Am Vorabend von Shift, dem "Festival der elektronischen Künste", das am kommenden Wochenende in Basel stattfindet, lohnt es sich, Geert Lovinks Essay über Medienkunst nochmals zur Hand zu nehmen. Und mit seinen Fragen die eigene Wahrnehmung zu schärfen, bevor wir das Festivalgelände betreten: "Warum wird neue Medienkunst als obskure und selbstreferentielle Subkultur wahrgenommen, die im Begriff ist, zu verschwinden? Warum ist es für Künstler, die mit den neuesten Technologien experimentieren, so schwer, Teil der Popkultur oder der ‘zeitgenössischen Kunst’ zu werden? Was macht es so attraktiv und dennoch so schwierig, mit Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten? Warum ging die neue Medienkunst während der ‘üppigen’ Tage des Dotcom-Booms leer aus, und warum bevorzugen Geeks und IT-Millionäre, sich Autos und anderen Tand der Mittelklasse zu kaufen, statt sich ihrer ‘eigenen’ Kunstform zuzuwenden? (...)"
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