, die das Migros-Kulturprozent bis zum 9.Mai 2010 im Zürcher Walcheturm zeigt.

Niklas Roy spielt mit Maschinen und mit Medien und vor allem mit unserer Vorstellung. Zum Beispiel dann, wenn er die Simulation einer Simulation baut. So geschehen in seiner Installation PONGMECHANIK, die nichts anderes als der total mechanische und analoge Nachbau des ersten Computerspiels namens PONG ist. Das Werk ist programmatisch für seine Erfindungen, die häufig ein fröhliches und unbekümmertes Spiel mit der Realität sind und beim zweiten Hinsehen ihren Hintersinn offenbaren.

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Im digital brainstorming Podcast erzählt der Berliner Künstler von seinen Erfindungen und seinem Werdegang. Das Interview entstand anlässlich seiner Ausstellung im Zürcher Walcheturm, die noch bis zum 9.Mai 2010 zu sehen ist. Gesprächsleitung Dominik Landwehr. Länge 32 Minuten.

TELEFLIPPER

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EAT SHIT DUCHAMPS

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NIKLAS ROY AT THE INTERNATIONAL DANCE PARTY

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25.04.10

HITHIT - Teste Deine Kraft...

Ein Schlagabtausch der besonderern Art verspricht die Installation HITHIT der Zürcher Künstlergruppe PUBLICLAB, die sich auf interaktive Installationen im öffentlichen Raum spezialisiert hat. Am Tweakfest zeigte sie ihr neuestes Werk: HITHIT. Es verspricht einen Schlagabtausch der besonderen Art

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Und zuviel versprochen hat PUBLICLAB da nicht: Ihre Boxmaschine hat das Festival klaglos und ohne grössere Pannen überlebt und ist nun nach den Worten der Künstler bereit für die nächste Stufe. Nicht mehr in einer Halle wie am Zürcher Festival, sondern auf einem öffentlichen Platz soll sie gezeigt werden, so jedenfalls haben es die Künstler in einem Gespräch im digital brainstorming Podcast versprochen.

HITHIT ist eigentlich eine Maschine, wie man sie auf Jahrmärkten findet - TESTE DEINE KRAFT schreit sie in in grellem Signal-Rot und fordert jene heraus, die sich von so einer Botschaft ansprechen lassen. Nur hat die neue Maschine ein etwas verändertes Innenleben: Statt einer Münze forderte sie eine SMS-Nachricht zur gegenwärtigen Stimmungslage. Und wer sich dann wagt zu hauen, dem offenbart das Orakel ein Rating, das die meisten der Mutigen zu Anfängern degradiert.

Gleichzeitig filmt eine Kamera die Schlagabgabe mit und spielt sie im Anschluss auf einem Bildschirm wieder ab. Und derselbe Film geht auch ins Internet, wo er dann der Cyber-Öffentlichkeit vorgeführt wird. Wohl nicht in alle Ewigkeit, aber lang genug, dasss sich jeder an seinem Schlag freuen oder schämen kannn...

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Im digital brainstorming Podcast erklären die Schöpfer der Maschine - Anna Kanai, Tian Lutz und Raphael Perret - Absichten und Hintergründe. Und zeigen auf, was es bis zum nächsten Auftritt noch zu verbessern gilt.

Das Gespräch dauert 12 Minuten, Leitung Dominik Landwehr.

Und hier gehts zur Website des Projekts HITHIT und zur Seite des PUBLICLAB

19.04.10

Die tönenden Röhren des Maschinenkünstlers Martin Müller

Der Basler Künstler Martin Müller hat sich den Maschinen verschrieben. Und zur Zeit zeigt er eine Serie von klingenden Arbeiten in der Zürcher Galerie Sam Scherrer beim Kreuzplatz. Im digital brainstorming Podcast erklärt er eines seiner tönenden Werke.
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Er nennt das Werk THERMOFONA - es besteht aus einer Gruppe von kreisförmig angeordneten Glasröhren. In ihrer Mitte haben sie einen Stahldrat, der in regelmässigen Abständen zum Glühen gebracht wird. So entstehen magisch-schwebende Klänge, kontrolliert von einer sinnigen Elektronik, die auch auf die Bewegungen des Publikums reagiert. Ist keiner im Raum, so ist die Skulptur still. Erst beim Nähern an das Kunstwerk erwacht es zum Leben. Nicht schlagartig und schnell, sondern fliessend, langsam, fast unmerklich.

Wie entstehen die Töne? - Die Klangröhren sind sogenannten Rijke Röhren, die sich ein thermo-akustisches Prinzip zu eigen machen. Vereinfacht gesagt, erwärmt sich die Luft nicht gleichmässig und diese Unregelmässigkeiten sind für die Klangerzeugung verantwortlich. Näheres dazu im einschlägigen Wikipedia Artikel

Im digital brainstorming Podcast spricht Martin Müller über seine Werke.

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Zur Seite www.maschinenkunst.com von Martin Müller

Die Ausstellung in der Galerie Sam Scherrer am Zürcher Kreuzplatz (kleinstrasse 16) ist noch bis zum 24.April zu sehen. Auf der Seite der Galerie gibts auch eine Reihe von Videos zu den Objekten der Ausstetllung.


15.04.10

Radiosendung: Trend zum Do-it-yourself

Gibt es einen Trend zum Do-it-yourself? - Ja meint Ellinor Landmann vom Schweizer Radio DRS. Und natürlich gehts auch um das Do-it-yourself Prinzip in der Kunst.

Zu hören war die Sendung DRS2-aktuelle am 3. April 2010. Und nachhören kann man sie über die Website von Radio DRS.

13.04.10

Hochkaraetige Copyright-Expertin in der Zuercher Shedhalle

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Morgen abend, 19 Uhr, wird die Hamburger Künstlerin und Copyright-Expertin Cornelia Sollfrank in der Shedhalle über "Kunst als Anti-Copyright-Aktivismus" sprechen. Lassen Sie sich morgen nicht täuschen von Sollfranks Gelassenheit: Sie birgt einen unbeirrbar rebellischen Geist, wie er jeder echten Urheberin eigen ist! Doch was heisst bei Sollfrank schon echt?

So ist dieses Bild von Sollfrank zugleich ein ausgeliehenes Bild, sowohl als Sujet (das Zitat von welchem Bild? Wir wollen trotz hohem Dienstrang ins zweite Glied stehen) wie auch produktionstechnisch, denn es stammt von Sollfranks Netzkunstgenerator, einem genialen (!) Bilderspender für jede Gelegenheit. Ihm verdankt dieser Blog, zumindest was unsere Beiträge betrifft, seine halbe Bildausstattung. Am Netzkunstgenerator, der Bilder aus dem Netz fischt nach Massgabe eines oder mehrerer frei wählbarer Stichworte und mit jedem Mausklick ein regelrechtes Original schafft - an diesem Tausendsassa der Bilderkunst liesse sich das ganze Urheberrecht abhandeln - doch wir vermuten, dass Sollfrank ihren Geniestreich aus dem Jahre 1999 stiefmütterlich behandeln und morgen auf dem letzten Stand der Dinge in Sachen Copyright referieren wird. Denn Sollfrank entwickelte ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Copyright auch im neuen Jahrzehnt ständig weiter; unter anderem durch ein Interview mit Andy Warhol, echt! Wir raten also allen Copyright-Interessierten (im Guten wie im Bösen), den morgigen Termin nicht zu verpassen: 19 Uhr, Shedhalle, Zürich.

Nähere Infos zur Veranstaltung unter www.zhdk.ch/index.php?id=aesthetik_subversion, zu Cornelia Sollfrank unter http://www.artwarez.org/.

Bildnachweis: dito, plus Hab Acht!

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