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Heute abend 18 Uhr: Final Finissage im Zuercher "Videotank"

Der "Videotank" unter der Zürcher Dreikönigsbrücke war mehr als ein Mini-Videoausstellungsraum. Er war ein Stadtraum-Experiment, bei dem vielfältigstes medientechnisches Know-How zum Einsatz kam. Heute abend um 18 Uhr ist Final Finissage: Dann wird der Abschluss eines kleinen und doch grossartigen Video- UND Medienkunstwerkes gefeiert - Sie, geschätzte Digitalbrainstrainstorming-LeserInnen, gehören zweifellos zum eingeladenen ExpertInnenkreis!
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Denn der Kern des Videotank waren nie nur die Videos. Der Kern war vielmehr die Interaktion zwischen dem, was sich hinter und dem, was sich vor dem Panzerglas der drei ehemaligen Fisch-Aquarien abspielte - in dem ganz eigentümlichen Raum der Brückenunterführung, der 1973 als Teil der Schanzengraben-Promenade geschaffen worden war. Schon mit ihrem fulmimanten Auftakt machten die zwei Videotank-Gründer, Anna Kanai und Tian Lutz, sich und dem Publikum klar, dass die Kunst hinter dem Panzerglas ausgreifen und digital-technisch armiert in Kommunikation stehen soll mit dem, was im Raum vor dem Panzerglas geschieht: In der ersten Videotank-Ausstellung "To sprout a trout" (August 2006) beeinflusste die Frequenz der PassantInnen das Geschehen auf den Videoscreens. Nicht alle Arbeiten waren technisch und konzeptionell ebenso medientechnisch anspruchsvoll, aber auch mit einfacheren technischen Mitteln kamen grossartige Interaktionen zustande, von denen in diesem Blog darum auch mehrfach die Rede war.

Mit Johannes Gees (Februar 2007), Ingo Giezendanner (Juni 2009) oder Ile flottante (Nica Giuliani und Andrea Gsell, Oktober 2009) sei nur auf einige drei von vielen Videotank-KünstlerInnen hingewiesen, die den Raum mit dem experimentell-kühnen Geist der Medienkunst bespielten.

Also, heute, in weniger als einer Stunde, ab 18 Uhr, Lageplan siehe www.videotank.ch.

Siehe auch NZZ-Artikel Forelle blau vom 15. Dezember.

Bildnachweis: Dank an den Netzkunstgenerator.

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