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    <title>DIGITAL BRAINSTORMING</title>
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    <title>Survival-Training und dialektische Medienkunst</title>
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    <published>2010-08-12T15:29:10Z</published>
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    <summary>Seit vier Jahren bietet der Basler Projektraum Bblackboxx im Sommer ein kulturelles Programm an, das vor allem an die AsylbewerberInnen des nahegelegenen Basler &quot;Asyl- und Empfangszentrums&quot; gerichtet ist. Dieses Jahr hat die Bblackboxx-Initiantin Almut Rembges die britischen Künstler Heath Bunting...</summary>
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            <category term="nachdenken" />
    
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        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/irational02.jpg"><img alt="irational02.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/irational02-thumb.jpg" width="150" height="82" hspace="9" align="right"/></a>Seit vier Jahren bietet der Basler Projektraum Bblackboxx im Sommer ein kulturelles Programm an, das vor allem an die AsylbewerberInnen des nahegelegenen Basler "Asyl- und Empfangszentrums" gerichtet ist. Dieses Jahr hat die Bblackboxx-Initiantin Almut Rembges die britischen Künstler Heath Bunting und James Kennard eingeladen. Digitalbrainstorming.ch widmete deren Workshop-Reihe "Phone Home Haraga, Heath Bunting & James Kennard" schon zwei <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/2010/08/drohne_ueber_basler_ausschaffu.html" target="_blank">Beiträge</a>. Diese relativ rege Berichterstattung auf einem der Medienkultur verpflichteten Blog provoziert die Frage: Was haben die "Abenteuer-Training-Camps" von Bunting und Kennard mit Medienkunst zu tun? Überlegungen zu einem irationalen Verhältnis.</p>]]>
        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/HeathJamesStones.jpg"><img alt="HeathJamesStones.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/HeathJamesStones-thumb.jpg" width="300" height="399" height="399" hspace="5" align="left"/></a>Bunting und Kennard haben in Basel zwei Wochen lang das getan, was sie, unter anderem auch zu Hause in Bristol regelmässig tun: sich üben in Techniken wie <a href="http://sparror.cubecinema.com/james-kennard/stones.html" target="_blank"> Steinewerfen</a> oder das Klettern auf Bäumen oder den Einsatz von Seilen. Doch Bunting und Kennard sind nicht einfach Outdoor-Spezialisten. Survival-Techniken machen ihnen offenkundig und zugegebenermassen Spass, unbedingt; aber zugleich verstehen sie diese Techniken als eine Reflexion über unsere hochtechnisierte und hochmedialisierte Gesellschaft. Es ist keine Reflexion in Worten, sondern eine Reflexion in Taten. Man könnte auch sagen: eine Reaktion mit Symbolwert. In einer Kurzbiographie auf seiner Website<a href="http://www.irational.org/heath" target="_blank"> www.irational.org/heath</a> packt das Bunting in die selbstbewussten Aussage, er sei Britanniens wichtigster "practising artist". Und in Bezug auf den Zustand unserer Gesellschaft, auf den Bunting und Heath reagieren, erklärt Kennard resolut: Unsere Zivilisation ist im Niedergang begriffen (We are in decline!).</p>

<p>Steinewerfen stand am Anfang unserer Zivilisation, es ist eine ganz frühe Technologie des Menschen, erklärte Kennard am Rande eines der Bblackboxx-Workshops von letzter Woche. Solche einfachen Techniken haben zu tun mit Kraft, mit Gewalt (Violence), aber zugleich mit Splendour, mit Schönheit, mit Dramatik, erklärt Kennard (vgl. sein kleines <a href="http://www.sparror.cubecinema.com/james-kennard/Theme_for_the_Management_of_Decline/Theme_for_the_Management_of_Decline.html" target="_blank"> Video-Manifest</a>). Die Schnellstrasse, die gleich hinter dem Projektraum Bblackboxx vorbeiführt, so Kennard, sei auch ein Beispiel für menschliche Technologie, sie stehe auch für eine Form von Violence, sie sei eine technologische Höchstleistung. Aber für Kennard verkörpert sie eine destruktive Form von Violence.</p>

<p>Aber die Kunstausübung von Kennard und Bunting, ihr Versuch einer alternativen Ausübung von Violence, sollen mehr sein als nur ein Kommentar in nonverbaler Form. Bunting beansprucht für seine Kunstpraktiken Nützlichkeit: Sein Ziel sei es, so Bunting in seiner Kurzbiographie, ein "skillful member of the public" zu werden. Nicht Weltflucht oder Ausstieg, sondern die Suche nach einem nützlichen Leben innerhalb der Zivilisation, aber zugleich in Distanz zu dieser. Inmitten der Gesellschaft und trotzdem in möglichst grosser Freiheit zu leben, das könnte man als Buntings höchste - angestrebte - Fertigkeit (skill) bezeichnen.</p>

<p>Dieses dialektische Verhältnis von Drinnen und Draussen, von Partizipation und Rebellion, pflegt Bunting auch zum technischen Medium Nummer Eins, zum global vernetzten Computer. Mitte der 90er Jahren galt Heath Bunting als der Netzkünstler schlechthin, aber schon 1997, als der Internet-Hype auf seinem Höhepunkt war, hat er sich eigenhändig für pensioniert erklärt und sich aus der damaligen Szene zurückgezogen. Aber dieser Befreiungsschlag bedeutete für Bunting, den Begründer der KünstlerInnen-Plattform <a href="http://www.irational.org" target="_blank"> www.irational.org</a>, keine Abkehr von intensiver Auseinandersetzung mit dem Computer. Doch Kommunikationsmedien aller Art in grösstmöglicher Freiheit benutzen und gerade nicht so, wie die Gesellschaft und die Kunstwelt es von ihm erwartet, das war und ist ein Ziel Buntings.</p>

<p>Ein Modellflugzeug und ein digitales Kamerasystem in eine Drohne verwandeln und damit eine militärische Technik zu eigenen Zwecken umfunktionieren, wie das Bunting und Kennard in Basel gemacht haben (siehe unseren <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/2010/08/drohne_ueber_basler_ausschaffu.html" target="_blank"> Bericht</a> dazu), lässt sich als eine solche Fertigkeit interpretieren. Eine Fertigkeit, die die Wirklichkeit wie eine eng geschnürte Kravatte behandelt, die man etwas lockern muss, um besser atmen zu können. Jeder, der an einem Gefängnis vorbeispaziert ist (und der Weg zu Bblackboxx führt am Basler Ausschaffungsgefängnis Bässlergut vorbei) weiss, wie bedrückend der Anblick von Gefängnismauern auch nur schon von aussen ist. Plötzlich von oben auf das Ausschaffungsgefängnis sehen zu können (das unmittelbar an das eingangs erwähnte Asylzentrum angebaut ist) dank eigener Initiative und eigenem Können und ohne polizeiliche Erlaubnis: Das hat wohl etwas mit dem zu tun, was Kennard unter Violence im positiven Sinn und unter Splendour verstehen will.</p>

<p>Bildlegende: Am Ufer des Basler Flüsschens Wiese: James Kennard (Vordergrund) wählt einen Stein aus, derjenige von Heath Bunting fliegt gerade los. Ganz hinten die Bblackboxx-Projektleiterin Almut Rembges.</p>

<p>PS: <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/2006/12/netzkunst_meets_videokunst.html" target="_blank">Digitalbrainstorming-Blog</a> zu Heath Bunting vom 11. Juni 2006 mit Link zu einem längeren Youtube-Selbstportrait des Künstlers.</p>]]>
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    <title>Drohnenflug ueber Basler Ausschaffungsgefaengnis als Cyborg-Drama</title>
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    <published>2010-08-11T20:02:25Z</published>
    <updated>2010-08-13T10:27:51Z</updated>
    
    <summary> Wie schon vor einigen Tagen in diesem Blog berichtet, veranstalten die britischen Künstler Heath Bunting und James Kennard im Basler Grenzgebiet zu Deutschland, wenige Schritte vom Ausschaffungsgefängnis Bässlergut entfernt, seit einer Woche täglich Workshops. Zu den Workshops ist eingeladen,...</summary>
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        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/GRass-PLane-Building.jpg"><img alt="GRass-PLane-Building.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/GRass-PLane-Building-thumb.jpg" width="500" height="298" /></a><br />
Wie schon vor einigen Tagen in diesem Blog <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/2010/08/youtubelesung_in_der_basler_bb.html" target="_blank">berichtet</a>, veranstalten die britischen Künstler Heath Bunting und James Kennard im Basler Grenzgebiet zu Deutschland, wenige Schritte vom Ausschaffungsgefängnis Bässlergut entfernt, seit einer Woche täglich Workshops. Zu den Workshops ist eingeladen, wer immer sich zwischen 14 und 17 beim Projektraum <a href="http://www.bblackboxx.ch/" target="_blank">Bblackboxx</a> einfindet; PassantInnen, JoggerInnen, aber vor allem AsylbewerberInnen aus dem gleich ans Ausschaffungsgefängnis Bässlergut angebauten Basler "Empfangs- und Verfahrenszentrum" des Bundesamtes für Migration. Am letzten Freitag, am zweiten Tag ihrer Workshop-Serie, liessen Bunting und Kennard ein Modellflugzeug mit darauf befestigter Kamera minutenlang über Asyl-Lager und Ausschaffungsgefängnis kreisen - doch dann wurde der Drohnenflug zum Cyborg-Drama. Die Basler Medienkunst-Expertin Barbara Strebel hat einige Standbilder aus dem kleinen Video-Drama für Digitalbrainstorming.ch ausgewählt.<br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/JamesHeath_2.jpg"><img alt="JamesHeath_2.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/JamesHeath_2-thumb.jpg" width="400" height="302" /></a><br />
Der Drohnenflug bildete den Abschluss des zweiten Workshops, der am letzten Freitag, 6. August, stattfand. Zuvor hatten Heath Bunting und James Kennard die Teilnehmer des Workshops in die Survival-Techniken des Steinewerfens und Bäumekletterns eingeführt. Hier die zwei Briten während des Workshops am Ufer des Flüsschens Wiese (Heath Bunting im Hintergrund).</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Person2Small.jpg"><img alt="Person2Small.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Person2Small-thumb.jpg" width="400" height="251" /></a><br />
Hier nun das erste Standbild, das von der auf dem Modellflugzeug befestigten Videokamera stammt. Sie filmt James Kennard, der gerade mit letzten Handgriffen die Verankerung der Kamera prüft. Kennard wird das Flugzeug steuern und sich dabei am Rande eines Stoppelfeldes, das an das Ausschaffungsgefängnis grenzt, bewegen.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Sky_2.jpg"><img alt="Sky_2.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Sky_2-thumb.jpg" width="400" height="280" /></a><br />
Auf einem kleinen Bildschirm auf dem Steuerungsgerät kann Kennard die Sicht der Kamera in Echtzeit mitverfolgen. Sobald das Modellflugzeug abhebt, eröffnet sich dem Piloten der Blick hinter die Mauern des Ausschaffungsgefängnisses, plötzlich ist die Übersicht über das angebaute Asyl-Lager da, die Drohne funktioniert perfekt. Hier der Blick auf deutsches Gebiet.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Light.jpg"><img alt="Light.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Light-thumb.jpg" width="400" height="293" /></a><br />
Kennard kann mehrere Runden drehen, nun steuert er das Flugzeug knapp an einem Scheinwerfer des Ausschaffungsgefängnisses vorbei - zu knapp! Die Kamera filmt stoisch den herannahenden Mast mit dem Lampenschirm (Übrigens ist natürlich auch an diesem Mast eine Videokamera befestigt. Sie ist auf das Gefängnis-Innere gerichtet und befindet sich weiter unten am Mast ausserhalb des Standbild-Bereiches). Dann kommt es zum Crash, und mit einem Schlag geht Kennard die Übersicht verloren, die Welt steht Kopf.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/yellowwing.jpg"><img alt="yellowwing.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/yellowwing-thumb.jpg" width="400" height="270" /></a><br />
Die Welt rast plötzlich kreisförmig dem Betrachter entgegen und nun gerät in den Blick, was nicht Objekt, sondern nur das Hilfs-Medium des Filmens hätte sein sollen: Das in strahlendem Gelb gehaltene Modellflugzeug gerät ins Visier der Kamera. Denn diese hat sich durch den Aufschlag aus ihrer Verankerung gelöst und segelt alleine durch die Luft.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Prison_Plane.jpg"><img alt="Prison_Plane.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Prison_Plane-thumb.jpg" width="400" height="249" /></a><br />
Das Gefängnis, Objekt der Aufnahme, und das Flugzeug, Medium der Aufnahme, auf einem Bild vereint, die Welt ist einen Moment aus den Fugen. Kennard dazu: "Die Drohne, deren Sicht ich in Echtzeit mitverfolgte, war wirklich wie eine echte Erweiterung meines Körpers geworden, ein richtiges Cyborg-Gefühl. Respektive realisierte ich erst im Moment des Crashes, wie eng ich mit der Maschine verschmolzen war. Es war mir, als würde mir ein Arm abgerissen, als das Flugzeug crashte. Nicht nur das Flugzeug, sondern auch mein Blick wurde plötzlich aus seiner Bahn gerissen!"</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/GRass-PLane-Building_400.jpg"><img alt="GRass-PLane-Building_400.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/GRass-PLane-Building_400-thumb.jpg" width="400" height="238" /></a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Grass.jpg"><img alt="Grass.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Grass-thumb.jpg" width="400" height="268" /></a><br />
Die Kamera prallt auf den Boden auf und hört auf zu filmen. Das letzte Bild des Videos dokumentiert, dass die Kamera auf den Boden des Stoppelfeldes stiert. Doch zuvor, einen Augenblick vor dem Aufprall, war ihr offensichtlich noch ein letzter Blick in den Himmel gelungen!</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Afterwards_1_55_500.jpg"><img alt="Afterwards_1_55_500.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Afterwards_1_55_500-thumb.jpg" width="200" height="266" height="266", hspace="0" align="left"/></a><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Afterwards_2_56_500.jpg"><img alt="Afterwards_2_56_500.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Afterwards_2_56_500-thumb.jpg" width="200" height="266" /></a><br />
Während Bunting noch quer über das Stoppelfeld rennt und die wertvolle Kamera und das Flugzeug mit einem gebrochenen Flügel an sich nimmt, schlägt sich Kennard schon wortwörtlich in die Büsche. In der Hand hält er das Steuerungsgerät. Zurückgekehrt zum "Basis-Lager" der Workshops, dem Projektraum Bblackboxx, überspielen Bunting und Kennard den Film sofort aufs Laptop. Im Vordergrund Barbara Strebel, die beim Überspielen behilflich ist.</p>

<p>Das aktuelle Programm des Projektes "Phone Home Haraga, Heath Bunting und James Kennard" dauert bis und mit diesen Freitag, 13. August. Am Donnerstag und Freitag werden die Workshops von 14-17 Uhr von Bunting und Kennard kombiniert mit Vorträgen von WissenschafterInnen der Universität Basel: </p>

<p>- Heute Donnerstag, 12. August, 19.30 Uhr, wird die Historikerin Francesca Falk zusammen mit dem Germanisten Martin Mühlheim eine Führung im Grenzgebiet zum Thema "Flucht und Ausschaffung" machen.<br />
- Am Freitag, 14. August, 17 Uhr, wird die Medienwissenschafterin Ute Holl vom<a href="http://mewi.unibas.ch/" target="_blank"> Institut für Medienwissenschaft</a> der Universität Basel über Migration und mobile Medien beim Projektraum Bblackboxx referieren und mit ihrem Publikum diskutieren.</p>

<p>Informationen lassen sich bei der Projektleiterin Almut Rembges unter folgender Mobilephone-Nummer erhalten: 079 791 00 43.</p>]]>
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    <title>Christian Waldvogel: Prothesengott dank Schweizer Luftwaffe</title>
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    <published>2010-08-11T14:18:16Z</published>
    <updated>2010-08-11T21:21:43Z</updated>
    
    <summary>Christian Waldvogels künstlerische Fantasie ist existentiell abhängig von Technik, ja vereinigt sich mit Technik, und bietet zugleich Momente, in denen sich die künstlerische Idee gegen das Fegefeuer unserer technischen Zivilisation behauptet. Eben einen solchen Moment verdanken wir im Rahmen von...</summary>
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        <![CDATA[<p>Christian Waldvogels künstlerische Fantasie ist existentiell abhängig von Technik, ja vereinigt sich mit Technik, und bietet zugleich Momente, in denen sich die künstlerische Idee gegen das Fegefeuer unserer technischen Zivilisation behauptet. Eben einen solchen Moment verdanken wir im Rahmen von Waldvogels aktueller Kunstaktion "The Earth Turns Without Me" der Schweizer Luftwaffe. Am kommenden Samstag, 14. August, 16 Uhr, bietet Waldvogel eine persönliche Führung durch die Ausstellung <a href="http://www.kunstzeughaus.ch/ausstellungen/aktuell.html" target="_blank">Earth Extremes</a> im Kunst(Zeug)Haus Rapperswil an. Die Ausstellung beleuchtet neben Waldvogels jüngstem, von der Luftwaffe assistiertem Projekt, das gesamte bisherige Schaffen des Schweizer Künstlers.<br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/cwa_0001_red-portrait_10.tif.jpg"><img alt="cwa_0001_red-portrait_10.tif.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/cwa_0001_red-portrait_10.tif-thumb.jpg" width="500" height="333" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Christian Waldvogel versteht sich nicht als Medienkünstler, aber praktisch alle seine Arbeiten stehen in engem Verhältnis zu technischen Phänomenen. Doch Medienkunst wird oft missverstanden als Kunst, welche die Entwicklung der technischen Medien ornamental begleitet oder pflichtbewusst kritisch reflektiert. Waldvogel hingegen behandelt technische Phänomene mit einer ganz eigenen Spontaneität und Direktheit, als Werkzeug zu seinen Handen, als faszinierendes Mittel, die Welt neu zu sehen. Oder er versteht solche technischen Phänomene gleich selbst als Teil der Welt. So zum Beispiel gehört zum gegenwärtigen Stand der Dinge, dass wir mit einem Kampfflieger mindestens so schnell fliegen können, wie die Erde sich um ihre eigene Achse dreht, also mit einer Geschwindigkeit von 1,158 km pro Stunde.<br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/cwa_0002_tiger_102br.tif.jpg"><img alt="cwa_0002_tiger_102br.tif.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/cwa_0002_tiger_102br.tif-thumb.jpg" width="500" height="333" /></a><br />
Wer sich mit genau dieser Geschwindigkeit fortbewegt (Richtung Westen notabene), steht in Bezug zur Sonne still. Waldvogel konnte die Schweizer Luftwaffe davon überzeugen, ihn auf einen solchen Flug mitzunehmen und ihm zu erlauben, seine Flug-Kabine in eine Kamera umzuwandeln: Würde das einfallende Sonnenlicht trotz einer Bewegung von 1,158 km/h als Punkt auf dem Foto-Papier erscheinen? Würde Waldvogel also, aus Perspektive der Sonne, stillstehen?</p>

<p>Warum eine solche Aktion? Der Fotograf Jules Spinatsch, der das Projekt als Dokumentarist begleitete, spricht im Rahmen eines <a href=" http://videoportal.sf.tv/video?id=83d3ad6e-1381-45e3-a263-fdfef7a4d0b4" target="_blank"> Beitrags des Magazins Kulturplatz</a> des Schweizer Fernsehens unumwunden von einer gewissen "Absurdität", welche das Projekt an sich habe; ein ungeheurer Aufwand, der betrieben werde, damit wir stehen blieben. Doch vielleicht sei das eine Metapher für die Menschheit an sich, spekuliert Spinatsch.<br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/cwa_0000_FL377_MG_7297.tif.jpg"><img alt="cwa_0000_FL377_MG_7297.tif.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/cwa_0000_FL377_MG_7297.tif-thumb.jpg" width="500" height="333" /></a><br />
Spinatsch' Deutung erinnert uns an eine Äusserung aus den Pionierzeiten der Medienkunst der 90er Jahre. Der niederländische Open-Source- und Netzkunstpionier Walter van der Cruijsen hatte damals in einem Interview mit dem Schweizer Netzmagazin Slash über das für Open-Source-Tüftler vertraute Phänomen nachgedacht, nächtelang über einem Programmierungsproblem zu brüten und am Ende mit leeren Händen da zu stehen. Er hatte dafür plädiert, diese Situation nicht nur als negativ, sondern als wichtige Erfahrung zu sehen. Eventuell deswegen, weil eine solche Erfahrung des Stillstands eine innere Distanz zum Diktat des technischen Fortschritts ermöglicht?</p>

<p>Die Ästhetik und der Nutzen des Stillstands: In einer solchen noch zu schreibenden kulturphilosophische Untersuchung würde sich Waldvogel also ebenfalls als Verwandter der Medienkunst-Geschichte erweisen. Und vermutlich würden Cruijsen wie Waldvogel Freud zustimmen, der er in seinem berühmten Aufsatz "Das Unbehagen in der Kultur" vom Verhältnis zwischen Mensch und Technik schreibt: "Der Mensch ist sozusagen eine Art Prothesengott geworden, recht großartig, wenn er alle seine Hilfsorgane anlegt, aber sie sind nicht mit ihm verwachsen und machen ihm gelegentlich noch viel zu schaffen.“ Fest steht jedenfalls angesichts eines so vitalen und leidenschaftlichen Umgangs, dass sich Waldvogel auch in Zukunft am Hilfsorgan Technik zu schaffen machen wird!</p>

<p>Für die Ausstellungsführung, die Christian Waldvogel am Samstag, 14. August, 16 Uhr anbietet, kann man sich bei Waldvogel persönlich amelden mit E-Mail an christianwaldvogelatgmail.com.</p>

<p>Die Finissage der Ausstellung "Earth Extremes" im <a href="http://www.kunstzeughaus.ch/ausstellungen/aktuell.html" target="_blank"> Kunst(Zeug)Haus Rapperswil</a> findet am Samstag, 22. August statt. Im Rahmen der Finissage, um 13 Uhr, wird ein Gespräch zwischen Christian Waldvogel und dem Kunstkritiker Jörg Heiser stattfinden. Heiser hat auch einen Essay zu dem opulenten Bildband "Earth Extremes" beigesteuert, der dieses Jahr parallel zur gleichnamigen Ausstellung erschienen ist. Weitere Informationen dazu auf Waldvogels Homepage <a href="http://www.waldvogel.com" target="_blank">www.waldvogel.com/</a>.</p>

<p>Zum medienkünstlerischen Aspekt von früheren Arbeiten von Waldvogel siehe den Artikel <a href="http://www.clickhere.ch/t_230805.html"> 	<br />
Demiurgen-Würde und Netzkunst-Piraterie</a> im Schweizer Medienkunst-Journal clickhere.ch vom 23. August 2005.</p>

<p>Bildnachweis: Christian Waldvogel</p>]]>
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    <title>Hellraum-Projektor als Robotik-Plattform</title>
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    <published>2010-08-08T09:34:44Z</published>
    <updated>2010-08-13T10:25:46Z</updated>
    
    <summary> Auf dem Hellraum-Projektor liegen Dinge, die dort eigentlich nicht hingehören: Drähte, Soloarzellen, kleine Motoren. Keine Angst: Das Set ist keine neue audiovisuelle Lehrmethode, sondern ein künstlerisches Konzept. &quot;Kunst und Musik mit dem Tageslichtprojektor&quot; heisst es und dahinter steht eine...</summary>
    <author>
        <name>Sternenjaeger</name>
        <uri>http://www.sternenjaeger.ch</uri>
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        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/tageslicht-set.jpg"target=Blank><img alt="tageslicht-set.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/tageslicht-set-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Auf dem Hellraum-Projektor liegen Dinge, die dort eigentlich nicht hingehören: Drähte, Soloarzellen, kleine Motoren. Keine Angst: Das Set ist keine neue audiovisuelle Lehrmethode, sondern ein künstlerisches Konzept. "Kunst und Musik mit dem Tageslichtprojektor" heisst es und dahinter steht eine Gruppe von Künstlern, darunter Christan Faubel, Ralf Schreiber und Tina Tonagel - und die drei waren auch Gast im DIY Workshop im L'Arc Romainmôtier im August 2010. Im digital brainstorming Podcast erklären zwei der Künstler Konzept und Potential dieser originellen Methode</p>]]>
        <![CDATA[<p>Was bei der Zusammenarbeit herausgekommen ist, war am Freitagabend vor kleinem Publikum zu hören und zu sehen. Die Performance dürfte auch die letzten Zweifer überzeugt haben, dass die Idee mit dem Hellraumprojektor nicht nur witzig und originell ist, sondern ein wirkliches künstlerisches Potential hat.</p>

<p><br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/faubel-solo-2.jpg"><img alt="faubel-solo-2.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/faubel-solo-2-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/schreiber-solo.jpg"><img alt="schreiber-solo.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/schreiber-solo-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Im <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/tageslicht-def"target=blank>digital brainstorming Podcast </a>erklären die beiden Konzept und Potential dieser originellen Methode</p>

<p>Mehr zum Thema auf der <a href="http://kunstundmusik.ath.cx ">Website des Projekts "Kunst und Musik mit dem Tageslichtprojektor"</a></p>

<p>Immer wieder Thema ist das Konzept übrigens auch im <a href="http://www.homemade-labor.ch/weblog/"target=blank>Home Made Blog von Verena Kuni</a></p>

<p>Und weil es so schön ist erlauben wir uns das Projekt - Logo hier abzubilden.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/logo-def.jpg"><img alt="logo-def.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/logo-def-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p><br />
Hinweise zu einzelnen Websites der Künstler:</p>

<p><a href="http://derstrudel.org/"target=blank><br />
Christian Faubel: Der Strudel  </a><br />
<a href="http://www.tinatonagel.de/"target=blank>Tina Tonagel </a><br />
<a href="http://ralfschreiber.com/"target=blank>Ralf Schreiber</a><br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Heute abend Youtube-Lesung in der Basler Bblackboxx</title>
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    <published>2010-08-07T15:28:48Z</published>
    <updated>2010-08-12T09:59:00Z</updated>
    
    <summary>Ein Man rasiert einen zweiten, arabisches Stimmengewirr, ein Boot mitten auf dem Meer: Geben Sie auf Youtube das arabische Wort &quot;Haraga&quot; ein und Sie werden unzählige Handy-Aufnahmen finden; Filme, in denen EmigrantInnen ihre lebensgefährliche Überfahrt von Nordafrika nach Europa dokumentieren....</summary>
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            <category term="hingehen" />
    
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        <![CDATA[<p>Ein Man rasiert einen zweiten, arabisches Stimmengewirr, ein Boot mitten auf dem Meer: Geben Sie auf Youtube das arabische Wort "Haraga" ein und Sie werden unzählige Handy-Aufnahmen finden; Filme, in denen EmigrantInnen ihre lebensgefährliche Überfahrt von Nordafrika nach Europa dokumentieren. Heute abend 19 Uhr wird die Journalistin Susanne Zahnd im Basler Kunstort Bblackboxx, in unmittelbarer Nachbarschaft eines Flüchtlingslagers, aus diesen Filmen übersetzen. Diese Youtube-Lesung ist Teil des einwöchigen Workshops „Phone Home Haraga: Heath Bunting & James Kennard“. Die verschiedenen Aktionen kreisen um das Handy, das existentielle Ausrüstung für Haraga/GrenzübertreterInnen ist.<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Harag_1.png"><img alt="Harag_1.png" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Harag_1-thumb.png" width="500" height="363" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Den Kunstort Blackboxx gibt es nur deswegen, weil wenige 100 Meter entfernt davon sich ein Empfangs- und Verfahrenszentrum des Bundesamtes für Migration befindet. Bblackboxx ist ein aufgegebener Kiosk an einer Waldlichtung, die nicht nur als Naherholungsgebiet für Basel, sondern auch als eine Art grosser Wartesaal für die Flüchtlinge fungiert. Von 13.30 Uhr bis 17 Uhr können die Flüchtlinge das Lager verlassen und halten sich oft auf der Lichtung vor dem Kiosk auf. Die Kunstwissenschaftlerin Almut Rembges, finanziell unterstützt insbesondere vom Kunstkredit Basel-Stadt, lädt nun seit vier Jahren in der Sommerzeit KünstlerInnen ein, die etwas anzubieten verstehen, das von EmigrantInnen, aber auch von allen anderen BesucherInnen der Gegend genutzt werden kann.</p>

<p>In einem Jahr konnten T-Shirts selber gedruckt werden, in einem anderen Jahr standen den EmigrantInnen Kameras zur Verfügung. Derzeit bieten die britischen Künstler Heath Bunting und James Kennard Workshops an. Heath Bunting und James Kennard werden heute abend ebenfalls anwesend sein; eine Möglichkeit, sich selber einen Eindruck davon zu machen, was nächste Woche bis und mit Freitag noch auf dem Programm steht.</p>

<p>Das Programm sowie den Ort finden Sie ausführlich unter <a href="http://www.bblackboxx.ch/aktuell/vom-zuhause-%C2%AD-ein-sommer-der-erkundung/4-13-august-haus-3-heath-bunting-bristol-james-kennard-bristol/" taret="_blank"> www.bblackboxx.ch</a>. Hier ein Beispiel eines <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ww7iBTZxpSE&feature=related" target="_blank"> Haraga</a>-Youtube-Fimes.</p>]]>
    </content>
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    <title>Analoge Filmkameras aus dem Waadtländer Jura - der Mythos Bolex lebt</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2010:/weblog//1.291</id>
    
    <published>2010-08-07T09:48:55Z</published>
    <updated>2010-08-07T21:03:59Z</updated>
    
    <summary> Marlene Dietrich, Mahatma Gandhi, Aga Khan und Antoine de St. Exupéry - sie alle filmten in den 50er und 60er Jahren mit Bolex-Filmkameras aus Yverdon. 30 Prozent des Weltmarktes gehörten der Schweizer Firma. Ein kleines Wunder: Die Firma ist...</summary>
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        <name>Sternenjaeger</name>
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            <category term="hören" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bolex-2010-team.jpg"><img alt="bolex-2010-team.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bolex-2010-team-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p><br />
Marlene Dietrich, Mahatma Gandhi, Aga Khan und Antoine de St. Exupéry - sie alle filmten in den 50er und 60er Jahren mit Bolex-Filmkameras aus Yverdon. 30 Prozent des Weltmarktes gehörten der Schweizer Firma. Ein kleines Wunder: Die Firma ist trotz Video und Computer nicht verschwunden - ein kleines Team in Yverdon rapariert (fast) alle alten Maschinen und produziert sogar jedes Jahr eine kleine Serie von 20 neuen Geräten. Mehr zum Thema und ein Interview als Podcast.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Das kleine Wunder ist am südlichen Rand von Yverdon zu besichtigen: In einem anonymen Geschäftshaus haben Firmenchef Marc Ueter und sein Techniker Otello Diotalevi das kleine Bolex Reich - und  haben heute Kontakt mit der ganzen Welt. "Wir schicken Pakete nach Amerika, Asien, Afrika und auch in den Nahen Osten", erählt Marc Ueter bei einem Gespräch. Natürlich ist das kein Vergleich mit der grossen Zeit von Bolex - als jedes Jahr Tausende von Kameras die Werke in der Region verliessen. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bolex-sevice.jpg"><img alt="bolex-sevice.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bolex-sevice-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Trotzdem - ein kleines Wunder ist es schon: Und es sind nicht nur Nostalgiker und Sammler, welche die Bolex-Kameras schätzen. "Unsere Kameras funktionieren auch unter extremsten Bedingungen - in Kälte, Hitze, Staub und Feuchtigkeit", erklärt uns Firmenchef Marc Ueter. "Nach dem ersten Golfkrieg kriegten wir sogar eine Bolex-Kamera von CNN zur Reparatur". </p>

<p>Marc Ueter konnte das ganze Bolex-Lager übernehmen und hat heute ein riesiges Ersatzteillager: "Wir können heute fast jede Kameras reparieren - kürzlich kriegten wir sogar eine Kamera aus dem Jahre 1944 und sie läuft heute wieder".</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bolex-2010-lager.jpg"><img alt="bolex-2010-lager.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bolex-2010-lager-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Das Lager ist so umfangreich, dass aus den alten Beständen sogar neue Kameras zusammengesetzt werden können. Eine davon - die H16 SBM ist nicht nur mechanisch, sie braucht auch keinen Motor und wird mit einer Springfeder betrieben. Dadurch ist sie total unabhängig von Strom und Batterien. Wenn die Feder ermüdet, kann sie einfach ersetzt weden, erklärt uns der Techniker Otello Diotalevi und zeigt uns dünne Bänder aus Stahlblech, die in die alten Federgehäuse eingesetzt werden.</p>

<p>Um eine neue Kamera zusammenzusetzen braucht Techniker Diotalevi ungefähr zwei bis drei Tage. Und so verlassen Jahr für Jahr ungefähr 20 Kameras das Atelier in Yverdon.</p>

<p>Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Objektive - von denen es auch heute noch etliche zu kaufen gibt - sie wurden einst von Kern in  Aarau gefertig und erhalten auch heute noch die nötige Pflege und Aufmerksamkeit. Natürlich fehlt es im Bolex-Atelier nicht an den notwendigen Spezialwerkzeugen.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bolex-optik.jpg"><img alt="bolex-optik.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bolex-optik-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Um die Objektive zu testen wird ein Testbild an die Wand geworfen.<br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bolex-optik-check.jpg"><img alt="bolex-optik-check.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bolex-optik-check-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Und wie sieht die Zukunft von Bolex aus? - "Unser Material reicht noch für eine ganze Weile", meint Marc Ueter. Trotzdem hat man auch den Mut zu neuen Geschäftsfeldern und hat vor einigen Jahren in Martigny im Wallis ein kleines Atelier eingerichtet, das alte Filme digitalisiert. Und zwar nicht auf die einfach Art sondern hoch professionell: "Jedes Bild wird eingescannt und elektronisch aufbereitet". Das ist übrigens nicht einmal teuer und kostet nach Auskunft von Bolex ungefähr einen Franken pro Minute.</p>

<p><a href="http://www.bolex.ch/NEW/index.php"target=blank><br />
Bolex Yverdon</a></p>

<p>im digital brainstorming Podcast ist das <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/bolex"target=blank>Gespräch von Dominik Landwehr mit Marc Ueter von Otello Diotalevi </a>in ganzer Länge zu hören. 13 Minuten in französischer Sprache. </p>]]>
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    <title>Wie restauriert man Videokunst</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2010:/weblog//1.290</id>
    
    <published>2010-06-24T08:50:52Z</published>
    <updated>2010-06-24T09:16:50Z</updated>
    
    <summary>Wie konserviert man VIdeokunst? - Diese Frage beschäftigt Johannes Gfeller seit langem - an der Hochschule für Künste Bern (HKB) betreut er ein Labor, das mittlerweile ein paar pragmatische Antworten auf diese Frage gefunden hat....</summary>
    <author>
        <name>Sternenjaeger</name>
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    </author>
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Wie konserviert man VIdeokunst? - Diese Frage beschäftigt Johannes Gfeller seit langem - an der Hochschule für Künste Bern (HKB) betreut er ein Labor, das mittlerweile ein paar pragmatische Antworten auf diese Frage gefunden hat.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/gfeller-2010-013-pano.jpg"><img alt="gfeller-2010-013-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/gfeller-2010-013-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Eine erste Antwort, die Gfeller uns sein Team gibt heisst: Sammeln. Der Grund ist einfach: Für die meisten Geräte gibt es heute weder Ersatzteile noch Reparaturwerkstätten. Wer die Geräte erhalten will, muss sich auf die Suche nach Ersatzteilen machen. Und deshalb werden von jedem Gerätetyp in der Sammlung mehrere Exemplare aufbewahrt, so entsteht eine Art lebendiges Ersatzteillager. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/iv-band-pano.jpg"><img alt="iv-band-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/iv-band-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Nicht bei allen Geräten kann die Funktionsfähigkeit erhalten werden. So etwa bei diesem Fernsehprojektor aus den 60er Jahren. Geräte dieses Typs wurden etwa vom Videokünstler Nam June Paik verwendet (1932.2996)</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/gfeller-beamer-pano.jpg"><img alt="gfeller-beamer-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/gfeller-beamer-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Anders liegen die Dinge bei den Bändern: Will man den Inhalt retten, so bleibt in der Regel nur das Umkopieren auf einen digitalen Träger. Vielfach geht diesem Prozess eine aufwendige Reinigung voraus - und dafür wurden an der HKB eigene Reinigungsgeräte entwickelt. </p>

<p>Im Gespräch mit Dominik Landwehr erläutert Johannes Gfeller Fragen der Konservierung von Videokunst und erklärt, warum eine digitale Kopie niemals dasselbe ist wie ein analoges Werk.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/johannes-gfeller"target=blank>Interview mit Johannes Gfeller im digital brainstorming Podcast (ca 15 Minuten)</a></p>

<p>Die Arbeit von Gfeller wird von der Eidgenossenschaft im Rahmen des Projekts "<a href="http://www.aktivearchive.ch"target=blank>aktive Archive"</a> gefördert.</p>

<p><a href="http://www.hkb.bfh.ch/aktivearchive1.html"target=blank>Hochschule der Künste Bern (HKB) - Forschungsschwerpunkt Restaurierung</a></p>]]>
    </content>
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    <title>Amerikanische Solar-Visionen und der Freiheitswille der Medienkunst</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2010:/weblog//1.289</id>
    
    <published>2010-06-18T14:52:41Z</published>
    <updated>2010-06-19T14:20:38Z</updated>
    
    <summary>Am 20. Juni läuft im Zürcher Kino Riffraff der Dokumentarfilm &quot;A Road Not Taken&quot; des Zürcher Künstler-Duos Christina Hemauer und Roman Keller an: Der Film, der sich mit Jimmy Carters Solarenergie-Visionen der späten 70er Jahre auseinandersetzt, wurde vom Schweizer Fernsehen...</summary>
    <author>
        <name>general stumm</name>
        
    </author>
            <category term="hingehen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Am 20. Juni läuft im Zürcher Kino Riffraff der Dokumentarfilm "A Road Not Taken" des Zürcher Künstler-Duos Christina Hemauer und Roman Keller an: Der Film, der sich mit Jimmy Carters Solarenergie-Visionen der späten 70er Jahre auseinandersetzt, wurde vom Schweizer Fernsehen zum Film der Woche erklärt. Und ist eigentlich trotzdem weniger ein Film als eine Installation, wie die WOZ in ihrer aktuellen Ausgabe nachweist. Wir erlauben uns zu ergänzen: eine Installation mit Verwurzelung in der Medienkunst. Und den Hinweis: Premiere am Sonntag, 13 Uhr, mit Anwesenheit der Regisseure!<br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Carter_RedeReal_2010.jpg"><img alt="Carter_RedeReal_2010.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Carter_RedeReal_2010-thumb.jpg" width="185" height="135" /></a><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Carter_Dusche_standard_1.jpg"><img alt="Carter_Dusche_standard_1.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Carter_Dusche_standard_1-thumb.jpg" width="239" height="135" /></a></p>]]>
        <![CDATA[<p>"A Road Not Taken", der es trotz seiner Eigenwilligkeit fast ins reguläre Kinoprogramm schafft <a href="http://www.riffraff.ch/service/news/news_a_road_not_taken.html" target="_blank">(Sonntagsmatinee, 13 Uhr)</a>, lehnt sich an Michael Moores Technik der inszenierten Recherche an: Er handelt davon, wie die zwei Zürcher Künstler Christina Hemauer und Roman Keller sich nach Amerika aufmachen, um zwei der einst 1979 von Jimmy Carter installierten Solar-Panels in einem Lagerschuppen in einem nordamerikanischen College aufzustöbern und in das <a href="http://www.jimmycarterlibrary.org/" target="_blank">Jimmy-Carter-Museum</a> nach Atlanta zu transportieren. Dabei befragen sie einige damalige Akteure, unter ihnen auch Jimmy Carter selbst, oder interviewen Passanten, denen sie auf ihrer Odyssee durch Amerika begegnen.</p>

<p>Diesen Sonntag, am 20. Juni 2010, wird Hemauer und Kellers filmisches Memorial und Wiedererweckung von Carters Energie-Vision im Zürcher Kino anlaufen - exakt 31 Jahre früher, am 20. Juni 1979, hielt Carter auf dem Dach des Weissen Hauses die Festrede zur Einweihung der Solar-Anlage, die Reagan zwei Jahre später, ein Jahr nach der Abwahl Carters, so sang- und klanglos abmontieren liess, wie er die zahlreichen energiepolitischen Massnahmen Carters in der Schublade verschwinden oder ganze Datenbanken vernichten liess, so die zwei Regisseure im Gespräch.</p>

<p>Barack Obamas <a href="http://www.nytimes.com/2010/06/16/us/politics/16obama-text.html" target="_blank">erste Oval-Office-Rede</a> ans amerikanische Volk vom Dienstag, 15. Juni, bestätigt die Aktualität und Brisanz des Films "A Road Not Taken": Obama ist in einer vergleichbaren Situation, derjenigen von Carter Ende der 70er Jahre nicht unähnlich, und kommt zu ähnlichen Schlüssen: dass wir in einer fundamentalen Energie-Krise stecken und der Umstieg auf erneuerbare Energien vorangetrieben werden muss. Hemauer und Keller rekonstruieren jedoch auch eindrücklich, wie Carter sich wegen seines energiepolitischen Engagements Sympathien verscherzt und nicht zuletzt deswegen vom amerikanischen Volk 1981 abgewählt und durch Ronald Reagan ersetzt wird - gefährliche Aussichten für Obama! (Doch selbst der <a href="http://m.blick.ch/news/ausland/weg-vom-oel-149376" target="_blank"> Schweizer Boulevard</a> nimmt zur Kenntnis, dass die Krise da ist.)</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/alg_speech_barack-obama.jpg"><img alt="alg_speech_barack-obama.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/alg_speech_barack-obama-thumb.jpg" width="300" height="207" /></a></p>

<p>In der Ausstellung «A Curiosity, a Museum Piece and an Example of a Road not taken» präsentierten Hemauer und Keller im Fribourger Museum "Fri-Art" 2007 zum ersten Mal die Ergebnisse ihrer Solar-Recherchen. Eine Art Rohfassung des am Sonntag anlaufenden Filmes war schon damals zu sehen, doch das dramaturgische Zentrum der Ausstellung bildete die Inszenierung von Carters Einweihungs-Rede der Solaranlage durch einen Schauspieler; dieses Revival fand nur gerade einmal und zwar an der Vernissage der Fribourger Ausstellung statt. Mit anderen Worten war die Ausstellung mit der Vernissage im Wesentlichen auch schon gelaufen!</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Carter_Rede_200_2010.jpg"><img alt="Carter_Rede_200_2010.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Carter_Rede_200_2010-thumb.jpg" width="300" height="200" /></a></p>

<p>Und damit sind wir beim Freiheitswillen der Medienkunst: Sich so radikal nicht zu scheren um das Funktionieren des Kunstmarktes, der vermarktbare Objekte verlangt, ist ein Markenzeichen der Medienkunst der 90er Jahre. Viele frühere <a href="http://www.clickhere.ch/t_140306.html" target="_blank">Arbeiten</a> von Keller verbinden Umweltthemen mit technischen Medien wie dem Internet. Doch es ist weniger der Einsatz technischer Medien, sondern dieser erstaunliche Wille, ausserhalb der Regeln des Kunstbetriebs zu agieren, der Keller zum Medienkünstler macht. Oder genauer: Keller und Hemauer würden wohl gerne in einem finanziell gut abgestützten Rahmen agieren, aber es gelingt ihnen (noch) nicht, weil sie ihre Prioritäten anders setzen: Nicht der institutionelle Rahmen, sondern die Sache steht im Vordergrund.</p>

<p>Der am Sonntag im Riffraff anlaufende Film "A Road Not Taken" zeugt von genau diesem Freiheitswillen: Er ist entstanden ohne die Produktionsmaschinerie der Filmbranche und vor allem ohne deren Finanzierungskanäle. Und eben weil "A Road not taken" mit bescheidensten Mitteln produziert wurde - nicht mit einem niedrigen, sondern mit einer Art No-Budget - kann es gar kein richtiger Film sein, wie Franziska Meister, Redaktorin der WOZ in ihrem aktuellen <a href="http://www.woz.ch/artikel/2010/nr24/wissen/19438.html" target="_blank">Artikel</a> zu Recht feststellt. Dass der "Film" nun, nach Barack Obamas First Oval Office Speech vom 15. Juni, von gespenstischer Aktualität ist, hat vielleicht damit zu tun, dass sich die zwei Macher alle Freiheit nahmen, die sie brauchten, um ihre Visionen zu realisieren.</p>

<p>Beitrag der Sendung <a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=8988dd15-7b79-44db-95d8-f37e3c7c4e62" target="_blank">Box office </a>des Schweizer Fernsehens, in welchem "A Road Not Taken" zum Film der Woche erklärt wird.</p>

<p>Informationen der Macher zum Film: <a href="http://www.roadnottaken.info/" target="_blank">www.roadnottaken.info</a>.</p>

<p>Christina Hemauers und Roman Kellers<a href="http://www.romankeller.info/postpetrolismus/" target="_blank"> Manifest des Postpetrolismus</a>.</p>

<p>Bericht auf <a href="http://www.clickhere.ch/s_070420.html" target="_blank">clickhere.ch</a> zur Fribourger Ausstellung «A Curiosity, a Museum Piece and an Example of a Road not taken» von 2007.</p>]]>
    </content>
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    <title>Art Basel 2010: Swiss Art Award fuer Internet-Analysen der Kuenstler Wachter und Jud</title>
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    <published>2010-06-16T19:52:34Z</published>
    <updated>2010-06-17T08:09:06Z</updated>
    
    <summary>Wie lässt sich die chinesische Fire-Wall umgehen? Wie lässt sich die Toplevel-Domain ti (ti für Tibet) installieren, obwohl die globale Poltiik diese Domain nicht zulässt? Wer vermutet, Wachter und Jud hätten sich mit solchen Fragen auf China eingeschossen, liegt falsch....</summary>
    <author>
        <name>general stumm</name>
        
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Wie lässt sich die chinesische Fire-Wall umgehen? Wie lässt sich die Toplevel-Domain ti (ti für Tibet) installieren, obwohl die globale Poltiik diese Domain nicht zulässt? Wer vermutet, Wachter und Jud hätten sich mit solchen Fragen auf China eingeschossen, liegt falsch. Wachter und Jud geht es um globale mediale Phänomene - Firewalls gibt es auch in der Schweiz. Ihre neuste Fragestellung, für die sie gerade das Schweizer Kunststipendium "Swiss Art Awards" bekommen haben: Wie werden in der Schweiz Internet-Blockaden gegen Kinderpornographie konkret gehandhabt? Das gesellschaftspolitisch und moralisch brisante Projekt "Blacklist" ist an der Kunstmesse "Art" in Basel zu sehen.<br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/blacklist_1.png"><img alt="blacklist_1.png" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/blacklist_1-thumb.png" width="400" height="252" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Es existiert eine geheime Sperrliste, zu englisch blacklist, an die sich zehn Schweizer Internet-Provider halten, andere Provider nicht. Die Liste soll kinderpornographische Inhalte sperren: Wer solche gesperrten Inhalte aufruft, gelangt auf eine Seite von <a href="http://www.cybercrime.ch" target="_blank"> KOBIK</a>, der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität. Das aktuellste Kunstprojekt "Blacklist" von Christoph Wachter und Mathias Jud bildet Teil der Sonderausstellung <a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=33639" target="_blank">"Swiss Art Awards" </a>der <a href="http://www.artbasel.com/go/id/ss/lang/eng/" target="_blank">Art Basel</a>, die am Mittwoch ihre Tore öffnete.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud.jpg"><img alt="wachter-jud.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/wachter-jud-thumb.jpg" width="480" height="301" /></a><br />
Mathias Jud (links) und Christoph Wachter.</p>

<p><br />
Die Ächtung und Verfolgung des Kindsmissbrauchs zweifeln Wachter und Jud mit "Blacklist" nicht an, das erklären sie ihrem Publikum in einem einführenden Text explizit, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Aber sie setzen sich in ihrer neusten Arbeit kritisch damit auseinander, wie die Gesellschaft derzeit gegen Kinderpornographie auf dem Netz konkret vorgeht; wie, von wem, auf der Basis welcher Kriterien entsprechende Inhalte auf dem Netz gesperrt werden.</p>

<p>Wie schon bei früheren Projekten von Wachter und Jud erfährt ihr Publikum dabei wieder viel über das Innenleben der globalen Maschine Internet. Und wiederum liegt der Teufel im Detail: Der künstlerische Kern von "Blacklist" ist nicht nur die Erforschung medienpolitischer und -technischer Hintergründe, sondern mindestens ebenso sehr wahrnehmungstheoretisch: "Nicht der Nachweis der Sperre interessierte uns, sondern der Einfluss, den diese  Sperren auf eine Bilderordnung und auf eine individuelle Ansicht ausüben."</p>

<p>Schon Wachter und Juds allererstes Projekt <a href="http://www.zone-interdite.net/P/" target="_blank">Zone-interdite</a> (2006), mit dem sie bekannt wurden, ging im Kern einer wahrnehmungstheoretischen Frage nach: Was geschieht, wenn wir unseren Blick auf verbotene Zonen richten oder nicht richten, oder nur halbwegs richten, auf "verbotene Zonen" wie zum das Gefangenenlager Guantánamo?</p>

<p>"Die Präsentation enthält pornographische Bilder. Kein Zutritt unter 16 Uhren": Die Mitteilung empfängt die Besucherinnen und Besucher von "Blacklist". Denn Wachter und Jud setzen uns der unangenehmen Frage aus, welche die Internet-Provider ständig zu entscheiden haben: Was ist nun pornographisch, was (noch) nicht?</p>

<p>Die Installation ist im Rahmen der Ausstellung Swiss Art Awards (Messe Basel, Halle 3.2) noch bis und mit Sonntag, 20. Juni, täglich 10 bis 20 Uhr zu sehen.</p>

<p>Hintergrundinformationen und Diskussion zur derzeitigen Praxis der Internet-Blockaden kinderpornographischer Inhalte finden Sie unter anderem auf der <a href="http://www.cybercrime.ch/faqs.php?language=de#Kinderpornografie" target="_blank">FAQ-Website</a> von KOBIK. Vergleichen Sie mit <a href="http://netzstiftung.org/kommentar-zur-kobik-kinderpornographie-sperre" target="_blank"> Netzstiftung.org</a>.<br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Niklas Roy: Maschinen - Spiel mit Medien und Wirklichkeit</title>
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    <published>2010-04-30T13:15:17Z</published>
    <updated>2010-04-30T22:25:59Z</updated>
    
    <summary> &quot;Maschinen&quot; heisst die Ausstellung des Berliner Künstlers, die das Migros-Kulturprozent bis zum 9.Mai 2010 im Zürcher Walcheturm zeigt....</summary>
    <author>
        <name>Sternenjaeger</name>
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            <category term="hingehen" />
    
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        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/maschinen-1-pano.jpg"><img alt="maschinen-1-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/maschinen-1-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>"Maschinen" heisst die Ausstellung des Berliner Künstlers, die das Migros-Kulturprozent bis zum 9.Mai 2010 im Zürcher Walcheturm zeigt. </p>]]>
        <![CDATA[<p>Niklas Roy spielt mit Maschinen und mit Medien und vor allem mit unserer Vorstellung. Zum Beispiel dann, wenn er die Simulation einer Simulation baut. So geschehen in seiner Installation PONGMECHANIK, die nichts anderes als der total mechanische und analoge Nachbau des ersten Computerspiels namens PONG ist. Das Werk ist programmatisch für seine Erfindungen, die häufig ein fröhliches und unbekümmertes Spiel mit der Realität sind und beim zweiten Hinsehen ihren Hintersinn offenbaren.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/maschinen-2-pano.jpg"><img alt="maschinen-2-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/maschinen-2-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Im <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/nikilasroy-zh"target=blank>digital brainstorming Podcast </a>erzählt der Berliner Künstler von seinen Erfindungen und seinem Werdegang. Das Interview entstand anlässlich seiner <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/programm/roy"target=blank>Ausstellung im Zürcher Walcheturm</a>, die noch bis zum 9.Mai 2010 zu sehen ist. Gesprächsleitung Dominik Landwehr. Länge 32 Minuten. </p>

<p>TELEFLIPPER</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/niklasroy-2010-zh-007-pano.jpg"><img alt="niklasroy-2010-zh-007-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/niklasroy-2010-zh-007-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/niklasroy-2010-zh-061-pano.jpg"><img alt="niklasroy-2010-zh-061-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/niklasroy-2010-zh-061-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>EAT SHIT DUCHAMPS</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/niklasroy-2010-zh-034-pano.jpg"><img alt="niklasroy-2010-zh-034-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/niklasroy-2010-zh-034-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>NIKLAS ROY AT THE INTERNATIONAL DANCE PARTY</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/niklasroy-2010-zh-033-pano.jpg"><img alt="niklasroy-2010-zh-033-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/niklasroy-2010-zh-033-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>]]>
    </content>
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    <title>HITHIT - Teste Deine Kraft...</title>
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    <published>2010-04-25T09:13:22Z</published>
    <updated>2010-04-25T14:23:38Z</updated>
    
    <summary>Ein Schlagabtausch der besonderern Art verspricht die Installation HITHIT der Zürcher Künstlergruppe PUBLICLAB, die sich auf interaktive Installationen im öffentlichen Raum spezialisiert hat. Am Tweakfest zeigte sie ihr neuestes Werk: HITHIT. Es verspricht einen Schlagabtausch der besonderen Art...</summary>
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    </author>
            <category term="hören" />
    
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        <![CDATA[<p>Ein Schlagabtausch der besonderern Art verspricht die Installation HITHIT der Zürcher Künstlergruppe PUBLICLAB, die sich auf interaktive Installationen im öffentlichen Raum spezialisiert hat. Am Tweakfest zeigte sie ihr neuestes Werk: HITHIT. Es verspricht einen Schlagabtausch der besonderen Art</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/hithit-raw-1-pano.jpg"><img alt="hithit-raw-1-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/hithit-raw-1-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Und zuviel versprochen hat PUBLICLAB da nicht: Ihre Boxmaschine hat das Festival klaglos und ohne grössere Pannen überlebt und ist nun nach den Worten der Künstler bereit für die nächste Stufe. Nicht mehr in einer Halle wie am Zürcher Festival, sondern auf einem öffentlichen Platz soll sie gezeigt werden, so jedenfalls haben es die Künstler in einem Gespräch im <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/hithit"target=blank>digital brainstorming Podcast </a>versprochen.</p>

<p>HITHIT ist eigentlich eine Maschine, wie man sie auf Jahrmärkten findet - TESTE DEINE KRAFT schreit sie in in grellem Signal-Rot und fordert jene heraus, die sich von so einer Botschaft ansprechen lassen.  Nur hat die neue Maschine ein etwas verändertes Innenleben: Statt einer Münze forderte sie eine SMS-Nachricht zur gegenwärtigen Stimmungslage. Und wer sich dann wagt zu hauen, dem offenbart das Orakel ein Rating, das die meisten der Mutigen zu Anfängern degradiert.</p>

<p>Gleichzeitig filmt eine Kamera die Schlagabgabe mit und spielt sie im Anschluss auf einem Bildschirm wieder ab. Und derselbe Film geht auch ins Internet, wo er dann der Cyber-Öffentlichkeit vorgeführt wird. Wohl nicht in alle Ewigkeit, aber lang genug, dasss sich jeder an seinem Schlag freuen oder schämen kannn...</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/hihtit-still-2-1000.jpg"><img alt="hihtit-still-2-1000.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/hihtit-still-2-1000-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Im digital <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/hithit"target=blank>brainstorming Podcast </a>erklären die Schöpfer der Maschine - Anna Kanai, Tian Lutz und Raphael Perret - Absichten und Hintergründe. Und zeigen auf, was es bis zum nächsten Auftritt noch zu verbessern gilt. </p>

<p>Das Gespräch dauert 12 Minuten, Leitung Dominik Landwehr.</p>

<p>Und hier gehts zur Website des <a href="http://hithit.info/"target=blank>Projekts HITHIT </a>und zur Seite des <a href="http://www.publiclab.ch/index.php"target=blank>PUBLICLAB</a><br />
</p>]]>
    </content>
</entry>
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    <title>Die tönenden Röhren des Maschinenkünstlers Martin Müller</title>
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    <published>2010-04-19T09:04:05Z</published>
    <updated>2010-04-19T09:21:49Z</updated>
    
    <summary>Der Basler Künstler Martin Müller hat sich den Maschinen verschrieben. Und zur Zeit zeigt er eine Serie von klingenden Arbeiten in der Zürcher Galerie Sam Scherrer beim Kreuzplatz. Im digital brainstorming Podcast erklärt er eines seiner tönenden Werke....</summary>
    <author>
        <name>Sternenjaeger</name>
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    </author>
            <category term="hören" />
    
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        <![CDATA[<p>Der Basler Künstler Martin Müller hat sich den Maschinen verschrieben. Und zur Zeit zeigt er eine Serie von klingenden Arbeiten in der Zürcher Galerie Sam Scherrer beim Kreuzplatz. Im digital brainstorming Podcast erklärt er eines seiner tönenden Werke.<br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/martin-mueller-2010-015-pano.jpg"><img alt="martin-mueller-2010-015-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/martin-mueller-2010-015-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>]]>
        <![CDATA[<p><br />
Er nennt das Werk THERMOFONA - es besteht aus einer Gruppe von kreisförmig angeordneten Glasröhren. In ihrer Mitte haben sie einen Stahldrat, der in regelmässigen Abständen zum Glühen gebracht wird. So entstehen magisch-schwebende Klänge, kontrolliert von einer sinnigen Elektronik, die auch auf die Bewegungen des Publikums reagiert. Ist keiner im Raum, so ist die Skulptur still. Erst beim Nähern an das Kunstwerk erwacht es zum Leben. Nicht schlagartig und schnell, sondern fliessend, langsam, fast unmerklich.</p>

<p>Wie entstehen die Töne? - Die Klangröhren sind sogenannten Rijke Röhren, die sich ein thermo-akustisches Prinzip zu eigen machen. Vereinfacht gesagt, erwärmt sich die Luft nicht gleichmässig und diese Unregelmässigkeiten sind für die Klangerzeugung verantwortlich. Näheres dazu im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rijke-Rohr"target=blank>einschlägigen Wikipedia </a>Artikel</p>

<p>Im <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/maschinenkunst-a"target=blank>digital brainstorming Podcast spricht Martin Müller </a>über seine Werke. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/martin-mueller-2010-006-pano.jpg"><img alt="martin-mueller-2010-006-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/martin-mueller-2010-006-pano-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p><br />
Zur Seite<a href="http://www.maschinenkunst.com/index.html"target=blank> www.maschinenkunst.com </a>von Martin Müller </p>

<p>Die Ausstellung in der<a href="http://www.samscherrer.ch/"target=blank> Galerie Sam Scherrer am Zürcher Kreuzplatz (kleinstrasse 16) </a>ist noch bis zum 24.April zu sehen. Auf der Seite der Galerie gibts auch eine Reihe von Videos zu den Objekten der Ausstetllung.</p>

<p><br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Radiosendung: Trend zum Do-it-yourself</title>
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    <published>2010-04-15T07:51:08Z</published>
    <updated>2010-04-15T07:57:46Z</updated>
    
    <summary>Gibt es einen Trend zum Do-it-yourself? - Ja meint Ellinor Landmann vom Schweizer Radio DRS. Und natürlich gehts auch um das Do-it-yourself Prinzip in der Kunst....</summary>
    <author>
        <name>Sternenjaeger</name>
        <uri>http://www.sternenjaeger.ch</uri>
    </author>
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Gibt es einen Trend zum Do-it-yourself? - Ja meint Ellinor Landmann vom Schweizer Radio DRS. Und natürlich gehts auch um das Do-it-yourself Prinzip in der Kunst. </p>]]>
        <![CDATA[<p>Zu hören war die Sendung DRS2-aktuelle am 3. April 2010. Und nachhören kann man sie über die <a href="http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/drs2aktuell/de/drs2/sendungen/drs2aktuell/2643.bt10130276.html"target=blank>Website von Radio DRS. </a></p>]]>
    </content>
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    <title>Hochkaraetige Copyright-Expertin in der Zuercher Shedhalle</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2010:/weblog//1.283</id>
    
    <published>2010-04-13T21:07:52Z</published>
    <updated>2010-04-14T08:41:39Z</updated>
    
    <summary> Morgen abend, 19 Uhr, wird die Hamburger Künstlerin und Copyright-Expertin Cornelia Sollfrank in der Shedhalle über &quot;Kunst als Anti-Copyright-Aktivismus&quot; sprechen. Lassen Sie sich morgen nicht täuschen von Sollfranks Gelassenheit: Sie birgt einen unbeirrbar rebellischen Geist, wie er jeder echten...</summary>
    <author>
        <name>general stumm</name>
        
    </author>
            <category term="hingehen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/anonymous-Cornelia_Sollfrank_Flowers%40Apr_13_22.18.17_2010.jpg"><img alt="anonymous-Cornelia_Sollfrank_Flowers@Apr_13_22.18.17_2010.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/anonymous-Cornelia_Sollfrank_Flowers%40Apr_13_22.18.17_2010-thumb.jpg" width="500" height="378" /></a><br />
Morgen abend, 19 Uhr, wird die Hamburger Künstlerin und Copyright-Expertin Cornelia Sollfrank in der Shedhalle über "Kunst als Anti-Copyright-Aktivismus" sprechen. Lassen Sie sich morgen nicht täuschen von Sollfranks Gelassenheit: Sie birgt einen unbeirrbar rebellischen Geist, wie er jeder echten Urheberin eigen ist! Doch was heisst bei Sollfrank schon echt?<br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>So ist dieses Bild von Sollfrank zugleich ein ausgeliehenes Bild, sowohl als Sujet (das Zitat von welchem Bild? Wir wollen trotz hohem Dienstrang ins zweite Glied stehen) wie auch produktionstechnisch, denn es stammt von Sollfranks <a href="http://nag.iap.de/?lang=en" target="_blank">Netzkunstgenerator</a>, einem genialen (!) Bilderspender für jede Gelegenheit. Ihm verdankt dieser Blog, zumindest was unsere Beiträge betrifft, seine halbe Bildausstattung. Am Netzkunstgenerator, der Bilder aus dem Netz fischt nach Massgabe eines oder mehrerer frei wählbarer Stichworte und mit jedem Mausklick ein regelrechtes Original schafft - an diesem Tausendsassa der Bilderkunst liesse sich das ganze Urheberrecht abhandeln - doch wir vermuten, dass Sollfrank ihren Geniestreich aus dem Jahre 1999 stiefmütterlich behandeln und morgen auf dem letzten Stand der Dinge in Sachen Copyright referieren wird. Denn Sollfrank entwickelte ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Copyright auch im neuen Jahrzehnt ständig weiter; unter anderem durch ein Interview mit Andy Warhol, echt! Wir raten also allen Copyright-Interessierten (im Guten wie im Bösen), den morgigen Termin nicht zu verpassen: 19 Uhr, Shedhalle, Zürich.</p>

<p>Nähere Infos zur Veranstaltung unter <a href="http://www.zhdk.ch/index.php?id=aesthetik_subversion" target="_blank">www.zhdk.ch/index.php?id=aesthetik_subversion</a>, zu Cornelia Sollfrank unter <a href="http://www.artwarez.org/ " target="_blank">http://www.artwarez.org/</a>.</p>

<p>Bildnachweis: dito, plus <a href="http://vermeer0708.wordpress.com/girl-with-a-pearl-earring/" target="_blank">Hab Acht!</a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/anonymous-Cornelia_Sollfrank_Flowers%40Apr_13_22.11.19_2010.jpg"><img alt="anonymous-Cornelia_Sollfrank_Flowers@Apr_13_22.11.19_2010.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/anonymous-Cornelia_Sollfrank_Flowers%40Apr_13_22.11.19_2010-thumb.jpg" width="500" height="375" /></a><br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Karl Bartos als Bildmusiker am m4music 2010</title>
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    <published>2010-03-29T16:35:32Z</published>
    <updated>2010-03-29T16:48:39Z</updated>
    
    <summary> Karl Bartos - einst Mitglied der Band &quot;Kraftwerk&quot; - verfolgt seit 1990 eine unabhängige muskalische Karriere und hat sich in den letzten Jahren noch stärker mit dem Visuellen in der Musik befasst: Als Künstler, aber auch als Dozent an...</summary>
    <author>
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        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-001a.jpg"><img alt="bartos-m4m-2010-landwehrfoto-001a.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-001a-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p>Karl Bartos - einst Mitglied der Band "Kraftwerk" - verfolgt seit 1990 eine unabhängige muskalische Karriere und hat sich in den letzten Jahren noch stärker mit dem Visuellen in der Musik befasst: Als Künstler, aber auch als Dozent an der Universität der Künste (UDK) in Berlin. Seine Auftritte gehörten zu den Höhepunkten am diesjährigen m4music, dem Clubfestival des Migros-Kultuirprozent</p>]]>
        <![CDATA[<p>Gleich dreifach war der deutsche Künstler am Festival präsent: In einer Lecture, einer Fragerunde und in einer eigenen Peformance. digital brainstorming zeigt einige visuelle Höhepunkte des Konzerts. Im <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/bartos"target=blank>Podcast </a>spricht er über seine künstlerischen Ideen.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-031.jpg"><img alt="bartos-m4m-2010-landwehrfoto-031.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-031-thumb.jpg" width="500" height="250" /></</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-039.jpg"><img alt="bartos-m4m-2010-landwehrfoto-039.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-039-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-044.jpg"><img alt="bartos-m4m-2010-landwehrfoto-044.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-044-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-050.jpg"><img alt="bartos-m4m-2010-landwehrfoto-050.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-050-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-057.jpg"><img alt="bartos-m4m-2010-landwehrfoto-057.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-057-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-070.jpg"><img alt="bartos-m4m-2010-landwehrfoto-070.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-070-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-077.jpg"><img alt="bartos-m4m-2010-landwehrfoto-077.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bartos-m4m-2010-landwehrfoto-077-thumb.jpg" width="500" height="250" /></a></p>]]>
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