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    <title>DIGITAL BRAINSTORMING</title>
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    <updated>2013-05-02T22:32:18Z</updated>
    
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    <title>In Memoriam Peter Haber (1964 - 2013)</title>
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    <published>2013-04-29T08:40:12Z</published>
    <updated>2013-05-02T22:32:18Z</updated>
    
    <summary> Am 28.April 2013 ist der Historiker Peter Haber in Basel verstorben. Peter Haber war ein Experte für digitale Medien und war seit 2008 mit dem Migros-Kulturprozent und seinen Aktivitäten verbunden....</summary>
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            <category term="nachdenken" />
    
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        <![CDATA[<p> <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/digikult-08-130-pano1.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/digikult-08-130-pano1.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/digikult-08-130-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Am 28.April 2013 ist der Historiker Peter Haber in Basel verstorben. Peter Haber war ein Experte für digitale Medien und war seit 2008 mit dem Migros-Kulturprozent und seinen Aktivitäten verbunden. </p>]]>
        <![CDATA[<p>Als wir im April 2008 mit dem Colloquium "Kultur und Digitalisierung" anfingen, da wussten wir schon um die schwere Erkrankung unseres Kollegen.  Und doch war sie nie ein grosses Thema. Sein Engagement stand immer im Vordergrund. Peter Haber war massgeblich an der Gestaltung einer Reihe von Colloquien beteiligt, die sich mit den Konsequenzen der Digitalisierung in der Kultur beschäftigten und in Räumen des L'arc in Romainmôtier stattfanden. L'arc steht für L'arc – Littérature et atelier de réflexion contemporaine und ist eine Institution, die das Migros-Kulturprozent seit bald 20 Jahren für Colloquien zu Fragen von Kultur und Gesellschaft nutzt. </p>

<p>Er war es auch, der den Anstoss für das 2011 erschienene Buch "Kultur digital - Begriffe, Hintergründe, Beispiele" gab. Keine Darstellung oder Zusammenfassung von Referaten einer Tagung, sondern ein Buch, das die Thematik neu aufrollt. Als Mitherausgeber hat er - trotz seiner schweren Erkrankung - sämtliche Textentwürfe gelesen und kritisch kommentiert.</p>

<p>Peter Haber war ein Experte für die Fragen der Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter, dies war auch das Thema seiner Habilitation, die unter dem Titel "Digital Past. Geschichtswissenschaft im digital Zeitalter 2011 im Oldenbourg Verlag in München erschienen ist. Zusammen mit seinem Kollegen Jan Hodel hat er bereits 1998 hist.net gegründet, als internationale Plattform zum Thema Geschichtswissenschaften im digitalen Zeitalter. Die Internetseite gehört zu den kompetentesten Ressourcen zu diesem Thema.</p>

<p></p>

<p>Sein ganz besonderes Interesse galt aber dem Phänomen Wikipedia. Namhafte Medien aus dem deutschsprachigen Raum haben ihn immer wieder zugezogen, um das Phänomen dieser Online Enzyklopädie zu ergründen. Seine Ausführungen zu diesem Thema waren immer klug, spannend, relevant und auch witzig. Die Bedeutung einer Enzyklopädie hat er gerne mit dem "Schlauen Buch" illustriert, das Tick, Trick und Track in der Geschichte von Donald Duck gerne benutzen.  Wir haben deshalb ein Bild gewählt, das ihn mit diesen drei Figuren zeigt. Es entstand am Samstag 19.April 2008 in Romainmotier.</p>

<p>Lieber Peter. So fröhlich möchten wir Dich in Erinnerung behalten!</p>

<p>Dominik Landwehr, am 29.April 2013</p>

<p><strong>Interview mit Peter Haber</strong></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/de/multimedia/audio/peter_haber"target=blank>Peter Haber zum Thema Wikipedia. Gespräch vom 20.Januar 2011</a>. (Leitung Dominik Landwehr)</p>

<p><strong>Weitere Tonaufnahmen </strong></p>

<p>Peter Haber zur Frage: <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/de/multimedia/audio/arc-haber"target=blank>Archiv, Speicher, Bibliothek. Digitalisierung als Alltagsphänomen und Herausforderung für die Kulturwissenschaft. </a>Referat vom 19.April 2008 in Romainmotier.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/de/multimedia/audio/kultur-digital-04-panel-1"target=blank>Peter Haber im Panel der Tagung "Kultur digital" zu den Folgen der Digitalisierung für die Buchkultur</a>. 26. Januar 2012.</p>

<p><strong>Weitere Hinweise</strong></p>

<p><a href="http://www.hist.net/"target=blank>Hist.net - internationale Plattform zum Thema Geschichtswissenschaften im digitalen Zeitalter. </a></p>

<p>Publikation & Tagung: Kultur digital. Begriffe, Hintergründe, Beispiele. Basel. Christoph Merian Verlag 2011.<br />
<a href="http://www.migros-kulturprozent.ch/kulturdigital"target=blank>www.kultur-digital.ch</a> </p>

<p>Foto: Dominik Landwehr, Migros-Kulturprozent. (dominik.landwehr at mgb.ch) </p>]]>
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    <title>Web 2.0 im Klosterarchiv: Mehr als 50 000 Fotos aus Einsiedeln online </title>
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    <published>2013-04-06T09:09:41Z</published>
    <updated>2013-04-06T09:14:55Z</updated>
    
    <summary>Das Internet eröffnet ganz neue Möglichkeiten für die Archive. Das Klosters Einsiedeln zeigt wie man es macht und veröffentlicht über 50 000 Fotos. Mehr noch: Dank Kommentarfunktion gelingt es, wichtige historische Informationen zu den Bildern zu ergänzen....</summary>
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        <![CDATA[<p>Das Internet eröffnet ganz neue Möglichkeiten für die Archive. Das Klosters Einsiedeln zeigt wie man es macht und veröffentlicht über 50 000 Fotos. Mehr noch: Dank Kommentarfunktion gelingt es, wichtige historische Informationen zu den Bildern zu ergänzen. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Unbenannt.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Unbenannt.html','popup','width=515,height=388,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Unbenannt-thumb.png" width="500" height="376" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Das Online Bildarchiv ist ein Teil des neuen Klosterarchivs, das in den letzten Jahren mit grossem Aufwand renoviert und reorganisiert wurde. Das Migros-Kulturprozent hat diese Aufgabe unterstützt. </p>

<p>Dominik Landwehr hat in den 70er Jahren die Klosterschule von Einsiedeln besucht, er arbeitet heute beim Migros-Kulturprozent  und hat sich das Bildarchiv des Klosters näher angesehen. Dabei ist er auch auf Überraschungen gestossen.</p>

<p>"<a href="http://www.migros-kulturprozent.ch/Magazin-Themen/Themen/Magazin-Themen-Der-Loewe-im-Kloster/136945/Default.aspx?DetailTemplateId=66&DetailZone=center"target=blank>Der Löwe im Kloster" - Artikel von Dominik Landwehr im Online-Magazin </a>des Migros-Kulturprozent vom 4.April 2013</p>

<p><br />
Zum Bild: Naturwissenschaftlicher Unterricht an Schädeln von Lehrer Pater Damian Buck (1871-1940) KAE, Foto 1.0103.0012<br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Robots on Tour: Alle wollten Roboy sehen</title>
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    <published>2013-03-11T07:14:19Z</published>
    <updated>2013-03-11T07:22:04Z</updated>
    
    <summary>Das hätte sich keiner träumen lassen: Die Jubiläumsveranstaltung zum 25.Jubiläum des Artificial Intelligence Labs der Universität Zürich war ein richtiger Publikumsrenner. Alle wollten sie sehen, die Roboter, die am Freitag und Samstag 8. und 9.März 2013 in der Halle von...</summary>
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            <category term="lesen" />
    
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        <![CDATA[<p>Das hätte sich keiner träumen lassen: Die Jubiläumsveranstaltung zum 25.Jubiläum des Artificial Intelligence Labs der Universität Zürich war ein richtiger Publikumsrenner. Alle wollten sie sehen, die Roboter, die am Freitag und Samstag 8. und 9.März 2013 in der Halle von Puls 5 in Zürich West zu sehen waren.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-137-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-137-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-137-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Der Erfolg hat allerdings auch seine Schattenseiten: Die Schlange am Samstagmorgen kündete von langen Wartezeiten. Und Wartezeiten von zwei Stunden und mehr waren am Vormittag die Regel. Den Gesichtern der Besucherinnen und Besucher zu schliessen, hat sich aber das Warten gelohnt.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-066.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-066.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-066-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p>Publikumsmagnet war das Roboterkind Roboy, auch wenn seine Fähigkeiten zur Zeit noch bescheiden sind und auch das Gehen noch nicht recht klappen will. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-144.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-144.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-144-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Das Migros-Kulturprozent hat den Anlass unterstützt und auch als Gelegenheit benutzt, um auf seinen Robotik- und Medienwettbewerb bugnplay.ch hinzuweisen. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-073.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-073.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robotsontourt-2013-073-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
<a href="http://www2.kulturprozent.ch/scienceandfuture/fotos/v/robotsontour/"target=blank>Mehr Bilder vom Anlass</a></p>

<p>Jugendwettbewerb <a href="http://www.bugnplay.ch/de/index.php"target=blank>bugnplay.ch </a></p>

<p>Video-Interview mit dem Leiter des Zürch<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/de/multimedia/video/interviewrolfpfeiffer_web_720p"target=blank>er AI Labs, Prof.Rolf Pfeifer</a></p>]]>
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    <title>Ist das Gewinnerbild des World Press Photo Award 2012 eine Fälschung?</title>
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    <published>2013-02-22T15:22:23Z</published>
    <updated>2013-02-23T11:26:42Z</updated>
    
    <summary>Das Gewinnerbild des renommierten World Press Photo Award 2012 zeigt eine erschütternde Szene mit zwei toten Kleinkindern aus dem Gazakrieg. Verschiedene Fotografen äussern nun die Vermutung, das Bild sei manipuliert und deshalb eine Fälschung. Solche Montagen zu machen war noch...</summary>
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            <category term="nachdenken" />
    
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        <![CDATA[<p>Das Gewinnerbild des renommierten World Press Photo Award 2012 zeigt eine erschütternde Szene mit zwei toten Kleinkindern aus dem Gazakrieg. Verschiedene Fotografen äussern nun die Vermutung, das Bild sei manipuliert und deshalb eine Fälschung. Solche Montagen zu machen war noch nie so einfach wie heute und ihre Entlarvung ist nicht immer simpel. <br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Der Titel für das beste Pressefoto aus dem Jahr 2012 wurde dem schwedischen Fotografen Paul Hansen von der Zeitung „Dagens Nyheter“ zugesprochen, die Zeitung gilt als führende liberale Tageszeitung in Schweden.  Das Foto von Paul Hansen entstand im Kontext des Gaza-Konfliktes am 20.November 2012 Beit Lahiya im Norden von Gaza und zeigt zwei Männer die je ein totes Kind auf ihren Armen tragen, inmitten einer Gruppe von weiteren, trauernden Menschen.  Das Bild beeindruckt sofort nicht nur wegen der Tragik und Trauer sondern auch wegen der Lichtführung. Eine enge Gasse umschliesst die Gruppe und gibt dem Bild einen szenischen Rahmen und eine grosse Raumtiefe. Die Jury hat es aus über 100 000 eingereichten Fotos ausgewählt!</p>

<p><strong>Misstrauen</strong></p>

<p>Der Zürcher Fotograf Klaus Rózsa misstraut dem Bild. Er hält eine Montage für möglich. Das würde einer Fälschung gleich kommen:„Das Bild wurde extrem stark nachbearbeitet. Ich vermute, dass der ganze Hintergrund nachträglich ins Bild montiert wurde“. Ein zweites Bild von einem anderen Fotografen zeigt nämlich eine deutlich andere Szene. Dieses zweite Bild muss kurz vor oder kurz nach dem Siegerbild entstanden sein. </p>

<p>Das sind starke Vorwürfe. Rózsa ist bereits beim Veranstalter vorstellig geworden und hat dort eine Antwort erhalten, die ihn nicht befriedigt. Darin schrieb man ihm zum Thema Manipulationen am Bild: </p>

<p>"The content of an image must not have been altered. Only retouching which conforms to currently accepted standards in the industry are allowed. The jury is the ultimate arbiter of these standards and may at its discretion request the original, non-retouched file as recorded by the camera or an untoned scan of the negative or slide</p>

<p><strong>Manipulationen erkennen</strong></p>

<p>Damit bleibt die Frage offen. Die Diskussion um dieses Bild wirft aber die grundsätzliche Frage auf, wie sich eine allfällige Fälschung überhaupt erkennen liesse. Tatsächlich sind die Möglichkeiten im Zeitalter von Digitalfotografie und Photoshop fast grenzenlos und werden namentlich in der Mode- und Werbefotografie bis zum äussersten ausgereizt. Kein Mensch kann so makellos sein, wie die Menschen, vorab die Frauen, die uns in der Werbung anlächeln und zum Konsum verführen. </p>

<p>Die Standards des Wettbewerbs sind streng und Montagen sowie Retuschen im Prinzip nicht zulässig, wie sich bei der Disqualifizierung eines Bild aus Kiew im Jahr 2010 zeigte. Der Fotograf Klaus Rózsa äussert seine Vermutung aber nicht leichtfertig. Er ist Jahrgang 1954 und arbeitet seit über 35 Jahren in diesem Metier, im Gegensatz zu  vielen jüngeren Kollegen verfügt er auch über eine profunde Erfahrung in der analogen Fotografie und hat deshalb einen  geschärften und kritischen Blick gegenüber den scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung. Rózsa wurde in verschiedenen gerichtlichen Auseinandersetzungen auch schon als Sachverständiger beigezogen und musste Gutachten zu vermeintlich manipulierten Bildern schreiben.</p>

<p>Klaus Rózsa rät in solchen Fällen auf die Rohdaten zu schauen. Auch in analoger Zeit standen bei der Belichtung des Papierbildes viele kreative Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung und ein Papierbild unterscheidet sich oft stark vom Negativ. Das ist bei der Digitalfotografie nicht anders: „ Man müsste die Rohdaten, die bei Profifotografen häufig im so genannten RAW-Format vorliegen, analysieren. Zudem macht ein Fotograf selten nur ein Bild allein, man könnte auch die ganze Serie anschauen und die so genannten Metadaten vergleichen“. In den Metadaten werden verschiedene technische Parameter und auch die Zeit festgehalten. </p>

<p>Gerade im Wettbewerb um das beste Pressefoto des Jahres werden aber diese Daten eingefordert. So heisst es dazu in den Bedingungen: „The content of the image must not be altered. Only retouching which conforms to the currently accepted standards in the industry is allowed.“ </p>

<p>Alle Bilder müssen vor der Publikation egal ob online oder Print bearbeitet werden in Bezug auf Kontraste, Helligkeit, Farben, Dateigrösse etc. Ziel dieser Bearbeitungen ist es aber in der Regel, einen möglichst authentischen Bildeindruck zu erzeugen. </p>

<p><strong>Was ist erlaubt?</strong></p>

<p>Welche Bearbeitung ist bei Pressebildern zulässig? Generell gilt auf Redaktionen die Faustregel: Bearbeitung ist okay, Montage nicht und auch das Wegretuschieren von Bildteilen ist untersagt. Wenn man nicht darum herumkommt, dann muss klar deklariert werden, dass ein Bild das Resultat einer Montage ist.</p>

<p>Auch wenn Bilder scheinbar authentisch sind, so stellen sich oft weitere Fragen in Bezug auf deren Entstehung: In vielen Kriegsschauplätzen lässt sich nicht mit eindeutiger Sicherheit sagen, ob das Bild wirklich am angegebenen Ort zur angegebenen entstanden ist. Entsprechende Fälschungen wurden gerade in jüngerer Zeit an verschiedenen Kriegsschauplätzen im Nahen Osten entlarvt.</p>

<p><strong>Inszenierte Realität</strong></p>

<p>Ein weiteres Problem liegt in der Tatsache, dass Fotos in Konflikt- und Kriegssituationen nicht selten richtig inszeniert werden. Die deutsche Wochenzeitung DIE ZEIT hat am 20.März 2012 die eindrückliche Arbeit  „Photojournalism Behind the Scenes“ des italienischen Fotografen Ruben Salvadori präsentiert. Salvadori zeigt wie im Palästina-Konflikt Fotos gezielt Fotos inszeniert wurden.</p>

<p><strong>Zur Realitätsfrage in der Fotografie</strong></p>

<p>Die Frage des Realitätsgehaltes von fotografischen Bildern ist eine alte. Und Zeugnisse für Fälschungen begleiten die Geschichte der Fotografie. Gerade in totalitären Systemen wie in der Sowjetunion war die Versuchung gross, die fotografischen Zeugnisse dem jeweiligen Stand der Politik anzupassen, eine Praxis wie sie im Stalinismus üblich war. Die Sieger - und wohl auch die Verlierer - haben immer wieder versucht, ihre Herrschaft auch auf die Bilder auszudehnen und sie entsprechend anzupassen. Und auch die Praxis der inszenierten Realität gibt es seit je. Die frühsten Zeugnisse der Fotografie mussten allein schon wegen der langen Belichtungszeiten inszeniert werden. Immer wieder wurden auch gegenüber berühmten Dokumenten Zweifel geäussert, auch gegenüber Robert Capas Bild von 1936, das einen Kämpfer im Moment des Todes festhält. </p>

<p>Das Problem mit der Realität ist in die Fotografie eingeschrieben. Es hat mit dem Doppelcharakter des Bildes zu tun. Das Bild behauptet Abbild zu sein und ist doch immer eine Neuschöpfung. In der Malerei tun wir uns nicht schwer mit dieser Tatsache. Keiner würde hier einem Maler vorwerfen, er würde die Realität nicht authentisch wieder geben. Anders in der Fotografie. Wir wünschen uns ein Abbild der Realität und verkennen dabei, dass sie dies nie zu leisten vermag und zwar gleich aus zwei Gründen: Auch das fotografische Bild ist ein neues Bild, eine neue Schöpfung. Und zweites: Gibt es eine Realität ausserhalb unserer Wahrnehmung? - Oder gibt es nur einfach Wahrnehmungen und damit unzählige, individuelle Realitäten?</p>

<p>Was bedeutet das für die Praxis? - Müssen wir uns von der Vorstellung verabschieden, dass ein fotografisches Bild die Realität abbildet? - Die Erkenntnisse der Kunst- und Medientheorie in den Alltag zu übersetzen ist nicht einfach. Ein möglicher Weg wäre, eine Distanz zum Bild aufzubauen. Ein Misstrauen. Ein Fotograf bildet nicht ab. Er interpretiert die Welt, so wie es ein Maler, ein Schriftsteller und auch ein Journalist tut!</p>

<p>Dominik Landwehr</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/world-press-foto-2012.pdf">Text als PDF</a></p>

<p>World Press Photo 2012<br />
<a href="http://www.worldpressphoto.org/"target=blank>http://www.worldpressphoto.org/</a></p>

<p>Zweites Bild der selben Szene<br />
<a href="http://electronicintifada.net/content/father-and-two-sons-among-162-slain-israel-gaza/11931"target=blank>http://electronicintifada.net/content/father-and-two-sons-among-162-slain-israel-gaza/11931</a></p>

<p>Disqualifziertes Bild zum Thema Strassenkämpfe in Kiev des Fotografen Stepan Rudik von RIA Novosti<br />
<a href="http://www.petapixel.com/2010/03/03/world-press-photo-disqualifies-winner"target=blank>http://www.petapixel.com/2010/03/03/world-press-photo-disqualifies-winner</a></p>

<p>Das Projekt „Photojournalism Behind the Scenes“ des italienischen Fotografen Ruben Salvadori <br />
<a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/fs-ruben-salvadori-2"target=blank>http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/fs-ruben-salvadori-2</a></p>

<p>Ein nützliches Reclam-Bändchen: Texte zur Theorie der Fotografie<br />
<a href="http://www.reclam.de/detail/978-3-15-018708-1"target=blank>http://www.reclam.de/detail/978-3-15-018708-1</a></p>]]>
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    <title>Warum gibt es so viele Meteoriten-Bilder aus Russland?</title>
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    <published>2013-02-18T06:23:44Z</published>
    <updated>2013-02-18T07:07:51Z</updated>
    
    <summary>Wie kommt es, dass vom Meteoriten-Einschlag in Tscheljabinsk sofort sehr gute Bilder und Videos verfügbar waren? - Die spektakulärsten Momente, das Verglühen des Meteoriten in der Erdatmosphäre in den frühen Morgenstunden des 15.Februar 2013, dauerten nämlich kaum länger als eine...</summary>
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        <name>Sternenjaeger</name>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Wie kommt es, dass vom Meteoriten-Einschlag in Tscheljabinsk sofort sehr gute Bilder und Videos verfügbar waren? - Die spektakulärsten Momente, das Verglühen des Meteoriten in der Erdatmosphäre in den frühen  Morgenstunden des 15.Februar 2013, dauerten nämlich kaum länger als eine halbe Minute. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Ekaterinburg_view_of_2013_meteor_event-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Ekaterinburg_view_of_2013_meteor_event-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Ekaterinburg_view_of_2013_meteor_event-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Die Erklärung liegt nicht in den Handies und Smartphones, die auch in Russland omnipräsent sind sondern nach Informationen des Online Magazins von WIRED daran, dass fast alle Auto mit einer so genannten Dashcam ausgerüstet sind.Das ist eine Art visueller Fahrtenschreiber. Eine Kamera, die ständig läuft und Bilder auf eine Speicherkarte schreibt. So wird sichergestellt, dass immer Bilder der letzten Momente einer Autofahrt zu Verfügung steht. </p>

<p>Der Hintergrund ist ein rechtlicher: Für Autofahrer, die in einen Unfall verwickelt werden, ist es oft sehr schwierig, Beweismaterial beizubringen. Das Innenministerium hat deshalb schon 2009 ein Gesetz erlassen, das den Einsatz dieser billigen Autokameras ausdrücklich gestattet. </p>

<p>Daraus hat sich in den letzten Jahren ein eigentliches Video-Genre entwickelt: Dash-Cam Bilder von spektakulären Unfällen und Verbrechen sind bei Youtube und anderen Plattformen omnipräsent, wobei die übelsten und blutigsten Zeugnisse vom Betreiber laufend entfernt werden, meldet das Online Magazine WIRED.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Chelyabinsk_meteor_trace_15-02-2013-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Chelyabinsk_meteor_trace_15-02-2013-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Chelyabinsk_meteor_trace_15-02-2013-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Anzahl und Qualität der verfügbaren Bild- und Videodokumente dürften auch dafür gesorgt haben, dass Astrophysiker und andere Naturwissenschafter sich sehr schnell ein Bild machen konnten und diese Berichte mit anderen Messungen, dazu zählen etwa seismographische Daten, abgleichen konnten. So wie es aussieht haben auch die russischen Behörden schnell eine stimmige Erklärung präsentiert, so dass Verschwörungstheorien nicht so viel Raum beanspruchen konnten.</p>

<p>Man mag sich im Zeitalter von Webcams, Dashcams, Smartphones und  Internet undsofort daran gewöhnt haben, dass Bilder von wichtigen Ereignissen irgendwo auf der Welt innert Momenten verfügbar sind. Spektakuläre Bilder wie diese dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Weltgegenden gibt, aus denen kaum unzensierte Berichte und fast keine Bilder nach aussen dringen. Ein Beispiel dafür ist etwa das nach wie vor hermetisch abgeschottete Nordkorea. </p>

<p>Why Almost Everyone in Russia Has a Dash Cam. <a href="http://www.wired.com/autopia/2013/02/russian-dash-cams/"target=blank>WIRED online vom 15.Februar 2013</a></p>

<p>Fotos: <br />
Oben: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Ekaterinburg_view_of_2013_meteor_event.jpg"target=bblank>Svetlana Korzhova (Jekaterinburg), Wikimedia</a><br />
Unten: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chelyabinsk_meteor_trace_15-02-2013.jpg"target=blank>Nikita Plekhanov, Wikimedia,</a> </p>]]>
    </content>
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    <title>eBooks und DRM: Darf man den Kopierschutz knacken?</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2013:/weblog//1.384</id>
    
    <published>2013-01-31T22:28:29Z</published>
    <updated>2013-01-31T22:33:38Z</updated>
    
    <summary>Darf man den Kopierschutz von eBooks umgehen, damit man sie auch anderen zum Lesen geben kann? – Die Frage stellt sich wohl jeder, der schon mal ein eBook gekauft hat. Anleitungen wie das zu tun ist finden sich leicht im...</summary>
    <author>
        <name>Sternenjaeger</name>
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            <category term="lesen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Darf man den Kopierschutz von eBooks umgehen, damit man sie auch anderen zum Lesen geben kann? – Die Frage stellt sich wohl jeder, der schon mal ein eBook gekauft hat. Anleitungen wie das zu tun ist finden sich leicht im Internet. Ist solches Tun aber erlaubt? Die Antwort überrascht<br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Währendem eingefleischte Bücherliebhaber und Bibliophile noch darüber diskutieren, ob sich  eBooks durchsetzen, haben die Praktiker längst entschieden. Das eBook kommt nicht nur, es ist da. Diesen Eindruck erhält man jedenfalls, wenn man sich unter die Zugpendler mischt. eBook Reader und Tablet-Computer sind auf dem Durchmarsch.  Verlagshäuser melden steigende Umsatzzahlen in diesem Bereich.</p>

<p>Kein Wunder. Wer viel reist, weiss zu schätzen, dass er seine Bücher immer bei sich haben kann. Egal ob es nun Kriminalromane, anspruchsvolle Belletristik, Sachbücher oder gar wissenschaftliche Literatur ist. Es ist unheimlich praktisch. Die elektronischen Bücher kosten zwar fast so viel wie die gedruckten, dafür gibt’s eine riesige Auswahl von Klassikern, deren Rechte abgelaufen sind, umsonst.</p>

<p>Aktuelle Bücher gibt man gerne weiter. So war es jedenfalls bis jetzt. Nur mit dem eBook geht das nicht mehr. Ein Schutzmechanismus verhindert das in der Regel. Digital Rights Management abgekürzt DRM nennt man das. Ein Ärgernis, denn Käuferin und Käufer haben für das Buch bezahlt und warum soll in der digitalen Zeit nicht mehr möglich sein, was in der analogen selbstverständlich war?</p>

<p>Ein Blick ins Internet hilft. Die entsprechenden Stichworte sind schnell gefunden und Anleitungen, wie sich der Schutzmechanismus aushebeln lässt ebenfalls.  Nach zwei oder drei Anläufen ist es geschafft. Und der Kollege bestätigt postwendend: Ja, ich kann das Buch nun lesen. </p>

<p>Nur bleibt die etwas bange Frage: Ist so etwas rechtens? - Moralisch ist die Frage klar: Ich habe ja für das Buch bezahlt, ergo darf ich es auch weitergeben.  So halten wir es auch mit dem gedruckten Buch. Allerdings: Beim gedruckten Buch bleibt dem Käufer keine perfekte Kopie mehr. Nachfrage deshalb bei Pro Litteris, der Schweizerische Urheberrechtsgesellschaft für Literatur  und bildende Kunst. Kathrin Bütikofer von der Rechtsabteilung kennt die Frage: „Es ist erlaubt, den Schutzmechanismus zu umgehen, solange die derart „befreiten“ eBooks nur privat verwendet werden“. Das ist im Gesetz über das Urheberrecht unter Artikel 39 geregelt. Titel: „Schutz von technischen Massnahmen und von Informationen für die Wahrnehmung von Rechten“ Dort heisst es zwar „technische Massnahmen zum Schutz von Werken und anderen Schutzobjekten dürfen nicht umgangen werden.“ Private Nutzung ist aber gemäss Pro Litteris durch folgende Einschränkung im Gesetz abgedeckt: „Das Umgehungsverbot kann gegenüber denjenigen Personen nicht geltend gemacht werden, welche die Umgehung ausschliesslich zum Zweck einer gesetzlich erlaubten Verwendung vornehmen.“</p>

<p>Der Zürcher Urheberrechts-Spezialist Mathis Berger bestätigt diesen Befund: "Der Nutzer eines Werks, der sich auf Privat- oder Eigengebrauch berufen kann darf <br />
den DRM Schutz umgehen, ohne dass sich der Rechteinhaber dagegen zur Wehr setzen kann." </p>

<p>Allerdings, so der Jurist Mathis Berger,  muss der Nutzer das – umgangssprachlich – 'selber machen' , ein Händler oder ein öffentlicher Anbieter kann sich nicht auf diesen Schutz verlassen.</p>

<p>Hier ist das Urheberrechtsgesetz klar. Verboten ist demnach das Verkaufen respektive sonstige Verbreiten von "Vorrichtungen, Erzeugnissen oder Bestandteile sowie das Erbringen von Dienstleistungen…. mit dem Ziel der Umgehung wirksamer technischer Massnahmen!“</p>

<p>Und deshalb kann an dieser Stelle auch nicht erklärt werden, wie sich der Schutzmechanismus umgehen lässt.  Bis vor wenigen Tagen war dies in aller Ausführlichkeit und erst noch in deutscher Sprache auf der Website einer Schweizer Gratiszeitung nachzulesen.  Dann war der Eintrag plötzlich ohne Angabe von Gründen verschwunden. Nun, auch grosse Verlagshäuser haben eine Rechtsabteilung!</p>

<p><a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/c231_1.html"target=blank>Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte</a>. Urheberrechtsgesetz (URG) vom 9. Oktober 1992 (Stand am 1. Januar 2011).</p>

<p><br />
Dieser Artikel erschien in gekürzter Form unter dem Titel "Wie man den Kopierschutz knackt" in der <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/digital/wie-man-den-kopierschutz-knackt-1.17972217"target=blank>Neuen Zürcher Zeitung vom Freitag 31.Januar 2013. </a></p>]]>
    </content>
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    <title>Erdnüssli mit Raketenantrieb  an der ETH Lausanne </title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2013:/weblog//1.383</id>
    
    <published>2013-01-28T17:46:10Z</published>
    <updated>2013-01-28T21:40:45Z</updated>
    
    <summary>Wundersame Entdeckung im Hof des neuen Bibliotheksgebäude an der ETH Lausanne. Inmitten eines Gerüstes steht da ein riesengrosses Erdnüsschen mit Raketenantrieb. Die Rückfrage beim Gastgeber ergibt: Es ist die Skulptur &quot;La Cacahuète Spatiale &quot;des Westschweizer Künstlers Alexandre Joly....</summary>
    <author>
        <name>Sternenjaeger</name>
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    </author>
            <category term="hingehen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Wundersame Entdeckung im Hof des neuen Bibliotheksgebäude an der ETH Lausanne. Inmitten eines Gerüstes steht da ein riesengrosses Erdnüsschen mit Raketenantrieb. Die Rückfrage beim Gastgeber ergibt: Es ist die  Skulptur "La Cacahuète Spatiale "des Westschweizer Künstlers Alexandre Joly.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/alexandre-joly-epfl.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/alexandre-joly-epfl.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/alexandre-joly-epfl-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>]]>
        <![CDATA[<p>Nun ist die Bibliothek der ETH Lausanne nicht irgend ein Gebäude, sondern wohl eines der am meisten beachteten neuen Bauten der letzten Jahre: Das Rolex Learning Center. Die Uhrenfirma - so will uns auch der Name sagen, hat einen schönen Teil der Baukosten getragen. Das Gebäude sieht von weitem aus wie ein Raumschiff. Umso witziger ist gerade deshalb die Skulptur im Innenhof. Sie sieht nicht nur aus wie ein riesengrosses Erdnüsschen mit Raketenantrieb, sie heisst auch so: La Cacahuète Spatiale.</p>

<p>Der Westschweizer Künstler Alexandre Joly hat das Werk für die Skulpturen-Triennale Bex&Arts im Jahr 2011 geschaffen.Die Skulptur mit dem schrägen Namen steht seit November letzten Jahres an diesem prominenten Ort und darf hier bis im kommenden Sommer bleiben. </p>

<p>Es gäbe in der Tag kaum einen Ort wo diese hintersinnige Skulptur besser hinpassen würde, als die ETH Lausanne. Wie darf man die Platzierung denn verstehen? - Ein Kommentar zur Spitzenforschung, die hier getrieben wird. Zufall oder nicht: gerade heute wurde bekannt, dass es der ETH Lausanne gelungen ist, den Wissenschafts-Jackpot der EU zu knacken. Eine Milliarde Euro sollen hier in den nächsten zehn Jahren für die Kreation eines Supercomputers ausgegeben werden, der das menschliche Hirn simuliert. Honni soit qui mal y pense aber die  Gleichung Computerhirn = Supernüssli  mit Raketenantrieb ist einfach erfrischend naheliegend. </p>

<p>Alexandre Joly ist bei digital brainstorming kein Unbekannter: 2009 hat ihm das Migros-Kulturprozent einen Werkbeitrag für seine Installation "Paysage Transvasé" zugesprochen. Auch bei dieser Installation schwingt einiges an Hintersinn mit. Übersetzt heisst der Werktitel nämlich nichts anderes als "Umgetopfte Landschaft". Und vor dem Hintergrund seines neuesten Werkes ist der Videobeitrag von Tobias Bühler aus dem Jahr 2009 doppelt interessant.</p>

<p><a href="http://culture.epfl.ch/cacahuete"target=blank>Pressemitteilung der ETH Lausanne (EPFL)</a></p>

<p><a href="http://www.alexandrejoly.net/"target=blank>Website des Westschweizer Künstlers Alexandre Joly</a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/de/multimedia/video/alexandrejoly_paysagetransvase"target=blank>"Paysage Transvasé" Video zum Werkbeitrag</a> des Migros-Kulturprozent aus dem Jahr 2009</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/alexandre-joly-epfl-2.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/alexandre-joly-epfl-2.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/alexandre-joly-epfl-2-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>]]>
    </content>
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    <title>Ein Paket für Julian Assange</title>
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    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.digitalbrainstorming.ch/cgi-bin/mt/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=382" title="Ein Paket für Julian Assange" />
    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2013:/weblog//1.382</id>
    
    <published>2013-01-20T09:59:08Z</published>
    <updated>2013-01-20T10:16:38Z</updated>
    
    <summary>Das neue Jahr ist noch jung. Aber bereits gibt es ein Schweizer Projekt im Bereich der digitale Kultur, das international von sich reden macht: &quot;Delivery for Mr.Assange&quot; von bitnik.org...</summary>
    <author>
        <name>Sternenjaeger</name>
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    </author>
            <category term="lesen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Das neue Jahr ist noch jung. Aber bereits gibt es ein Schweizer Projekt im Bereich der digitale Kultur, das international von sich reden macht: "Delivery for Mr.Assange" von bitnik.org</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/assange_parcel_hole-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/assange_parcel_hole-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/assange_parcel_hole-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>In diesen Tagen hat die Zürcher Medienkunstgruppe bitnik.org ein Paket von Zürich nach London geschickt. Adressiert ist es an Julian Assange, den Gründer von Wikileaks, der im Moment in der Botschaft von Ecuador Asyl geniesst und nach Schweden und möglicherweise auch an die USA ausgeliefert werden soll.</p>

<p>Im Paket ist ein Sender verbunden mit Kamera und GPS. Damit lässt sich jederzeit verfolgen, wo sich das Paket befindet und wie es dort aussieht. Dass es einen grossen Teil der Zeit schwarz war, darf nicht erstaunen. Aber: zu guter Letzt hat das Paket seinen Bestimmungsort erreicht. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/assange_parcel_scan-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/assange_parcel_scan-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/assange_parcel_scan-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Julian Assange scheint die Botschaft dieser Aktion die in der Kunstwissenschaft wohl als Mail Art bezeichnet würde, begriffen und hat seinerseits mit einer kleinen Performance, die via Paket-Kamera aufgezeichnet wurde, geantwortet. Assange zeigte Bilder aus dem Innern der Botschaft - und schrieb eine Reihe von Namen von Leuten auf Zettel, die ihm wichtig sind. Dazu gehört etwa der Netzaktivist Aaron Swartz, der kürzlich tot aufgefunden wurde oder Bradley Manning, der wichtige Dokumente aus dem Irak Krieg an Wikileaks übermittelt hatte. </p>

<p>Das Projekt endete am 17.Januar 2013 - bedingt durch das Ende der Batterielaufzeit.</p>

<p>Die Aktion der Zürcher Medienkunstgruppe zeigt exemplarisch das poltische Potential der Medienkunst. Gut vorstellbar, dass die kleine Performance noch weitere Kreise ziehen wird!  Die Zürcher Gruppe wurde 2012 auch vom Migros-Kulturprozent gefördert und zwar für eine ähnlich provokatives Projekt mit dem Titel "Human Cargo".</p>

<p>Dokumentiert wurde das Ganze auf einer eigenen Website von <a href="http://54.243.29.30/assange/"target=blank>www.bitnik.org </a></p>]]>
    </content>
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    <title>Roboter-Chilbi und Roboter-Geburt in Zürich</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2013:/weblog//1.381</id>
    
    <published>2013-01-14T16:57:20Z</published>
    <updated>2013-01-21T15:57:51Z</updated>
    
    <summary>Das Labor für künstliche Intelligenz der Universität Zürich feiert dieses Jahr sein 25.Jubiläum und macht mit zwei ganz speziellen Attraktionen von sich reden: Unter dem Namen &quot;Robots on Tour&quot; gibts dazu am Samstag 9.März gibts dazu in Zürich ein grosses...</summary>
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        <name>Sternenjaeger</name>
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    </author>
            <category term="hingehen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Das Labor für künstliche Intelligenz der Universität Zürich feiert dieses Jahr sein 25.Jubiläum und macht mit zwei ganz speziellen Attraktionen von sich reden: Unter dem Namen "Robots on Tour" gibts dazu am Samstag 9.März gibts dazu in Zürich ein grosses Roboter-Fest. Und speziell für dieses Fest wurde ein eigener Roboter geschaffen: Roboy. Neben diesem Blogeintrag gibts auch ein 30minütiges Interview mit Rolf Pfeifer, dem Gründer und Leiter des Labors</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/roboy-on-black-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/roboy-on-black-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/roboy-on-black-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Der 9.März soll ein Tag werden,  der die Herzen aller Roboterfans höher schlagen lässt: Roboter aus der ganzen Welt treffen sich zu einem fröhlichen Stelldichein. Dazu gibt’s Roboter-Fussball, eine Roboter-Flugschau und Referate von Robotik-Forschern. Salopp könnte man sagen: Eine Roboter-Chilbi.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robots-key-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robots-key-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/robots-key-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p>Zu seinem 25.Geburstag hat sich das Labor für künstliche Intelligenz ein neues Roboterkind geschenkt: Es heisst Roboy und brauchte wie ein richtiges Kind neun Monate bis es geboren wurde. Roboy ist ein humanoider Roboter. Am Projekt sind 15 Labors und 40 Ingenieure beteiligt. Roboy ist schon vor seiner Geburt ein Star und Medien auf der ganzen Welt haben über das ungewöhnliche Projekt berichtet.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/roboy-torso-black-pan.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/roboy-torso-black-pan.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/roboy-torso-black-pan-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Für seinen Geburstag geht das weltberühmte Zürcher Labor mit seinem Leiter Prof. Rolf Pfeifer mitten ins Zürcher Industriequartier und richtet sich an ein breites Publikum. Hier werden die Roboter der Zukunft zu sehen sein, Affeto aus Osaka, Kenshiro aus Tokyo, und Kibo, Silbot und Mero aus Korea. Weitere Höhepunkte sind ein Robosoccer, eine Quadrocopter-Flugschau und ein Robotertheater. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/hand-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/hand-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/hand-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p>Im Kern geht es dabei aber um wichtige Fragen: Welche Chancen sind Roboter und welche Gefahren bergen sie. Um solche Fragen geht es auch an einem Symposium mit Forschern aus der ganzen Welt, einer der bekanntesten Gäste wird der amerikanische Robotikforscher Rodney Brooks vom Massachusetts Institute of Technology MIT. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/rolf-peifer-jan-2013-022a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/rolf-peifer-jan-2013-022a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/rolf-peifer-jan-2013-022a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Im digital brainstorming Podcast - als Audio und Video verfügbar - zieht Rolf Pfeifer, der Gründer und Leiter des Labors für künstliche Intelligenz, eine Bilanz über die 25jährige Tätigkeit seines Labors.</p>

<p>Robots on Tour und das Jubiläum des Labors für künstliche Intelligenz werden vom Migros-Kulturprozent unterstützt. Ein Stand soll die Besucher des Tages vor allem auch auf den Robotik- und Medienwettbewerb bugnplay.ch aufmerksam machen.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/de/multimedia/video/interviewrolfpfeiffer_web_720p"target=blank>Video-Podcast: Interview mit Prof.Rolf Pfeifer </a>vom 11.Januar 2013 (30 Minuten) als Video (Flash erforderlich)<br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/de/multimedia/audio/2013_rolf_pfeifer"target=blank>Audio-Podcast:  Interview mit Prof.Rolf Pfeifer </a>vom 11.Januar 2013 </p>

<p>Hier gehts zur <a href="http://www.robotsontour.com/"target=blank>Website von Robots on Tour</a></p>

<p>Website des <a href="http://www.uzh.ch/index.html"target=blank>Labors für künstliche Intelligenz der Universität Zürich (AI Lab)</a></p>

<p><a href="http://www.bugnplay.ch/de/index.php"target=blank>Robotik- und Medienwettbwerb des Migros-Kulturprozent: bugnplay.ch</a></p>]]>
    </content>
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    <title>Tech-Oscar für Markus Gross vom ETH Disney Lab</title>
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    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.digitalbrainstorming.ch/cgi-bin/mt/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=380" title="Tech-Oscar für Markus Gross vom ETH Disney Lab" />
    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2013:/weblog//1.380</id>
    
    <published>2013-01-13T09:14:48Z</published>
    <updated>2013-01-13T09:29:47Z</updated>
    
    <summary>Grosse Ehre für Markus Gross, den Leiter des 2008 eröffneten Disney Labs an der ETH Zürich: Er erhält den diesjährigen Tech Oscar der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences. Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Tech-Oscar an...</summary>
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        <![CDATA[<p>Grosse Ehre für Markus Gross, den Leiter des 2008 eröffneten Disney Labs an der ETH Zürich: Er erhält den diesjährigen Tech Oscar der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences. Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Tech-Oscar an einen Schweizer geht.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/markus-gross-ethz.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/markus-gross-ethz.html','popup','width=2000,height=1000,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/markus-gross-ethz-thumb.jpg" width="500" height="250" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Markus Gross leitet das 2008 eröffnete Disney Lab an der ETH Zürich. Er erhält die Auszeichnung aus Hollywood zusammen mit einem ehemaligen Postdoktoranden und zwei weiteren Wissenschaftlern aus den USA für ein Verfahren für die Simulation von Rauch und Explosionen in Hollywoodfilmen. </p>

<p>Die Software erlaubt es, die für visuelle Effekte so wichtigen Turbulenzen in Rauch und Explosionen sehr viel schneller zu berechnen als mit konventionellen Anwendungen. Früher brauchten Special-Effects-Künstler viele Stunden oder gar Tage, um Effekte wie Feuerbälle oder Vulkaneruptionen zu erzeugen, heisst es dazu in einer Pressemitteilung der ETH Zürich. </p>

<p>Der Tech-Oscar wird bereits am 9.Februar im kalifornischen Beverly Hills verliehen. Einige Filmszenen, die mit dieser Software entstanden sind, werden auch an der Oscar-Verleihung vom 24.Februar gezeigt.</p>

<p>Es ist nicht das erste Mal, dass der Technologie Oscar an einen Schweizer geht. Der berühmteste Empfänger dieses prestigeträchtigen Preises war wohl Stefan Kudelski, der Gründer der gleichnamigen Firma in Lausanne. Er hatte diese Auszeichnung 1965, 1977, 1978 und 1983 erhalten und zwar für seine bahnbrechende Entwicklung im Bereich der Tonaufzeichnung: Stefan Kudelski hatte in den 50er Jahren das Nagra-Tonbandgerät entwickelt. Ein mobiles Tonbandgerät, das Aufzeichnungen in höchster Qualität ermöglichte. Das Nagra-Tonband war bis zum Durchbruch der Digitaltechnologien in den 90er Jahren so etwas wie der Goldstandard für Audio bei Rundfunk, Film und Fernsehen und wurde auf der ganzen Welt benutzt.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/weizenbaum-zurich-eth-2007-026a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/weizenbaum-zurich-eth-2007-026a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/weizenbaum-zurich-eth-2007-026a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Markus Gross vom ETH Disney Research Lab war bereits 2008 <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/de/multimedia/audio/markusgross"target=blank>Gast im digital brainstorming Podcast</a>. Noch vor seiner Ernennung zum Leiter dieses Labors entstand im Juli 2007 das untenstehenden Bild, das ihn mit dem Computer-Pionier Josef Weizenbaum zeigt. Weizenbaum verstarb  am 5.März 2008, nur ein Jahr nach diesem Treffen.</p>

<p><a href="http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/130108_tech_oscar_gross_per/index"target=blank>ETH Life Artikel zum Oscar für Markus Gross.</a></p>

<p><a href="http://www.nagra.com/cms/More-than-50-years-of-history.html"target=blank>Geschichte des Nagra-Tonbands</a></p>

<p><a href="http://www.disneyresearch.com/research-labs/disney-research-zurich/"target?=blank>Disney Research Zurich</a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/de/multimedia/audio/markusgross"target=blank>digital brainstorming Podcast mit Markus Gross aus dem Jahre 2008 </a></p>

<p>Fotos: Dominik Landwehr. Kontakt: dominik.landwehr at mgb.ch </p>]]>
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    <title>Alte Bücher auf Wunsch digitalisiert</title>
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    <published>2013-01-04T08:28:20Z</published>
    <updated>2013-01-09T11:08:14Z</updated>
    
    <summary>Die Zürcher Zentralbibliothek wartet mit einer neuen Dienstleistung auf: Sie scannt alte Bücher, die sie nicht verleihen kann, für ihre Kunden auf Wunsch ein....</summary>
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        <![CDATA[<p>Die Zürcher Zentralbibliothek wartet mit einer neuen Dienstleistung auf: Sie scannt alte Bücher, die sie nicht verleihen kann, für ihre Kunden auf Wunsch ein.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/scanrobo-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/scanrobo-pano.html','popup','width=2000,height=1000,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/scanrobo-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Für die neue Dienstleistung - sie trägt den etwas sperrigen Namen EBooks on Demand (EOD) - bezahlt der Benutzer – die Kosten halten sich aber im Rahmen und können durchaus mit den normalen Fotokopierkosten verglichen werden: Neben einer Grundgebühr von 10 Franken kostet jede eingescannte Seite 20 Rappen. Das Buch kriegt der Benutzer dann per Email geliefert. Nicht wenige alte Bücher sind allerdings schon eingescannt – deshalb wird vorgängig geprüft, ob das betreffende Buch nicht schon anderweitig digital verfügbar ist. Für diesen Zweck arbeitet die Zentralbibliothek mit 30 weiteren Bibliotheken in zwölf europäischen Ländern zusammen. </p>

<p>Von der Digitalisierung nach Mass profitieren im Anschluss auch andere Benutzer, es wird in den Bestand integriert. Wer will, kann das Buch auch gedruckt erwerben: Zu diesem Zweck wird aus den digitalen Daten – dem so genannten Digitalisat – ein Book on Demand profitiert. Und wer mag, kann der Bibliothek ein solches Book on Demand auch schenken.</p>

<p>Die neue Dienstleistung ist Teil der Digitalisierungs-Bemühungen der Schweizer Bibliotheken. In der Schweiz gibt es mehrere Programme, dazu gehören unter anderem das Programm <a href="http://www.e-rara.ch/"target=blank>e-Rara </a>zur Digitalisierung seltener alter Bücher oder das Programm<a href="http://retro.seals.ch/digbib/home"> retro seals</a>, bei dem alte Schweizer Zeitschriften erfasst werden<br />
. <br />
Die Zentralbibliothek schreibt auf ihrer Website über sich selber:  <br />
Die Zentralbibliothek Zürich (ZB) ist die Kantons-, Stadt- und Universitätsbibliothek von Zürich. Mit 5.9 Millionen Objekten (Büchern, Zeitschriften, Handschriften, Mikroformen, Tonträgern usw.) gehört sie zu den grössten Bibliotheken der Schweiz. Dazu kommt ein breites Angebot an Datenbanken und über 25'000 elektronische Volltexte. Eine halbe Million Menschen pro Jahr besucht die ZB und nutzt ihre vielfältigen Angebote</p>

<p><a href="http://www.zb.uzh.ch/"target=blank>http://www.zb.uzh.ch/</a></p>

<p>Beim Foto handelt es sich um ein Symbolfild. Es wurde an der ETH Bibliothek Zürich aufgenommen, wo man ebenfalls imBereich der Digitalisierung engagiert ist.</p>

<p>Foto: ETH Zürich/Josef Kuster<br />
</p>]]>
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    <title>Public Domain Day 2013 mit Bruno Schulz</title>
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    <published>2013-01-01T17:56:50Z</published>
    <updated>2013-01-01T18:11:26Z</updated>
    
    <summary>Jedes Jahr verlieren eine Anzahl von künstlerischen Werken ihren rechtlichen Schutz und werden deshalb Gemeingut. Der 1.Januar ist deshalb weltweit der Public Domain Day. Neben vielen unbekannten Autoren und Künstlern sind auch dieses Jahr wieder eine Reihe von bekannten Namen...</summary>
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        <![CDATA[<p>Jedes Jahr verlieren eine Anzahl von künstlerischen Werken ihren rechtlichen Schutz und werden deshalb Gemeingut. Der 1.Januar ist deshalb weltweit der Public Domain Day. Neben vielen unbekannten Autoren und Künstlern sind auch dieses Jahr wieder eine Reihe von bekannten Namen unter der Liste der Neuankömmlinge: Einer davon ist Bruno Schulz.</p>]]>
        <![CDATA[<p>"Der Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil ist vielleicht das bekannteste Werk in dieser Liste. Auch "Die Schachnovelle" von Stefan Zweig ist darunter sowie die Fotografien und Werk der Schweizer Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach. Bekannt sein dürfte auch der Name des Ethnologen Bronislaw Malinowski. Über Tausend Werke listet die Website www.publicdomainday.org - sie wurden von Menschen geschaffen, die im Jahr 1942 gestorben sind. </p>

<p>Ein weiterer Name gehört dazu: Bruno Schulz. Er lebte von 1892 bis 1942 in der Kleinstadt Drohobycz in der Nähe von Lemberg. Bruno Schulz war Jude, er wurde am 19.November 1942 auf offener Strasse erschossen. Zu seinen berühmtesten Werken gehört der Roman "Die Zimtläden", er wurde vor einigen Jahr neu aufgelegt. Ob die Freigabe der Werke auch für die deutschen Übersetzungen gilt, ist allerdings fraglich.</p>

<p>Textprobe aus dem Roman "Die Zimtläden: "Hat der Leser etwas von gleichlaufenden und zweigleisigen Zeitsträngen gehört? Ja, es gibt Nebengleise der Zeit, ein wenig illegal und problematisch, doch wenn man solche Konterbande mit sich führt wie wir, ein überzähliges Ereignis, das nicht einzureihen ist, darf man nicht wählerisch sein"</p>

<p>2001 wurden im Haus, wo er gearbeitet hatte, umfangreiche Wandmalereien entdeckt. Die Entfernung und Überstellung dieser Wandmalereien in die Gedenkstätte Yad Vashem bei Jerusalem verursachte eine weltweite Kontroverse.</p>

<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Schulz"target=blank>Wikipedia Eintrag zu Bruno Schulz</a><br />
<a href="http://www.publicdomainday.org/"target=blank>Public Domain Day</a></p>

<p><br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Japanische Auszeichnung fuer die Brueder Decosterd von cod.act.</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2012:/weblog//1.377</id>
    
    <published>2012-12-21T15:26:04Z</published>
    <updated>2013-01-01T17:39:02Z</updated>
    
    <summary>Gute Neuigkeiten aus Japan für die beiden Westschweizer Brüder André und Michel Decosterd. Ihre ungewöhnliche Arbeit PENDULUM CHOIR ist vom japanischen Medienkunst Festival ausgezeichnet worden und wird dort im Februar 2013 auch gezeigt....</summary>
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        <name>Sternenjaeger</name>
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        <![CDATA[<p>Gute Neuigkeiten aus Japan für die beiden Westschweizer Brüder André und Michel Decosterd. Ihre ungewöhnliche Arbeit PENDULUM CHOIR ist vom japanischen Medienkunst Festival ausgezeichnet worden und wird dort im Februar 2013 auch gezeigt.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/pendulum-choir-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/pendulum-choir-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/pendulum-choir-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Der PENDULUM CHOIR ist eine kinetische Installation und besteht aus einer Plattform für eine Gruppe von Chorsängern. Dabei wird im Lauf des Musikvortrags jeder Sänger individuell bewegt.</p>

<p>Es ist bereits das zweite Mal, dass dieses Festival die Westschweizer Künstler auszeichnet. Vor zwei Jahren wurde ihre kinetische Klangskulptor CYCLOID-E prämiert. Die Arbeiten von André und Michel Decosterd, die unter dem Namen cod.act zusammen auftreten,  waren bereits zweimal im Rahmen von digital brainstorming zu sehen.</p>

<p>Foto: Xavier Voirol </p>

<p><a href="http://j-mediaarts.jp/?locale=en"target=blank>Japan Media Art Festival</a><br />
<a href="http://www.codact.ch/fr/pendu.html"target=blank>cod.act</a></p>]]>
    </content>
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    <title>Pro Litteris macht umfangreiches Heft zum Urheberrecht</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2012:/weblog//1.376</id>
    
    <published>2012-12-21T14:27:31Z</published>
    <updated>2012-12-21T15:07:28Z</updated>
    
    <summary>Die aktuelle Nummer des Pro Litteris Magazins GAZZETTA ist dem Urheberrecht gewidmet. Über ein Dutzend Autoren kommen dabei zu Wort. Damit ergibt sich eine interessante Übersicht der Positionen....</summary>
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        <![CDATA[<p>Die aktuelle Nummer des Pro Litteris Magazins GAZZETTA ist dem Urheberrecht gewidmet. Über ein Dutzend Autoren kommen dabei zu Wort. Damit ergibt sich eine interessante Übersicht der Positionen.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/pro-litteris-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/pro-litteris-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/pro-litteris-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Auf der einen Seite stehen die Literaten wie etwa Urs Widmer, Iso Camartin, Fabio Pusterla oder Roger Chevallaz. Auf der anderen Seite Fachleute wie die Urheberrechts-Juristen Mathis Berger und David Rosenthal, der Mediensoziologe Felix Stalder oder der SPIEGEL-Journalist Matthias Matussek.</p>

<p>Wer die umfangreiche Nummer, liest wird aber den Eindruck nicht los, dass die Autoren – übrigens ausnahmslos Männer – gepflegt aneinander vorbeireden respektive schreiben. Eine Vermittlung der verschiedenen Positionen oder eine Diskussion findet nicht einmal im Ansatz statt. Schade, finden wir. </p>

<p>Schöne wäre ein Gespräch mit einigen - herauszufinden wäre auch, ob es eine Vermittlung zwischen den doch sehr unterschiedlichen Positionen gibt. Zu wichtig ist das Thema und zu unbefriedigend ist die Situation heute.</p>

<p>Die Pro Litteris ist die Schweizerische Urheberrechtsgesellschaft für Literatur und bildende Kunst. Sie hat zur Zeit rund 10 000 Mitglieder und setzt gegen 30 Millionen Franken um. </p>

<p><br />
<a href="http://www.prolitteris.ch"target=blank>www.prolitteris.ch</a></p>]]>
    </content>
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    <title>Europarat-Label ehrt das Roma-Projekt der Schweizer Wachter &amp; Jud</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2012:/weblog//1.375</id>
    
    <published>2012-12-10T08:08:34Z</published>
    <updated>2012-12-10T09:40:16Z</updated>
    
    <summary>Einen schlechteren Tag hätte man sich kaum aussuchen können, für die Übergabe des Labels &quot;Cultural Event of the Year&quot;, das der Europarat dem Kunstprojekt HOTEL GELEM der beiden Schweizer Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud zugesprochen hat....</summary>
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            <category term="nachdenken" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Einen schlechteren Tag hätte man sich kaum aussuchen können, für die Übergabe des Labels "Cultural Event of the Year", das der Europarat dem Kunstprojekt HOTEL GELEM der beiden Schweizer Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud zugesprochen hat. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-031a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-031a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-031a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>]]>
        <![CDATA[<p></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-055a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-055a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-055a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p>Bildlegende: Christoph Wachter (links) und Mathias Jud zusammen mit einem Vertreter der Roma-Familie und Irene Weidmann vom Europarat (rechts)</p>

<p>Es regnete in Strömen an diesem Freitagnachmittag 7. Dezember im Pariser Vorort Montreuil. Und vielleicht  waren gerade Kälte und Nässe die richtige Begleitmusik für einen Besuch im HOTEL GELEM. Das Projekt der Schweizer Künstler ist auf keiner Karte zu finden. Es ist an einem Nicht-Ort, wie die Künstler es selber nennen und versteckt sich hinter einer Bretterwand. Kein Mensch würde dahinter eine Roma-Siedlung vermuten. Aber es ist Tatsache: Hier wohnt ein Roma-Clan mit einer Handvoll Familien. Sie stammen aus Arad in Rumänien und man kann nur ahnen, was sie veranlasst, in diesem Elend hier zu wohnen. Das Elend zuhause ist wohl schlicht noch grösser.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-024a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-024a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-024a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p>Besucher würden sich nie hierher verirren und Touristen aus der Innenstadt erst recht nicht. Und doch ist HOTEL GELEM eine Art Tourismus-Projekt. Ein einfacher Raum mit Sofa und Bett dazu ein Vorraum zum Kochen. Allerdings nur auf Voranmeldung und wohl kaum wenn es so kalt und nass ist wie im Dezember. Die beiden Schweizer Künstler haben eine ganze Reihe solcher Hotels eingerichtet: In Berlin, in Freiburg i.Br., in Mitroviza im Kosovo und in Shukta, Mazedonien. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-010a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-010a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-010a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Der Besuch in Paris löst Beklemmung aus. Fotografieren fällt schwer. Das ist wohl alles gewollt so - von den Künstlern. Und auch vom Europarat, der durch Irene Weidmann vertreten ist. Es geht um die Anerkennung der Roma, auch sie sind Teil von Europa, sagt die Politikerin. Man würde ihr gerne glauben. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/2012/12/europarat_zeichnet_projekt_hot_1.html"target=blank>Weiterlesen im Blogbeitrag vom 3.12.2012</a></p>

<p>Alle Fotos Dominik Landwehr Migros-Kulturprozent</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-012a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-012a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-paris-012a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a><br />
</p>]]>
    </content>
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