Amerikanische Solar-Visionen und der Freiheitswille der Medienkunst
Am 20. Juni läuft im Zürcher Kino Riffraff der Dokumentarfilm "A Road Not Taken" des Zürcher Künstler-Duos Christina Hemauer und Roman Keller an: Der Film, der sich mit Jimmy Carters Solarenergie-Visionen der späten 70er Jahre auseinandersetzt, wurde vom Schweizer Fernsehen zum Film der Woche erklärt. Und ist eigentlich trotzdem weniger ein Film als eine Installation, wie die WOZ in ihrer aktuellen Ausgabe nachweist. Wir erlauben uns zu ergänzen: eine Installation mit Verwurzelung in der Medienkunst. Und den Hinweis: Premiere am Sonntag, 13 Uhr, mit Anwesenheit der Regisseure!
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Auf der Art Basel dürfte sie auch dieses Jahr wohl wieder keine Rolle gespielt haben: "Netzkunst" lässt sich bekanntlich schlecht verkaufen. Wie soll das auch gehen, wenn sie online auf einen Klick für jede/n zugänglich ist, der oder die über einen Zugang zum World Wide Web verfügt?
Zum Nachdenken über Digitales gehört es hin und wieder auch, über den Bildschirmrand hinaus auf andere Mediengalaxien zu schauen. Zu überlegen, wie sich diese unter dem Einfluss der Computertechnologie verändert haben und welche Konsequenzen das hat.
Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dort grünen Männchen zu begegnen, mittlerweile wohl gegen Null gerechnet wird: Der Rote Planet hat bis heute nichts an Anziehungskraft eingebüsst.
... wäre eine mögliche Übersetzung für den Titel einer Konferenz, die vom 11. bis 13. April (07) in Berlin stattfindet und sich dem "Leben im Netz" widmen will.
Kann sich etwas, das erst einmal immateriell scheint, in Schichten schichten? Lässt sich dann in solchen Sedimenten wühlen? Und findet man auf diesem Wege etwas, das Auskunft übervergangene Zeiten und Kulturen gibt?
Nicht nur in Wolfsburg gibt es Phänomenales zu bestaunen. Auch in Zürich kann man dieser Tage mit Robotern flirten - und obendrein noch solchen, die über künstlerische Talente verfügen. Mindestens sehen ihre Produktionen ganz danach aus.
An und für sich sind Phänomene, also Erscheinungen, nichts Aussergewöhnliches - sondern sozusagen Alltag. Dass sie mit Medien zu tun haben, liegt ebenfalls in der Natur der Sache: Eben weil sie nicht identisch mit letzterer sind, sondern das, was sich unserer Wahrnehmung vom jeweiligen Gegenstand vermittelt bzw. vermittelt wird.
Noch nicht Weihnachten - aber ein echter Festtag für Freundinnen und Freunde der elektronischen (Sound-)Bastelkunst wird heute in Zürich begangen.
Fans von Radiotagungen können gleich vor Ort in Basel bleiben bzw. geich den nächsten Ausflug auf die Agenda setzen: Am Freitag, 08.12.06 gibt es nämlich bereits das nächste Radiosymposium.
Und wieder eine Trias, die eng zusammengehört - und deren Relationen zu allerlei spannenden Erkundungen einladen.
Dass Spannung, Widerstand und Stromstärke einander bedingende Grössen sind, ist bekannt. In der Kunst mit elektronischen Medien geht es aber nun mal nicht nur um Physik. Weshalb es lohnen kann, diese Trias zur Abwechslung auch einmal in einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten.
Dass nicht nur elektronische Musik, sondern auch deren artgerechte Verbreitung über das Netz rasant an Bedeutung gewinnen, dürfte sich mittlerweile nauch über einschlägig interessierte Kreise hinaus herumgesprochen haben.
Im
Geben und Nehmen sollten theoretisch gut zusammengehen, praktisch ist es um die Relationen zwischen beiden Gesten nicht immer so gut bestellt.
Seit dem vergangenen Wochenende (18./19.08.) hat das
Seit Anfang der Woche werkeln fleissige KlangbastlerInnen im ehemaligen Pilgerhaus L'Arc und natürlich auch in dessen Garten. Am Sonntag (23.07.06) lassen sich nun die Ergebnisse des
Staubsauggerohre werden bei der Familie Tosa zwar nicht mehr hergestellt. Trotzdem geht die Nachfolgefirma,
Wenn Königinnen auf Reisen gehen, dann ist das eine Angelenheit von staatstragendem Format.