Februar 2020

Privatsphäre – geschützt, geteilt, verkauft

Das Collegium Helveticum und die Stadt Zürich untersuchen in der gemeinsam entwickelten Ausstellung die Bedeutung von "Privatsphäre" aus unterschiedlichen Perspektiven. Persönliches und öffentliches Interesse, datengetriebene Dienstleistungen und Geschäftsmodelle werden hinterfragt. Die Herausforderungen im städtischen Lebensraum werden im Vermittlungsprogramm erkundet.

19. September 2019 bis 29. Februar 2020. Stadthaus, Zürich.
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Der montierte Mensch

Das Museum Folkwang richtet in der Ausstellung "Der montierte Mensch" den Blick auf das Verhältnis zwischen Mensch und Technik. Werke von über 100 Künstler*innen, die sich seit dem Beginn des Maschinenzeitalters bis in die Gegenwart mit den Auswirkungen von Industrialisierung, Kybernetik, Robotik und Künstlicher Intelligenz auf Mensch und Gesellschaft auseinandergesetzt haben, werden gezeigt.

8. November 2019 bis 15. März 2020. Museum Folkwang, Essen.
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Making Fashion Sense

Die erste Ausstellung 2020 im HeK thematisiert die Transformation der kreativen Prozesse in der Mode durch Technologie. Während Drohnen und Hologramme auf den internationalen Laufstegen einziehen, verändern hyperfunktionale Materialien, die z.B. in der Sportbekleidung biometrische Daten erfassen können, die Funktion der Mode. Die Ausstellung erkundet Technologie als transformatives Instrument.

16. Januar bis 8. März 2020. HeK, Basel.
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«du bist, da bist du auch, nicht der Vier bist»

Die Acht-Kanal-Audioinstallation von Nicole Schmid beschäftigt sich mit der sprachlichen Beeinträchtigung durch Demenz. Fragmentarische Erzählungen von Menschen mit Demenz verdichten sich zu scheinbar unlogischen, aber zugleich oftmals poetischen Geschichten. Im Fokus der künstlerischen Forschung liegt die Beschäftigung mit den Phänomenen einer beeinträchtigten Kommunikation.

22. Februar bis 1. März 2020. Strauhof, Zürich.
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FACING HISTORY - Kulturgeschichte im Dialog

Die Universität Bern entwickelt für die Antikensammlung Bern neue Formen der digitalen Kulturvermittlung. Mittels Sprach- und Mimikerkennung, sowie Videomapping wird das direkte Gespräch mit historischen Skulpturen möglich. In die Konzeption der Ausstellung flossen u.a. Geisteswissenschaften, Archäologie, interaktiven Theaterformen und digitalen Medien ein.

8. Juni 2019 bis 7. Juni 2020. Antikensammlung Bern, Bern.
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