November 2019

Ausstellung: Vera Molnár

Das Zürcher "Museum of Digital Arts" zeigt bis Februar 2020 eine Einzelausstellung der «Grande Dame» der digitalen Kunst, Vera Molnár. Die 1924 geborene ungarische Künstlerin erfand bereits vor der Zeit des Computers Algorithmen (die «Machine Imaginaire»), die die Erstellung von Bildserien von Hand nach vorgegebenen Kompositionsregeln ermöglichten. Ab 1968 wurde der Computer zum wichtigsten Werkzeug bei der Erstellung ihrer Zeichnungen.

31. August 2019 bis 9. Februar 2020. MuDA, Zürich
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Regionale 20 - Avatare, Doppelgänger und allegorische Landschaften

Die diesjährige Regionale, die zeitgenössische Kunst aus dem trinationalen Raum zeigt, fokussiert auf Künster*innen, die Fragen zur Identität ins Zentrum ihrer Arbeit stellen. Während in der Literatur die Figur des Doppelgängers als Vorahnung des Todes auftritt, hinterfragt die Ausstellung die Wirkungsweisen multipler digitaler Identitäten in Form von Online-Accounts, Avataren und Nutzerprofilen.

24. November bis 29. Dezember 2019. HeK, Basel.
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HeK + ICST Immersive Lab

Das HeK und das Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST) der Zürcher Hochschule der Künste bieten einen öffentlichen Workshop zur vom ICST entwickelten Installation “Immersive Lab” an. Der interaktive Klang- und Video-Raum präsentiert digitale Medien in einer Panoramaprojektion mit Surround Sound. TeilnehmerInnen werden eingeladen zu experimentieren und eigene Ideen zu realisieren.

30. November bis 4. Dezember 2019. HeK, Basel.
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Synchron-Asynchron #3

Die im Rahmen eines Forschungsprojektes am Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST) der ZHdK entwickelte Software "Polytempo" erlaubt Musiker*innen eines Ensembles, in voneinander unabhängigen Tempi zu spielen, aber dennoch präzise koordiniert zu bleiben. Die Konzertreihe synchron-asynchron erforscht das künstlerische Potential der Software.

6. Dezember 2019. Konzertsaal 3, Zürcher Hochschule der Künste.
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FACING HISTORY - Kulturgeschichte im Dialog

Die Universität Bern entwickelt für die Antikensammlung Bern neue Formen der digitalen Kulturvermittlung. Mittels Sprach- und Mimikerkennung, sowie Videomapping wird das direkte Gespräch mit historischen Skulpturen möglich. In die Konzeption der Ausstellung flossen u.a. Geisteswissenschaften, Archäologie, interaktiven Theaterformen und digitalen Medien ein.

8. Juni 2019 bis 7. Juni 2020. Antikensammlung Bern, Bern.
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