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29.12.10

Heute abend 18 Uhr: Final Finissage im Zuercher "Videotank"

Der "Videotank" unter der Zürcher Dreikönigsbrücke war mehr als ein Mini-Videoausstellungsraum. Er war ein Stadtraum-Experiment, bei dem vielfältigstes medientechnisches Know-How zum Einsatz kam. Heute abend um 18 Uhr ist Final Finissage: Dann wird der Abschluss eines kleinen und doch grossartigen Video- UND Medienkunstwerkes gefeiert - Sie, geschätzte Digitalbrainstrainstorming-LeserInnen, gehören zweifellos zum eingeladenen ExpertInnenkreis!
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Denn der Kern des Videotank waren nie nur die Videos. Der Kern war vielmehr die Interaktion zwischen dem, was sich hinter und dem, was sich vor dem Panzerglas der drei ehemaligen Fisch-Aquarien abspielte - in dem ganz eigentümlichen Raum der Brückenunterführung, der 1973 als Teil der Schanzengraben-Promenade geschaffen worden war. Schon mit ihrem fulmimanten Auftakt machten die zwei Videotank-Gründer, Anna Kanai und Tian Lutz, sich und dem Publikum klar, dass die Kunst hinter dem Panzerglas ausgreifen und digital-technisch armiert in Kommunikation stehen soll mit dem, was im Raum vor dem Panzerglas geschieht: In der ersten Videotank-Ausstellung "To sprout a trout" (August 2006) beeinflusste die Frequenz der PassantInnen das Geschehen auf den Videoscreens. Nicht alle Arbeiten waren technisch und konzeptionell ebenso medientechnisch anspruchsvoll, aber auch mit einfacheren technischen Mitteln kamen grossartige Interaktionen zustande, von denen in diesem Blog darum auch mehrfach die Rede war.

Mit Johannes Gees (Februar 2007), Ingo Giezendanner (Juni 2009) oder Ile flottante (Nica Giuliani und Andrea Gsell, Oktober 2009) sei nur auf einige drei von vielen Videotank-KünstlerInnen hingewiesen, die den Raum mit dem experimentell-kühnen Geist der Medienkunst bespielten.

Also, heute, in weniger als einer Stunde, ab 18 Uhr, Lageplan siehe www.videotank.ch.

Siehe auch NZZ-Artikel Forelle blau vom 15. Dezember.

Bildnachweis: Dank an den Netzkunstgenerator.

10.12.10

Auszeichnung für Schweizer Medienkünstler in Japan

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Die Schweizer Medienkünstler André und Michel Décosterd von Cod.Act gewannen am diesjährigen Japan Media Art Festival für ihre Klangskulptur cycloïd-E den Grand Prize of Art division.


Mit Geräuschquellen und Messinstrumenten ausgestattet, besteht die Installation aus mehreren, horizontal angelegten Metallröhrern. Cycloïd-E zeigt den Verlauf von Klangwellen. Die beweglichen Pendel werden durch einen Elektromotor entsprechend der Schwingungen der Klangwellen in Bewegung gesetzt.

Cycloïd-E wurde ausserdem an der ARS Electornica 2010 ausgezeichnet und mit dem Cynetart Award 2010 beehrt.
Migros Kulturprozent hat Cod.Act in der Vergangenheit schon mehrmals unterstützt, so zum Beispiel für die Projekte Hotschkuss (2005) und ex-pharao (2006).


http://codact.ch/
http://www.youtube.com/watch?v=DVXME6C-0g8

06.12.10

bugnplay.ch Gewinner in Budapest

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Emmanuel Pignat, einer der Gewinner des Jugendwettbewerbs bugnplay.ch, reiste dieses Wochenende nach Budapest. Dort konnte er seinen Wettbewerbsbeitrag beim ungarischen Schwesterwettbewerb U19 - Freestyle Computing präsentieren.

Emmanuel Pignat hat die Jury mit einem 3D Animationsfilm "Ballet Magique" überzeugt - und damit verzauberte eer auch das Publikum in Budapest. Rund 50 Jugendliche waren dort zusammengekommen um ihre Preise entgegennehmen zu können. Klar war, dass die Schweizer hier einiges lernen können: Die Qualität der Beiträge war sehr hoch - und die Organisatoren konnten aus über 700 Einsendungen auswählen. In der Schweiz sind es zur Zeit jeweils rund 50 Projekte, die pro Jahr eingereicht werden.

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Alles war vorgekehrt, dass sich der Schweizer Gast wohlfühlen konnte, so war dem Schweizer sogar eine eigene Übersetzerin, die Studentin Bernadett Feher, zugeteilt. Schade nur, dass sie vom Deutschen ins Ungarische übersetzte und nicht vom Französischen... Auf unserem Bild: Emmanuel Pignat, die Übersetzerin Bernadett Feher und Max Patzig, ein Gewinner des deutschen Multimedia- Wettbewerbs MB 21.

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Als weitere Schweizer Gäste war mit dabei: Die Mechatroniker - respektive die Schweizerische Gesellschaft für Mechatronische Kunst SGMK. Sie hatten ihre Bausätze ins Handgepäck verpackt und waren ebenfalls nach Budapest geflogen um am Samstag einen Workshop zu leiten. Grosses Interesse. Nicht zu übersehen war, dass sich die Väter der Jugendlichen kaum zurückhalten können. Kleiner Unterschied zu den Schweizer Workshops, wo sich die Eltern meistens gerne für ein paar Stunden abmelden.

Mit grossem Engagement dabei auch zwei Gewinner des ungarischen Wettbewerbs: Zusanna Bor und Adam Glazer... Veranstaltet wird der ungarische Wettbewerb übrigens vom C3 Zentrum für Kommunikation.

Zum Wettbewerb bugnplay.ch - die Ausschreibung läuft bis zum 31.Januar 2011 und bis zum 31.März 2011 müssen die neuen Beiträge bereit sein.

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