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    <title>DIGITAL BRAINSTORMING</title>
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    <title>Herbert W. Franke zum 85.Geburtstag</title>
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    <published>2012-05-14T15:10:20Z</published>
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    <summary>Es gibt ihn auch heute noch, den Homo Universalis. Jenen vielfältig begabten Menschen der Renaissance, der es in mehreren Gebieten zu hoher Meisterschaft bringt. Einer davon ist gewiss Herbert W. Franke, der heute am 14.Mai 2012 seinen 85.Geburstag feiert. Die...</summary>
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        <![CDATA[<p>Es gibt ihn auch heute noch, den Homo Universalis.  Jenen vielfältig begabten Menschen der Renaissance, der es in mehreren Gebieten zu hoher Meisterschaft bringt. Einer davon ist gewiss Herbert W. Franke, der heute am 14.Mai 2012 seinen 85.Geburstag feiert. Die Galerie E-Werk im Freiburg im Breisgau zeigt ihm zu Ehren eine Ausstellung mit Computergrafik. digital brainstorming Podcast präsentiert einen 40 minütigen Podcast mit dem Jubilar.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-021-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-021-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-021-pano-thumb.jpg" width="500 " height="281" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/2012-herbert-w-franke">Hier geht es direkt zum digital brainstorming Podcast</a> (Dominik Landwehr unterhält sich mit dem Jubilar. Länge 40 Minuten)</p>

<p>Was der Kunsthistoriker Peter Weibel zum 80.Geburtstag von Herbert W.Franke schrieb, gilt selbstredend auch heute, wo wir den 85.Geburtstag des vielseitig begabten Künstlers feiern:</p>

<p>"In romantischen Gemeinplätzen schwankt die Definition des Künstlers zwischen Priester, Soldat und Arzt. Der Künstler der Zukunft wird seine Rolle finden zwischen Wissenschaftler, Ingenieur und Schriftsteller. Herbert W. Franke ist ein Künstler der Zukunft."</p>

<p>So etwas wie einen Ruhestand kenne er nicht, erklärt Franke im digital brainstorming Podcast. Tatsächlich lässt sich in seiner Biografie keine entsprechende Zäsur entdecken. Noch 2008 wurde Franke zum "Senior Fellow" am Zuse Forschungs Institut Berlin ernannt - mit der Freiheit an jenen Themen zu arbeiten, die ihm Spass machen, erklärt Peter Deuflhard, Direktor des renommierten Berliner Institutes an der Geburtstagsfeier, die gleichzeitig die Vernissage der in Freiburg im Breisgau. Ausstellung war.</p>

<p>Herbert W. Franke war und ist wohl so etwas wie ein Freigeist: Gerade mal fünf Jahre lang hat es der 1927 geborene und 1950 promovierte Physiker in der Industrie ausgehalten, gearbeitet hat er damals im Marketing der Firma Siemens. Danach war klar: Nur freiberuflich konnte er seinen Ideen nachleben.</p>

<p>Angefangen hat er mit wissenschaftlicher Fotografie. Dies war naheliegend, hatte er sich doch schon während seines Studiums mit dem neu entdeckten Elektronenmikroskop befasst und dabei die überraschende Feststellung gemacht, dass physikalisch-optische Fehler reizvolle Muster erzeugen. Und diese Muster interessierten ihn bald mehr, als die einfach Abbildung von physikalischen Prozessen.  Zu seinen ersten Arbeiten zählen die so genannten Oszillogramme Mitte der 50er Jahre , die auch in der aktuellen Ausstellung gezeigt werden. Franke hat in diesen Arbeiten nicht einfach nur Schwingungen sichtbar gemacht und festgehalten: Er hat einen Fotoapparat langsam über den kleinen Bildschirm des Oszilloskops gezogen. Die dabei aufgetretenen Muster und Verzerrungen faszinierten ihn und daraus gestaltete er das Bild. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-017-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-017-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-017-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p>Wie man sich diese Arbeit etwa vorzustellen hat, zeigt unser Bild. Es ist gemäss Ausstellungskuratorin Heike Piehler Mitte der 50er Jahre entstanden. Die Kuratorin fand in ihren Unterlagen auch gleich den passenden Satz aus einem Werk von Herbert W.Franke</p>

<p>"Man sitzt also in einem verdunkelten Raum, die Hände an der Schalttafel, und beobachtet am Leuchtschirm unmittelbar das Ergebnis. (...) Man sieht die abenteuerlichsten Formen entstehen und zerfließen, wandern und kreisen, sich zusammenziehen und sich lösen. Ich habe stundenlang vor der magischen Scheibe gesessen und die hellgrün leuchtenden Linien verfolgt - und darüber vergessen, daß neben mir die Kamera stand, mit der ich diese Eindrücke festhalten wollte." </p>

<p>Herbert W. Franke in: Kunst und Konstruktion. Physik und Mathematik als fotografisches Experiment. Bruckmann, München 1957, S. 28</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/h-w-franke-oszilloskop-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/h-w-franke-oszilloskop-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/h-w-franke-oszilloskop-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p>Interessanterweise sind es die ganz frühen und die ganz späten Arbeiten, die aus heutiger Sicht am meisten ansprechen.  Unter den jüngsten Arbeiten dokumentiert die Ausstellung eine Serie von 3D Bildern, die verschiedene Ansichten auf eine phantastische Fantasie-Konstruktion ermöglichen. Tatsächlich war Herbert W. Franke, der lange wie viele andere auch mühevolle Rechenarbeit auf den Grossrechenenanlagen angewiesen war, sofort von den Möglichkeiten des PC überzeugt und hat ihn seit Mitte der 80er Jahre intensiv benutzt und dabei von den wachsenden Möglichkeiten profitiert. Zunächst war das die Möglichkeit auch farbige Grafiken herstellen zu können, später kam die Möglichkeit der Animation dazu - auch er träumte davon, mehrere Ansichten eines Bildes gleichzeitig zeigen zu können. Und schliesslich begeisterte er sich für die interaktiven Möglichkeiten, die den Benutzer in einer neuen Form in die Grafik miteinbezogen.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-005-pano1.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-005-pano1.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-005-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Herbert W. Franke feierte grosse Erfolge im Bereich der Computergrafik: Erinnert sei etwa an eine umfassende Ausstellung, die er für das Goethe Institut gestaltete. Die Ausstellung wurde in den 60er und 70er Jahren in mehr als 160 Ländern weltweit gezeigt. 1974 gestaltete er das Bühnenbild für ein  Ballet an der Bayerischen Staatsoper in München. Dass er 1979 zu den Gründern der Ars Electronica gehört, darf dann nicht weiter überraschen. Schon erstaunlicher ist aus heutiger Sicht, dass sich dieses Festival aus bescheidenen Anfängen im Rahmen der Bruckner Tage in Linz zum weltweit bedeutendsten Festival im Bereich Technologie, Kunst und Gesellschaft entwickelt hat.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/franke-books.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/franke-books.html','popup','width=800,height=450,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/franke-books-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p>Bekannt geworden ist Herbert W. Franke dennoch weniger als Künstler oder Grafiker sondern als Autor von Science Fiction Romanen.  13 Romane, zahleiche Kurzgeschichten und Hörspiele hat er geschrieben. Zuletzt hat er die Geschichte "Der Kristallplanet" fürs Puppenspiel adaptiert. Zum Schreiben kam er zunächst vor allem aus wirtschaftlichen Gründen: Von der Kunst liess sich nicht leben und über Wissenschaft schreiben lag schon dem jungen Physiker im Blut. Vom Sachbuch zur Fiktion war für ihn denn auch kein grosser Schritt mehr.<br />
Eine dritte Leidenschaft hat sein Leben bestimmt: Die Höhlenforschung.  Im Gespräch vergleicht Franke die Erforschung eines Höhlensystems mit der Arbeit an wissenschaftlichen Illustrationen: Man muss sich oft durch einen engen Tunnel durcharbeiten bis man in einer wunderbaren Kaverne ankommt, wo man dann wieder aufrecht stehen kann. </p>

<p>Herbert W. Franke lebt heute zusammen mit seiner Lebenspartnerin Susanne Paech in der Nähe von München. </p>

<p>Über Leben und Werk des ungewöhnlichen Künstlers informiert <a href="http://www.art-meets-science.info/herbert-w-franke.php"target=blank>eine umfangreiche Website.</a></p>

<p>Die Ausstellung "Herbert W. Franke - Pionier der Computerkunst" ist noch bis zum 27.Mai im<a href="http://www.ewerk-freiburg.de/"target=blank> E-Werk im Freiburg im Breisgau </a>zu sehen. </p>

<p>Zum Geburtstag gabs von Seiten digital brainstorming gleich drei ungewöhnliche Geschenke: Ein Solar-Insekt, das von Daniel Imboden geschaffen wurde, sowie ein Wurzel-Synthesizer und eine weiterer Klangmaschine (in der weissen Box) präsentiert von der Schweizerischen Gesellschaft für mechatronische Kunst (SGMK), namentlich von Urs Gaudenz und Marc Dusseiller. Imboden, Gaudenz und Dusseiller sowie auch die SGMK  wurden in den letzten Jahren vom Migros-Kulturprozent unterstützt. </p>

<p><br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-024-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-024-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/herbert-w-franke-85-2012-024-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>]]>
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    <title>So tönt die Schweiz - die neue Produktion von Norient</title>
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    <published>2012-05-11T08:26:01Z</published>
    <updated>2012-05-11T08:38:31Z</updated>
    
    <summary>Nächste Woche zeigt Norient ihre eigenwillige Performance zum Klang der Schweiz. Sonic Traces: From Switzerland - so heisst die Aufführung. Zur Einstimmung ein Podcast mit den drei Künstlern...</summary>
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        <![CDATA[<p>Nächste Woche zeigt Norient ihre eigenwillige Performance zum Klang der Schweiz. Sonic Traces: From Switzerland - so heisst die Aufführung. Zur Einstimmung ein Podcast mit den drei Künstlern</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/norient-bern-2012-006-cut%2016-9.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/norient-bern-2012-006-cut%2016-9.html','popup','width=900,height=450,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/norient-bern-2012-006-cut%2016-9-thumb.jpg" width="500" height="250" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Drei Gesichter, drei Personen stehen hinter der Performance: Simon Grab, Michael Spahr und Thomas Burkhalter. Die drei arbeiten seit Jahren zusammen und haben nach dem gleichen Modell die Produktion "Sonic Traces: From the Arab World" realisiert. Simon Grab ist Musiker und Audiospezialist, Michael Spahr VJ und Thomas Burkhalter Journalist und Musikethnologe. </p>

<p>Im digital brainstorming Podcast, aufgenommen kurz vor der Premiere, erklären die drei ihre Ideen und Absichten. Das Gespräch führte Dominik Landwehr am 10.Mai im Kulturzentrum Progr in Bern, dort ist auch das Hauptquartier von Norient. Länge: 20 Minuten</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/pici">Hier gehts zum Podcast: </a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/programm/sonic"target=blank>Die Programmdaten auf einen Blick</a></p>

<p>Absolut lesenswert: Die <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/pici"target=blank>Homepage von Norient </a>- ein reicher Fundus mit viel Hintergrund  vor allem zum Thema aussereuropäische Musik <br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Ars Electronica Preis für das Schweizer Duo Wachter &amp; Jud</title>
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    <published>2012-05-10T06:48:47Z</published>
    <updated>2012-05-10T07:10:15Z</updated>
    
    <summary>Das Schweizer Künstlerduo Christoph Wachter und Mathias Jud gewinnt einen der Hauptpreise beim diesjährigen Prix Ars Electronica. Die beiden werden in der Kategorie &quot;next idea&quot; für ihre konzeptionelle Arbeit &quot;qaul.net - tools for the next revolution&quot; geehrt. Ihr aktuelles Projekt...</summary>
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        <![CDATA[<p>Das Schweizer Künstlerduo Christoph Wachter und Mathias Jud gewinnt einen der Hauptpreise beim diesjährigen Prix Ars Electronica.  Die beiden werden in der Kategorie "next idea" für ihre konzeptionelle Arbeit "qaul.net - tools for the next revolution" geehrt. Ihr aktuelles Projekt wurde massgeblich vom Migros-Kulturprozent gefördert.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/picidae-blog-3.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/picidae-blog-3.html','popup','width=2000,height=1100,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/picidae-blog-3-thumb.jpg" width="500" height="275" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Der Begriff "Qaul" stammt aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie Aussage, Rede, Wort. In ihrer zunächst konzeptionell orientierten Arbeit geht es den beiden Künstlern darum,  mit Hilfe bestehenden Technologien freie Netzwerke aufzubauen und damit Gemeinschaften Plattformen zur Verfügung zu stellen, die vollkommen unabhängig vom Internet sind. </p>

<p>Technisch bauen Wachter und Jud auf der so genannten Mesh-Technologie auf, die im Rahmen der Freifunker-Bewegung vor zehn Jahren populär war, aber nicht weiter entwickelt wurde. Ging es damals um die Integration von möglichst vielen Computern ins Internet, so steht heute die Entwicklung von Netzen im Vordergrund, die vom Internet unabhängig sind. Die beiden Künstler haben die bestehenden Lösungen so weiter entwickelt, dass sie sich mit minimalen Aufwand auf einem Computer installieren lassen. Dank dieser Software ist dann jeder Computer sofort Client und Server.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/qaul-net-wachterjud.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/qaul-net-wachterjud.html','popup','width=550,height=388,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/qaul-net-wachterjud-thumb.jpg" width="500" height="352" alt="" /></a></p>

<p><br />
Anders als das Internet können solche Netze nicht staatlich überwacht und kontrolliert werden, die politischen Bezüge dieser Arbeit liegen denn auch auf der Hand. Dennoch verstehen sich Wachter und Jud nicht in erster Linie als politische Aktivisten: "Wir möchten  alle zum gemeinsamen Experiment einladen, die Interpretation der Resultate überlassen wir dem Publikum." </p>

<p>Politisch waren auch die früheren Arbeiten des Künstlerduos: In der Arbeit "Zone Interdite" rekonstruierten sie anhand von öffentlich zugänglichen Informationen bereits vor zehn Jahren die geografische Lage des Gefängnisses Bagram in Afghanistan und erregten damit weltweit Aufsehen. Mit der Arbeit "Picidae" schufen sie eine Software, welche die chinesische Firewall durchbrechen konnte. Die Arbeit wurde denn auch in ein Handbuch für Cyber-Dissidenten der Organisation Reporter sans Frontières aufgenommen.</p>

<p>Der mit 7500 Euro dotierte und vom Linzer Stahlwerk voestalpine gestiftete Preis wird am 31.August im Rahmen des Festivalgala der Ars Electronica übergeben und ist mit einem zweimonatigen Studienaufenthalt am Futurelab in Linz verbunden. Das prämierte Projekt soll im Rahmen des Festivals demonstriert werden und später auch über Internet zum freien Download angeboten werden. </p>

<p>Die Ars Electronica ist das weltweit wichtigste Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft. In diesem Jahr wurden insgesamt 3674 Projekte aus 72 Ländern eingereicht. Das Künsterduo Wachter & Jud wurde vom Migros-Kulturprozent bereits zweimal gefördert: 2007 für das Projekt Picidae und 2011 für das aktuelle Projekt. Dafür erhielten die beiden 2011 im Rahmen der Werkbeiträge Digitale Kultur den Betrag von 20 000 Schweizer Franken. Mit Arbeiten wie sie die beiden realisieren, lässt sich auf dem Kunstmarkt kein Geld verdienen. </p>

<p><br />
<a href="http://www.wachter-jud.net"target=blank>www.wachter-jud.net</a>/ </p>

<p><a href="http://www.aec.at/prix/de/gewinner/2012"target=blank>www.aec.at/prix/de/gewinner/2012</a></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/pici"target=blank>Gespräch mit Christoph Wachter und Mathias Jud zum Projekt Picidae -</a> aufgezeichnet am 15.4.2008 in Berlin von Dominik Landwehr</p>

<p>Simon Spiegel in einem etwas ausführlicheren Artikel zum aktuellen Projekt im Magazin von<a href="http://www.migros-kulturprozent.ch/Magazin-Themen/Themen/Die-Clients-sind-die-Infrastruktur/77418/Default.aspx?DetailTemplateId=66&DetailZone=center"target=blank> www.migros-kulturprozent.ch </a></p>]]>
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    <title>Bloggen in China: Interview mit einem chinesischen Blogger</title>
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    <published>2012-05-06T11:53:38Z</published>
    <updated>2012-05-06T12:06:45Z</updated>
    
    <summary>Bloggen in China - ist das überhaupt möglich? - Die Frage stellt sich jeder, der die Meldungen über die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in China liest. Die Antwort heisst: Ja aber . Und sie kommt von einem, der es wissen muss:...</summary>
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        <![CDATA[<p>Bloggen in China - ist das überhaupt möglich? - Die Frage stellt sich jeder, der die Meldungen über die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in China liest.  Die Antwort heisst: Ja aber . Und sie kommt von einem, der es wissen muss: Dem chinesischen Blogger Isaac Mao.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-119-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-119-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-119-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Isaac Mao ist Ingenieur, Unternehmer und  Blogger. Und deshalb hat er auch jene Kenntnisse, die es braucht, wenn man als Blogger das chinesische Repressions-System austricksen will. Isaac Mao - übrigens ein Nome de plume - hat an der diesjährigen Internet Konferenz re.publica in Berlin geredet, zusammen mit weiteren Internet-Aktivisten aus Ländern, in denen die Meinungsfreiheit unter Druck steht. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/2012_isaac_mao"target=blank>Dominik Landwehr hat mit dem chinesischen Internetaktivisten geredet</a>. Das Interview ist im digital brainstorming Podcast zu hören. Länge: 15 Min</p>

<p>Mehr zur re:publica 2012<br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/2012_stefan-muenker_republica"target=blank>digital brainstorming Podcast mit Stefan Münker</a>. Das Gespräch führte Dominik Landwehr am 4.Mai 2012 in Berlin.</p>

<p><a href="http://re-publica.de/12/"target=blank>Hauptseite der re:publica</a></p>

<p><a href="http://www.spiegel.de/thema/republica/"target=blank>Artikel, Analysen und Vorträge </a>beim Medienpartner SPIEGEL ONLINE</p>

<p><br />
</p>]]>
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    <title>Internet-Konferenz re:publica - Aufregung um alte Themen</title>
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    <published>2012-05-06T10:41:11Z</published>
    <updated>2012-05-06T10:49:38Z</updated>
    
    <summary>4000 Gäste, Dutzende von Referenten, über 200 Stunden Vorträge und Diskussionen. Zum sechsten Mal ist in Berlin vom 2.-4.Mai die Konferenz re:publica über die Bühne gegangen. Warum die Fragen rund ums Thema Internet und Gesellschaft auch 2012 für so viel...</summary>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>4000 Gäste, Dutzende von Referenten, über 200 Stunden Vorträge und Diskussionen. Zum sechsten Mal ist in Berlin vom 2.-4.Mai die Konferenz re:publica über die Bühne gegangen.  Warum die Fragen rund ums Thema Internet und Gesellschaft auch 2012 für so viel Aufmerksamkeit und auch Aufregung sorgen, erklärt der Berliner Medienwissenschafter und Journalist Stefan Münker im digital brainstorming Podcast</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-101-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-101-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-101-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Ein deutsches Nachrichtenmagazin hat die Internetkonferenz re:publica mal ein Familientreffen genannt. Nun, ein Familientreffen ist die Konferenz heute nicht mehr oder dann ist die Familie doch sehr gross geworden.  Mit bis zu 10 parallel laufenden Vorträgen und Diskussionen ist es schwer, überhaupt noch Schwerpunkte auszumachen. Klar ist: Es geht immer um alles und wer sich mit Bekannten auf der Konferenz trifft hat bald das Gefühl, dass jeder hier auf einer eigenen Konferenz ist.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-032-twitter.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-032-twitter.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-032-twitter-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Natürlich geht's in der traditionellen Blogger-Konferenz auch um Blogs. So auch im Eröffnungsvortrags der deutschen Bloggers Sascha Lobo. Seine wichtigste Botschaft: Geht weg von den grossen Plattformen der Social Media, zurück zu den Blogs. Sein Vortrag ist in voller Länge auf der Seite des Medienpartners SPIEGEL ONLINE zu finden.</p>

<p>Ebenfalls  ein wichtiges Thema der arabische Frühling. Dass die verschiedenen Vorträge beim Betrachter etwas Ratlosigkeit hinterlassen, kann nicht wirklich überraschen.  Handfeste Infos gab es bei einer Reihe von Vorträgen und Diskussionen zum Thema  der elektronischen Selbstbeobachtung, abgekürzt QS für Quantified Self.  Hier geht's um den Trend, immer mehr Körperfunktionen selber zu messen und die Daten darüber mit anderen auszutauschen. Nachvollziehbar im Sport, eher merkwürdig dort, wo Daten über Stimmung und Befindlichkeit ausgetauscht werden. </p>

<p>Immer wieder Thema: Fragen rund um die Urheberrechte.  Ein Thema, das wohl zu den Dauerbrennern der Konferenz gehört.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-110-%20muenker-pano.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-110-%20muenker-pano.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/re-publica-2012-110-%20muenker-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p>Im digital brainstorming Podcast erklärt der Berliner Medienwissenschafter und Autor Stefan Münker, warum Fragen zum Thema Internet und Gesellschaft heute noch genau so intensiv diskutiert werden, wie vor zehn Jahren. Damals hatte Münker zusammen mit Alexander Roesler das Buch "Mythos Internet veröffentlicht". Zu den neueren Publikationen gehört Münkers 2009 veröffentlichtes Buch Emergenz digitaler Öffentlichkeiten: Die Sozialen Medien im Web.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/2012_stefan-muenker_republica"target=blank>digital brainstorming Podcast mit Stefan Münker</a>. Das Gespräch führte Dominik Landwehr am 4.Mai 2012 in Berlin.</p>

<p><a href="http://re-publica.de/12/"target=blank>Hauptseite der re:publica</a></p>

<p><a href="http://www.spiegel.de/thema/republica/"target=blank>Artikel, Analysen und Vorträge </a>beim Medienpartner SPIEGEL ONLINE<br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Bittere Töne zum 100.Geburtstag des Mathematikers  Turing</title>
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    <published>2012-04-28T11:41:48Z</published>
    <updated>2012-04-28T21:27:06Z</updated>
    
    <summary>Die Welt der Wissenschaft - und nicht nur sie - feiert diesen Sommer den 100.Geburtstag von Alan Matheson Turing (23 June 1912 bis 7 June 1954) Der Mathematiker Turing gilt als einer der grössten Genies des 20.Jahrhunderts. In die Erinnerung...</summary>
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            <category term="lesen" />
    
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        <![CDATA[<p>Die Welt der Wissenschaft - und nicht nur sie - feiert diesen Sommer den 100.Geburtstag von Alan Matheson Turing (23 June 1912 bis 7 June 1954) Der Mathematiker Turing gilt als einer der grössten Genies des 20.Jahrhunderts. In die Erinnerung an den genialen Mathematiker mischt sich auf Bitterkeit - an prominenter Stelle: Im Leitartike der US Wissenschaftszeitschrift Nature, den der Turing Biograf Andrew Hodges verfasst hat.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Als Homosexueller wurde Alan Turing 1954 in den Selbstmord getrieben. Diese Tatsache stellt sein britischer Biograph und Mathematiker Andrew Hodges, der selber auch homosexuell ist, an den Anfang einer Spezialausgabe der renommierten US Wissenschaftszeitschrift Nature. </p>

<p>Andrew Hodges weist gleich zu Beginn darauf hin, dass Homosexualität in Engalnd bis 1967 strafbar war. Zwar hat sich der ehemalige britische Premier Gordon Brown 2009 entschuldigt aber eine eigentliche Rehabilitation von Turing wurde vom britische Parlament noch 2012 zurück gewiesen.</p>

<p>Musss man, so fragt Andrew Hodges, eine wichtige Persönlichkeit sein, um eine Pardon für die eigene Homoxualität zu verdienen? - Wenn ja, wie wichtig muss dann diese Persönlichkeit sein? - Reicht es aus, die Chiffriermaschine Enigma zu knacken, die während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis benutzt wurde? - Oder muss man dazu auch noch den Computer erfunden habe, die Künstliche Intelligenz begründet haben als Bonus.? Wäre das gross genug.</p>

<p><a href="http://www.dominiklandwehr.net/weblog/archives/hodges.jpg"><img alt="hodges.jpg" src="http://www.dominiklandwehr.net/weblog/archives/hodges-thumb.jpg" width="500" height="281" /></a><br />
(Andrew Hodges anlässlich seiner Präsentation bei digital brainstorming in Bern 2002; Foto Dominik Landwehr)</p>

<p>Hier der Originaltext von Andrew Hodges zu Alan Turings.</p>

<p>" Alan Turing is always in the news — for his place in science, but also for his 1952 conviction for having gay sex (illegal in Brit¬ain until 1967) and his suicide two years later. Former Prime Minister Gordon Brown issued an apology to Turing in 2009, and a campaign for a ‘pardon’ was rebuffed earlier this month.</p>

<p>Must you be a great figure to merit a ‘pardon’ for being gay? If so, how great? Is it enough to break the Enigma ciphers used by Nazi Germany in the Second World War? Or do you need to invent the computer as well, with artificial intelligence as a bonus? Is that great enough?"</p>

<p><a href="http://www.nature.com/news/specials/turing/index.html#podcasts"target=balnk>Nature Sonderausgabe </a>zum 100.Geburtstag von Alan Turing (23.2.2012)</p>

<p><a href="http://www.turing.org.uk/turing/"target=balnk>Die Turing-Seite von Andrew Hodges</a></p>

<p><a href="http://www.synth.co.uk/main.html"target=balnk>Homepage von Andrew Hodges</a></p>

<p><a href="http://www.mathcomp.leeds.ac.uk/turing2012/"target=balnk>Übersicht zum 100.Geburtstag von Alan Turing</a></p>

<p>Weitere Ressourcen auf der Seite des <a href="http://cryptocellar.web.cern.ch/cryptocellar/"target=balnk>Enigma-Forscher Frode Weierud</a> <br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Die Vertreibung ins Paradies am Donaufestival in Krems</title>
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    <published>2012-04-25T17:38:41Z</published>
    <updated>2012-04-25T17:58:40Z</updated>
    
    <summary>Das Donaufestival handelt nach der Maxime: Wenn wir einst durch den Akt von Schuld und Kultur aus dem Paradies vertrieben wurden, dann lassen wir uns nun durch Unschuld und Unkultur wieder in den Garten unserer Utopien schicken. Die Utopie in...</summary>
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        <name>Raphael Rogenmoser</name>
        
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            <category term="hingehen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Das Donaufestival handelt nach der Maxime: Wenn wir einst durch den Akt von Schuld und Kultur aus dem Paradies vertrieben wurden, dann lassen wir uns nun durch Unschuld und Unkultur wieder in den Garten unserer Utopien schicken. Die Utopie in Krems an der Donau ist ein Festival mit einem spannenden Mix aus zeitgenössischer Kunst, Theater, Performances und Popmusik.</p>

<p><img alt="Krems_500.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Krems/Krems_500.jpg" width="500" height="361" /></p>]]>
        <![CDATA[<p>Das Paradies liegt etwa 80 Kilometer westlich von Wien, erstreckt sich von der Wachau über den hübschen alten Ortsteil Stein bis ins Zentrum von Krems. Es handelt sich dabei um einen wundersamen Garten aus performativen, medialen, musikalischen und bildenden Kunstpflanzen. Ein Garten der nach 2000 Jahren Abendland, Kultur, Zivilisation, Norm und Logik pünktlich zum Weltuntergang alles Gewohnte auf den Kopf stellen wird.<br />
 <br />
Neben einem von der Band CocoRosie kuratierten Musikprogramm mit speziellen Duetten wie Laurie Anderson und Light Asylum oder Sissy Nobby und Antony treten auch Chris Cunningham oder Squarepusher auf. Ausufernde Miniaturwelten an der Schnittstelle von Installation, Medienkunst, Live-Film, Figurinentheater und Performance sind die Spezialität des niederländischen Kollektivs Hotel Modern. Die zeitgenössische Kunst ist unter anderem mit John Bock und Harun Faruki vertreten.</p>

<p>Das diesjährige Donaufestival findet von 28. April bis 5. Mai unter dem Titel „Die Vertreibung ins Paradies“ in Krems statt. Mit CocoRosie, Hotel Modern, John Bock, Antony Hegarty, Laurie Anderson, Ariel Pink, Chris Cunningham, Squarepusher, Hercules and Love Affair, of Montreal, Chairlift, machina eX, Sabine Marte, Atlas Sound, Oneohtrix Point Never, Scout Niblett u.v.m.</p>

<p>Alle Informationen und Tickets unter <a href="http://www.donaufestival.at">http://www.donaufestival.at</a><br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Digitale Kunst erhalten - Weiterbildungs-Angebot</title>
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    <published>2012-04-23T09:48:26Z</published>
    <updated>2012-04-23T09:53:40Z</updated>
    
    <summary>Wie kann man digitale Daten sicher archivieren? - Ein Frage, mit der sich viele heute schwer tun. Was aber, wenn es sich um Kunst in digitaler Form handelt? - Wie kann man sie erhalten? - Die Frage ist alles andere...</summary>
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        <name>Sternenjaeger</name>
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    </author>
            <category term="lesen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Wie kann man digitale Daten sicher archivieren? - Ein Frage, mit der sich viele heute schwer tun. Was aber, wenn es sich um Kunst in digitaler Form handelt? - Wie kann man sie erhalten? - Die Frage ist alles andere als banal und nicht zuletzt deshalb gibt es ab 2013 ein Weiterbildungsangebot in diesem Bereich an der Hochschule der Künste Bern (HKB)</p>]]>
        <![CDATA[<p>Immer mehr Institutionen kommen in Berühren mit digitaler Kunst: Das können Webseiten sein, eigens geschriebene Programme und Anwendungen aber auch Audio- und Videodateien.  Solche Daten zu pflegen, damit man sie auch nach Jahren wieder zeigen kann, ist alles andere als banal. Oft ist es nämlich nicht damit getan, die Dateien einfach regelmässig zu kopieren und sicher zu verwahren. Man muss auch sicher stellen, dass Programme, Betriebssysteme und Hardware nach Jahren noch funktionstüchtig sind.</p>

<p>Mit all diesen Fragen beschäftigt sich ein Weiterbildungsangebot der Hochschule der Künste Bern (HKB). Es gheisst "Master in Advanced Studies BFH in Preservation of Digital Art and Cultural Heritage" und wird vom Frühjahr 2013 an angeboten.</p>

<p>Am 15.Mai und am 18.Oktober 2012 finden an der HKB Info-Veranstaltungen zu diesem neuen Ausbildungsgang statt. <br />
<a href="http://www.pdach.ch/"target=blank>http://www.pdach.ch/</a></p>

<p>Leiterin dieses neuen Studienganges ist Tabea Lurk. Mit ihr hat sich Dominik Landwehr unterhalten.<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/2012_tabea_lurk"target=blank> Hier gehts zum digital brainstorming Podcast mit Tabea Lurk </a></p>

<p><br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Wer kontrolliert das Internet?</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2012:/weblog//1.346</id>
    
    <published>2012-04-19T10:36:28Z</published>
    <updated>2012-04-19T10:59:34Z</updated>
    
    <summary>Wer kontrolliert das Internet? - Keine ganz einfache Frage. Immerhin gibts hier eine klare Regelung. Und genau hier steht noch in diesem Jahr eine grosse Diskussion bevor....</summary>
    <author>
        <name>Sternenjaeger</name>
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    </author>
            <category term="lesen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Wer kontrolliert das Internet? - Keine ganz einfache Frage. Immerhin gibts hier eine klare Regelung. Und genau hier steht noch in diesem Jahr eine grosse Diskussion bevor.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Dass die nationalen Regierungen eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Internets spielen, ist nicht schwer zu sehen. Das beweisen die unzählichen Berichte über Zensur aus Ländern wie China, dem Iran oder Nordkorea. Darüber hinaus gibt es aber eine alles überragende Organisation, deren Name einem Laien kaum geläufig ist: Es handelt sich um die ICANN, ausgeschrieben ist das die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN). Die ICANN ist eine private Organisation in den USA. Sie wacht über die technische Standards und vor allem über die Struktur der Namen und deren Vergabe.</p>

<p>Ein ausführlicher Artikel in der aktuellen Nummer des US Magazins Vanity Fair erklärt die HIntergründe der ICANN und die aktuellen Perspektiven: Im Dezember dieses Jahres findet nämlich in Dubai eine grosse internatiohnale Konferenz unter der Leitung der UN statt.Und für diese Konferenz haben eine Reihe von Ländern Anträge eingebracht, die nach mehr Mitsprache verlangen, darunter Russland, China, Brasilien, Indien, Iran.</p>

<p>Der Antrag dürfte für eine heisse DIskussion sorgen. Er kommt allerdings nicht unerwartet. Die Debatte ist das Resultat eines Geburtsfehlers, wenn man so will.  Der US Autor Michael Joseph Gross schreibt dazu in der Mai Ausgabe von Vanity Fair:</p>

<p>"The War for the Internet was inevitable—a time bomb built into its creation. The war grows out of tensions that came to a head as the Internet grew to serve populations far beyond those for which it was designed. Originally built to supplement the analog interactions among American soldiers and scientists who knew one another off­-line, the Internet was established on a bedrock of trust: trust that people were who they said they were, and trust that information would be handled according to existing social and legal norms. That foundation of trust crumbled as the Internet expanded. The system is now approaching a state of crisis on four main fronts."</p>

<p>Gut möglich, dass die heutige Regelung nicht optimal ist, dass die USA einen zu grossen EInfluss auf die Geschicke des Internets hat. Ob sich diese Situation bessert, wenn Länder wie China und Russland mitreden, darf aber bezweifelt werden...</p>

<p>Hier gehts zum Artikel:</p>

<p><a href="http://www.vanityfair.com/culture/2012/05/internet-regulation-war-sopa-pipa-defcon-hacking"target=blank>Mchael Josph Gross: World War 3.0. In: Vanity Fair. Mai 2012. </a><br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Von Kony 2012 zu Phony 2012 - Kunstaktion </title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2012:/weblog//1.345</id>
    
    <published>2012-04-19T09:55:32Z</published>
    <updated>2012-04-19T10:13:44Z</updated>
    
    <summary>Millionen Menschen haben in den letzten Monaten den Youtube-Film um den ugandischen Rebellen-Führer Kony gesehen. Die Kampagne ist mittlerweile zum Fokus einer Debatte geworden, namentlich Netzaktivisten und NGOs kritisieren die Kampagne. Eine Zürcher Künstlergruppe und der Blog Feinheit will kommenden...</summary>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Millionen Menschen haben in den letzten Monaten den Youtube-Film um den ugandischen Rebellen-Führer Kony gesehen. Die Kampagne ist mittlerweile zum Fokus einer Debatte geworden, namentlich Netzaktivisten und NGOs kritisieren die Kampagne. Eine Zürcher Künstlergruppe und der Blog Feinheit will  kommenden Freitag 20.April auf diese Problematik aufmerksam machen. Für den selben Tag haben auch die Kony-2012 Aktivisten einen Aktionstag ausgerufen. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/phony-2012.jpg"><img alt="phony-2012.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/phony-2012-thumb.jpg" width="500" height="281" /></a></p>]]>
        <![CDATA[<p>Im Zentrum der Kampagne steht eine Plakat, das die Künstlergruppe Veli & Amos gestaktet hat. Es ist eine Parodie auf das offizielle Kony 2012 Plakat und zeigt einen Wolf im Schafspelz. Aus dem griffigen Titel Kony 2012 wurde die ebenso griffige Persiflage Phony 2012. </p>

<p>Es geht bei der Aktion in Zürich nicht nur um die Kritik an der umstrittenen Kampagne. Thematisiert wird ein neuer Mechanismus, die so genannte FIlter Bubble, die der US Autor El Pariser beschrieben hat: Soziale Netzwerke wie Twitter und Bubble aber auch die Suchmaschine Google erlauben eine immer genauere Selektionierung der Information. Diese Selektionierung oder Filterung verhindert, dass kritische Informationen zum Publikum gelangen.</p>

<p>Weitere Informationen zur Aktion im <a href="http://vortex.feinheit.ch/2012/04/17/phony-2012-filter-bubble/"target=blank>Blog von Feinheit</a></p>]]>
    </content>
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    <title>Konrad Zuse und die Schweiz oder: Wer hat den Computer erfunden</title>
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    <published>2012-04-18T15:02:34Z</published>
    <updated>2012-04-22T09:45:26Z</updated>
    
    <summary>Der deutsche Ingenieur Konrad Zuse gehört zu den grossen Pionieren der Computergeschichte. Sein legendärer Relais-Computer Z4 war der erste Computer der in der Schweiz benutzt wurde. Er stand an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Ein neues Buch des ETH...</summary>
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            <category term="lesen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/">
        <![CDATA[<p>Der deutsche Ingenieur Konrad Zuse gehört zu den grossen Pionieren der Computergeschichte. Sein legendärer Relais-Computer Z4 war der erste Computer der in der Schweiz benutzt wurde.  Er stand an der Eidgenössischen Technischen Hochschule  Zürich (ETH). Ein neues Buch des ETH InformatikersHerbert Bruderer erzählt diese Geschichte und räumt mit ein paar Mythen auf. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Abb.%202%20Relaisschr%E4nke%20Z4-pano.jpg"><img alt="Abb. 2 Relaisschränke Z4-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Abb.%202%20Relaisschr%E4nke%20Z4-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" /></a><br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>BEACHTEN SIE AUCH UNSEREN PODCAST ZUM THEMA<br />
 <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/2012_herbert_bruderer"target=blank>Dominik Landwehr im Gespräch mit Herbert Bruderer</a>. </p>

<p><br />
Die Geschichte des ersten ETH Rechners ist ebenso ungewöhnlich wie spektakulär: Der Leiter des ETH-Instituts für angewandte Mathematik, Eduard Stiefel, hatte die Maschine 1949 in einem Schuppen im Allgäu aufgespürt und kurz entschlossen für fünf Jahre gemietet. </p>

<p>Zu lesen war vom Z4 in den letzten Jahren verschiedentlich – etwa im Kontext des 150 Jahr Jubiläums der ETH Zürich 2005 oder 2008 in einem Bildband zur Schweizer Informatik Geschichte von Gregor Henger. Herbert Bruderer ergänzt dieses Bild nun mit vielen Details und Façetten und räumt auf mit einer Reihe von Mythen: So verlief etwa die Zusammenarbeit mit dem deutschen Ingenieur Konrad Zuse keineswegs spannungsfrei. Der Rechner war zudem nicht einfach zu betreiben und die oft kolportiere Zuverlässigkeit bezeichnet der Autor als Schönfärberei.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Abb.%201%20Mechanischer%20Speicher%20Z4-pano.jpg"><img alt="Abb. 1 Mechanischer Speicher Z4-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/Abb.%201%20Mechanischer%20Speicher%20Z4-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" /></a></p>

<p>Der Z4 war kein elektronischer, sondern ein elektromechanischer Rechner und es waren weder Röhren noch Transistoren, die den Takt angaben, sondern Relais, also elektromechanische Schalter. Eduard Stiefel (1909 – 1978)  und seine Mitarbeiter Ambros Speiser (1922 –  2003) und Heinz Rutishauser (1918 – 1970) wussten sehr wohl, dass diese Technologie im Jahr 1950 einfach veraltet war. Die Entscheidung für den Z4 fiel aus rein pragmatischen Gründen. Ein Rechner musste her und auf die Schnelle war nichts Anderes zu haben. </p>

<p>Wofür wurde der Z4 überhaupt benutzt? – Ein wichtiger Teil im Buch von Herbert Bruderer machen die tabellarischen Auflistungen der Aufgaben des Z4 aus. Neben den oft zitierten Berechnungen für die Grande Dixence Staumauer im Wallis gehörten die Kalkulation von Flugbahnen von Geschossen, Aufgaben für das Teilchenforschungszentrum CERN aber auch die Lösung von nicht anwendungsbezogenen Aufgaben im Gebiet der Mathematik dazu.</p>

<p>Besondere Aufmerksamkeit gerade für Laien verdient das bereits im Untertitel erwähnte Kapitel zur Frage: Wer hat den Computer erfunden? – Hier werden ja neben Konrad Zuse immer wieder die Namen von Charles Babbage, Alan Turing und John von Neumann genannt. Nach der Lektüre des Kapitels ist klar, warum es keine einfache und eindeutige Antwort gibt: Zuerst muss nämlich die Frage geklärt werden: Was ist denn überhaupt ein Computer? – Nur soviel sei verraten: Entscheidend ist nicht, ob ein Rechner elektromechanisch und damit langsam oder elektronisch und damit schnell ist, viel wichtiger ist die Frage, wie sein Speicher beschaffen ist. </p>

<p>Neben der Geschichte des Z4 stellt Bruderer auch eine Reihe von weiteren Schweizer Informatikprojekten aus der Pionierzeit  vor: Dazu gehört der ERMETH, ein programmierbarer Röhrenrechner, der 1953 – 1956 an der ETH Zürich entwickelt und gebaut wurde und heute im Museum für Kommunikation zu sehen ist; ein weiteres Kapitel ist der programmgesteuerten Rechenmaschine M9 gewidmet, welche Konrad Zuses Firma anfang 50er Jahre für die Schweizer Remington Rand entwickelte.</p>

<p>Der Verzicht auf den Fachjargon der Computerwissenschaft macht die geschichtliche Darstellung von Herbert Bruderer auch für den technisch und historisch interessierten Laien interessant. Weil sich die Darstellung stark an den Quellen orientiert – etwa am Bericht des Mathematikers Urs Hochstrassers (geboren 1926), bleiben grundsätzlichere Anliegen etwas auf der Strecke. Dazu gehört etwa die viel diskutierte Frage, warum die Schweiz trotz solchen Pionierleistungen in Sachen Computerwissenschaft bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts weit hinter anderen industrialisierten Staaten zurück geblieben war.</p>

<p>Herbert Bruderer: Konrad Zuse und die Schweiz. Wer hat den Computer erfunden. München: Oldenbourg Verlag 2012.</p>

<p>Audio Podcast: <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/2012_herbert_bruderer"target=blank>Dominik Landwehr im Gespräch mit Herbert Bruderer</a>. </p>

<p>Bildnachweis: </p>

<p>Oben<br />
Die Relais-Schränke des Z4 an der ETH Zürich 1950. Links: Heinz Rutishauser; Rechts: Ambros Speiser rechts.Bild: ETH BIbliothek Zürich, BIldarchiv.</p>

<p>Mitte<br />
Der mechanische Speicher der Z4.Bild: ETH BIbliothek Zürich, BIldarchiv.</p>

<p>Unten<br />
Cover des Buches. "Konrad Zuse und die Schweiz.". </p>

<p></p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bruderer-cover-pano.jpg"><img alt="bruderer-cover-pano.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/bruderer-cover-pano-thumb.jpg" width="500" height="281" /></a></p>]]>
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    <title>Urheberrecht: Debatte Reloaded</title>
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    <published>2012-04-02T15:34:30Z</published>
    <updated>2012-04-02T15:51:40Z</updated>
    
    <summary>Wer glaubte, die Debatte über das Urheberrecht hätte sich langsam totgelaufen, wurde in den letzten Wochen eines besseren belehrt. Die Emotionen gehen hoch und zwar diesmal bei den Künstlern....</summary>
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        <![CDATA[<p>Wer glaubte, die Debatte über das Urheberrecht hätte sich langsam totgelaufen, wurde in den letzten Wochen eines besseren belehrt. Die Emotionen gehen hoch und zwar diesmal bei den Künstlern.<br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Ein Wutausbruch am Mikrophon gabs zum Höhepunkt. Er kam vom  Autor und Musiker (Element of Crime) Sven Regener am 21.März 2012 in der <a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/regener_interview100.html"target= blank>Sendung „Zündfunk“ im Bayerischen Rundfunk </a> . </p>

<p>Originalton Regener: „Es wird so getan als wenn wir Kunst als exzentrisches Hobby betreiben würden. Und das Rumgetrampel darauf, dass wir darauf beharren, dass wir diese Werke geschaffen haben, ist eigentlich nichts Anderes, als dass man uns ins Gesicht pinkelt und sagt: Euer Kram ist nichts wert. Wir wollen das umsonst haben, wir wollen damit machen können was wir wollen…</p>

<p>Nur eine Woche später meldeten sich <a href="http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/03/offener-brief-von-51-tatort-autoren-0"target=blank>51 Autoren der Krimiserie „Tatort“</a> zu Wort. Auch sie waren nicht minder erzürnt. Ihr Brief richtet sich an die Grünen, die Piraten, die Linken und die Netzgemeinde und beklagt: „Die schlechte Lage der Urheber, ihre unangemessene Vergütung und die millionenfache illegale Nutzung von urheberrechtlich geschützten Inhalten auf der einen Seite, 600.000 Abmahnungen von Usern und die Möglichkeit von Netzsperren und (anlassloser) Vorratsdatenspeicherung, die Sie gerne Zensur nennen, auf der anderen Seite“.</p>

<p>Für Gesprächstoff hatte bereits im letzten Jahr ein Buch mit dem provokativen Titel <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/programm/gehlen">„Mashup – Lob  der Kopie“ von Dirk von Gehlen </a>gesorgt. Der Chefredaktor von jetzt.de plädierte dafür für einen neuen Umgang mit dem Original. Seine These: Die gegenwärtige gesetzliche Lage verhindert Kreativität.</p>

<p>In der Schweiz werden solche Debatten gewöhnlich etwas weniger heiss abgekocht. So auch diesmal. Hierzulande hatte sich im März eine Gruppe von Musikern unter dem Begriff „Musikschaffende“ mit ähnlichen Absichten zusammengetan. Sinn und Zweck bekundeten sie etwas <a href="http://musikschaffende.ch/">weniger medienwirksam auf ihrer Website</a>. Alles klar? </p>

<p>„Zweck des Vereins ist die Förderung der Interessen der Musikschaffenden der Schweiz, insbesondere im Hinblick auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen, welche im weitesten Sinne Einfluss auf das Musikschaffen und die Verbreitung von Musikaufnahmen haben, sowie deren Umsetzung und gesellschaftliche Akzeptanz dieser Rahmenbedingungen.“</p>

<p>Die Antwort auf die verschiedenen Vorstösse liess nicht lange auf sich warten und verschiedene der Angesprochenen meldeten sich zu Wort. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,824787,00.html">SPIEGEL</a> und <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/urheberrechtsdebatte-tatort-internet-1807305.html"target=blank>STERN</a> kommentierten das ganze mehr oder weniger sarkastisch. </p>

<p>Am interessantesten fiel wohl die Stellungname von <a href="http://ccc.de/updates/2012/drehbuchautoren"target=blank>51 Hackern des Chaos Computer Clubs </a>aus: „Auch wir sind Urheber, sogar Berufsurheber, um genau zu sein. Wir sind Programmierer, Hacker, Gestalter, Musiker, Autoren von Büchern und Artikeln, bringen gar eigene Zeitungen, Blogs und Podcasts heraus. Wir sprechen also nicht nur mit Urhebern, wir sind selber welche…. Wir kämpfen eigentlich auf derselben Seite, aber Ihr merkt es nicht einmal.“</p>

<p>Die Debatte wird so schnell nicht zur Ruhe kommen. Nicht wenige der in den Texten genannten Stichworte sind seit Jahren Reizworte und zwar bei allen Gruppen. Beispiele: Schutzfristen, Abmahnungs-Wellen, Filesharer, Streaming-Dienste, Collagier-Technik, Sampling…  Richtige Lösungen ausserhalb von Ideen, die sich nur in Diktaturen durchsetzen lassen, sind wenig in Sicht. Die Debatte wird weiter gehen…<br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Der Buchmarkt bebt - in China und in Europa</title>
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    <published>2012-03-16T10:19:21Z</published>
    <updated>2012-03-16T10:39:06Z</updated>
    
    <summary>Gleich zweimal ging es in der internationalen Presse in diesen Tage um die Veränderungen im Buchmarkt: Das traditionsreichste aller Lexika, die Encyclopaedia Britannica erscheint in Zukunft nur noch online. Und: China tickt anders, auch in Sachen Bücher. Die wichtigsten Besteller...</summary>
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            <category term="lesen" />
    
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        <![CDATA[<p>Gleich zweimal ging es in der internationalen Presse in diesen Tage um die Veränderungen im Buchmarkt: Das traditionsreichste aller Lexika, die Encyclopaedia Britannica  erscheint in Zukunft nur noch online. Und: China tickt anders, auch in Sachen Bücher. Die wichtigsten Besteller kommen hier vom Online-Markt!</p>]]>
        <![CDATA[<p>Gerade noch 8000 Exemplare wurden im Jahr 2010 von der 32 Bände umfassenden Encyclopaedia Britannica verkauft.  Nun hat der Verleger die Notbremse gezogen: In Zukunft gibt’s dieses Lexikon, das weltweit seinesgleichen sucht, nur noch online. Ein harter Schritt – nach einer Tradition von 244 Jahren. </p>

<p>„Schon jetzt übersteigt unser digitaler Datenbestand unsere Möglichkeiten bei weitem, was wir noch in Druckfassungen unterbringen können. Und er ist aktuell, weil wir imstande sind, ihn innerhalb von Minuten zu aktualisieren, was wir mehrmals am Tag tun.“  Das sagt Firmenchef Jorge Cauz zu Spiegel online. </p>

<p>Einen Boom erleben die elektronischen Publikationen auch in China. Das meldet das britische Wirtschaftsmagazin „The Economist“ in seiner aktuellen Ausgabe: Chinesinnen und Chinesen lesen gern und oft. Die erfolgreichsten Titel werden gar nicht mehr gedruckt, sie erscheinen nur noch online. </p>

<p>Interessant dabei: Lesegeräte für eBooks sind in China nicht sonderlich verbreitet. Gelesen wird aber auf allen Ausgabegeräten, vor allem aber auf Smartphones, natürlich auch auf Tabletcomputer oder Laptops. Interessant ausserdem: Beliebt ist vor allem Fiction und verkauft werden die Bücher kapitelweise im Wochenrhytmus.</p>

<p>Das Lesen verändert sich - und die Entwicklung ist bei weitem nicht auf China oder England beschränkt. Daran ändern auch die litaneiartig vorgetragenen Beschwörungsformeln des Feuilletons nichts.</p>

<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,821243,00.html"target=blank>Spiegel Online</a>: Encyclopaedia Britannica nur noch online (14.02.2012)<br />
<a href="http://www.economist.com/node/21549989"target=blank>The Economist</a>:  The East is read (10.3.2012)<br />
<a href="http://www.britannica.com/"target=blank>Encyclopaedia Britannica</a> online: <br />
<a href="http://www.dominiklandwehr.net/weblog/archives/2012/02/die_zukunft_des_1.html#more"target=blank>Sternenjäger Blog:</a> Die Zukunft des Buches ist digital. Eine Polemik</p>]]>
    </content>
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    <title>Symposium Kultur digital – alle Reden und Panels online</title>
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    <published>2012-03-16T09:01:29Z</published>
    <updated>2012-03-16T09:17:49Z</updated>
    
    <summary> Alle Reden und Panel-Diskussionen der Tagung zum Thema Kultur digital vom 25.Januar 2012 sind nun online und können als PDFs und Audiopodcasts über zwei Internet-Sites abgerufen werden. Zusätzlich stehen auch eine Reihe von kurzen Video-Statements zur Verfügung....</summary>
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        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-031a.jpg"><img alt="kultdig-2012-dl-031a.jpg" src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-031a-thumb.jpg" width="500" height="281" /></a></p>

<p>Alle Reden und Panel-Diskussionen der Tagung zum Thema Kultur digital vom 25.Januar 2012  sind nun online und können als PDFs und Audiopodcasts über zwei Internet-Sites abgerufen werden. Zusätzlich stehen auch eine Reihe von kurzen Video-Statements zur Verfügung. </p>]]>
        <![CDATA[<p>Wer sich für das Thema interessiert hat nun eine reiche Auswahl an Materialien. Neben dem Buch „Kultur digital – Begriffe, Hintergründe, Beispiele“ und dem Separatdruck „Begriffe“ gibt’s nun sämtliche Referate und Paneldiskussionen auch online. Die Inhalte der Tagung stehen als PDFs zum Ausdrucken und als Audio-Podcasts zum Mit- und Nachhören zur Verfügung. Zusätzlich wurden auch eine Reihe von Videostatements aufgezeichnet.<br />
Hier geht’s zu den entsprechenden Internet-Sites</p>

<p><a href="http://www.migros-kulturprozent.ch/Tagungen-Tagungen-Programm/1559/Default.aspx"target=blank>www.kulturdigital.ch</a><br />
<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/programm/digikulttagung"target=blank>www.digitalbrainstorming.ch/programm/digikulttagung</a><br />
Kurzberichte zur Tagung gibt’s bei <a href="http://www.art-tv.ch/8935-0-Gottlieb-Duttweiler-Institut-Symposium-Kultur-digital.html"target=blank>Art TV als Video </a>sowie im <a href="http://www.migros-kulturprozent.ch/Magazin-Themen/Themen/Arc-Symposium-zu-Kultur-und-Digitalisierung/41538/Default.aspx?DetailTemplateId=66&DetailZone=center"target=blank>Magazin der Internetseite des Migros-Kulturprozent </a>und natürlich im <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/2012/01/kultur_digital_ein_thema_gibt.html"target=blank>digital brainstorming Blog</a>. </p>

<p>Weiterhin erhältlich ist auch das Buch "<a href="http://www.migros-kulturprozent.ch/Publikationen/Detail?PubId=59659"target=blank>Kultur digital - Begriffe, Hintergründe, Beispiele</a>", herausgegeben von Hedy Graber, Dominik Landwehr, Veronika Sellier. Es kann über den Buchhandel bezogen werden.</p>

<p>Das Mini-Lexikon "Kultur digital - Begriffe" kann <a href="http://www.migros-kulturprozent.ch/Publikationen/Detail?PubId=82008"target=blank>gratis bezogen werden </a>(solange Vorrat). Geschrieben hat dieses Kapitel übrigens die Frankfurter Kultur- und Kunstwissenschafterin Verena Kuni. <br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Kultur digital - ein Thema gibt zu reden. Ein Tagungs-Bericht</title>
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    <id>tag:www.digitalbrainstorming.ch,2012:/weblog//1.339</id>
    
    <published>2012-01-26T14:47:56Z</published>
    <updated>2012-02-02T14:04:30Z</updated>
    
    <summary> Rund 160 Personen aus Kultur und Wissenschaft haben am Mittwoch 25. Januar 2012 am Symposium zum Thema &quot;Kultur digital&quot; teilgenommen. Eingeladen hatte das Migros-Kulturprozent, symbolträchtig war der Ort: Das Gottlieb Duttweiler Institute GDI in Rüschlikon. Einige Beobachtungen aus der...</summary>
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        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-011a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-011a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-011a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Rund 160 Personen aus Kultur und Wissenschaft haben am Mittwoch 25. Januar 2012 am Symposium zum Thema "Kultur digital" teilgenommen. Eingeladen hatte das Migros-Kulturprozent, symbolträchtig war der Ort: Das Gottlieb Duttweiler Institute GDI in Rüschlikon. Einige Beobachtungen aus der Sicht des Veranstalter.</p>]]>
        <![CDATA[<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-009a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-009a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-009a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Überrascht hat zunächst mal der Andrang zu diesem Symposium, der am Tag selber auch physisch zu spüren war. Angemeldet hatten sich rund 150 Personen, für weitere 50 fehlte der Platz und sie mussten abgewiesen werden. </p>

<p>Kein Zweifel: Das Thema interessiert, fasziniert, irritiert und polarisiert und genau diesen Umstand sprach Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bund in ihrer Begrüssungsrede auch an. Das Bild von der emotionalen Achterbahnfahrt, mit dem sie die persönlichen und beruflichen Erfahrungen im Umgang mit der Digitalisierung beschrieb, wurde im Lauf des Tages immer wieder aufgegriffen. Die Kuratorin Inke Arns aus Dortmund visualisierte es gar mit einem Bild aus einer Publikation des Hartware MedienKunst Vereins Dortmund, dem sie vorsteht. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-084a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-084a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-084a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Es mag banal tönen: Zum Thema der Digitalisierung der Kultur gibt es einiges zu sagen. Das zeigte sich etwa in der Vielzahl der thematischen Zugriffe, von denen im Lauf des Tages zu hören war: Vom gesellschaftlichen Rahmenwechsel, den der Soziologe Gerhard Schulz ansprach über die Betrachtung des Wechselspiels zwischen Monopolisten und Nischenspielern die der Medientheoretiker Felix Stalder beschrieb bis zum Marketing mit Social Media am Nachmittag. Natürlich war auch das Urheberrecht und dessen Wandel ein Thema: Überraschend, dass Dirk von Gehlens Plädoyer für einen neuen Umgang mit dem Original nicht auf grösseren Widerspruch stiess.Einige visuelle Leckerbissen offerierte der Filmspezialist Michael P.Aust mit seinem reich illustrierten Referat zum Thema Youtube als Strartrampe in die kreative Zukunft. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-066.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-066.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-066-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Eine weitere Feststellung, daraus abgeleitet, drängt sich auf: Der Informations- und Diskussionsbedarf ist gross. Dabei zeigt sich, dass auch heute der Stand des Vorwissens ganz unterschiedlich ist. Zwar hat Facebook heute in der Schweiz über 2.5 Millionen Benutzerinnen und Benutzer. Längst nicht alle Teilnehmer des Symposiums sind aber mit Social Media vertraut und noch weniger wissen im Einzelnen, wie Facebook und Twitter für die eigenen Anliegen genutzt werden können. Dass es einen Unterschied gibt zwischen dem Dialog mit dem Publikum und dem Verkauf von Theatertickets gehört dann bereits zu den Raffinessen des Themas.</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-0451.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-0451.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-045-thumb.JPG" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p>Zum Informationsbedarf gehört auch das Bedürfnis nach Vertiefung. So interessierte neben dem Umgang mit Social Media im Kulturmanagement auch die Musikproduktion mit iPhone und iPad oder die Möglichkeiten des Videosamplings. Etwas abseits vom grellen Scheinwerferlicht hat sich in den Bibliotheken ein fundamentaler Wandel vollzogen: Handschriften des Mittelalters und wertvolle Bücher aus der Frühzeit des Buchdruckes stehen in zunehmenden Mass in hoher digitaler Qualität zur Verfügung. </p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-040a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-040a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-040a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Dass diese Digitalisierung mit aufwendiger Handarbeit verbunden ist, demonstrierte ein Mitarbeiter der Zentralbibliothek Zürich anhand eines botanischen Prachtbandes, der im Lauf des Tages Seite um Seite eingescannt wurde. Und auch die Schätze zeitgenössischer Wissenschaft, digital gespeichert in zehntausenden von wissenschaftlichen Zeitschriften, würden auch einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, wenn sie denn den Weg in die Bibliothek findet.  Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des entsprechenden Workshops der ETH Bibliothek Zürich werden diesen Weg ohne Zweifel schon bald unter die Füsse nehmen!</p>

<p><a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-031a.html" onclick="window.open('http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-031a.html','popup','width=1600,height=900,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.digitalbrainstorming.ch/weblog/kultdig-2012-dl-031a-thumb.jpg" width="500" height="281" alt="" /></a></p>

<p><br />
Der Siegeszug von Internet und Digitalisierung waren von allem Anfang in den 90er Jahren ein Thema, das polarisierte. Utopische Visionen standen an Orwell orientierten Dystopien und Beschwörungen gegenüber. Das hat sich auch bald 20 Jahren nach den Anfängen nicht geändert: Nur sind beide realistischer geworden. Die mühelose Verbreitung von Information, Ideen und Daten einerseits und die Möglichkeiten des Zugriffes auf eine unvorstellbare Menge von Personendaten mit Profilen, Vorlieben, angereichert mit demografischen, geografischen und weiteren Daten. </p>

<p>Dass die ganz Grossen dabei das Geschäft machen würden, war zu erwarten. Nur konnte damals niemand ahnen, in welchen Dimensionen sich Giganten wie Apple, Google, Amazon und Facebook bewegen würden - dies gilt sowohl in Bezug auf die zu bewältigenden Daten als auch die zu erwarteten Profite.</p>

<p><br />
Dass die globalisierte Kulturindustrie sich auf die Seiten der Grossen schlagen würde, wie dies der Soziologe Felix Stalder glaubt, ist wohl keine gewagte Prophezeiung. Damit dürften auch die vorschnell als überholt bezeichneten Gedanken von Adorno und Horckheimer und ihrer Frankfurter Schule wieder neue Aktualität erhalten. Die Vorherrschaft der immer mächtiger werdenden Kulturindustrie war nämlich ein Leitmotiv ihrer vielzitierten "Dialektik der Aufklärung" aus dem Jahre 1947. Und dass sich die Kontrollmechanismen im Jahr 2012 bereits in die Software festschreiben lässt, wie dies Inke Arns in ihrem nachdenklichen Schlusswort beschrieb, kann aus dieser Perspektive auch nicht mehr erstaunen.</p>

<p>Dominik Landwehr</p>

<p>Referate und Panels des Symposiums stehen als <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/programm/digikulttagung"target=blank>Audio-Podcasts zur Verfügung</a></p>

<p>Weiterhin aktuell sind auch die Interviews mit dem <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/dirk-von-gehlen"target=blank>Autor Dirk von Gehlen</a>, dem Filmspezialisten<a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/michael-aust"target=blank> Michael P.Aust </a>und der <a href="http://www.digitalbrainstorming.ch/multimedia/audio/inke-arns"target=blank>Kuratorin und Kulturwissenschafterin Inke Arns</a>.</p>

<p></p>

<p><br />
</p>]]>
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